Pressemitteilungen

Concat mit Oracle und weiteren Partnern auf der conhIT 2012

Intelligente Applikationen für Krankenhäuser und Apotheken / Wartezimmer-Kiosk für die eGK

Bensheim, 23. April 2012 – Intelligente Applikationen für Krankenhäuser und Apotheken stehen im Mittelpunkt der conhIT, auf der die Concat AG dieses Jahr zum ersten Mal mit Oracle und anderen Partnern vertreten ist (Halle 1.2, Stand E-108b). Schwerpunktthemen sind verbesserte Arbeitsabläufe in Krankenhäusern (Desktop-Virtualisierung und Single Sign-on), die Funktion der qualifizierten elektronischen Signatur anhand von Praxisbeispielen und der neue Wartezimmer-Kiosk für die eGK. Die Anwendungen dienen dazu, den IT-Alltag zu erleichtern und Ärzten mehr Zeit für die Behandlung von Patienten zu geben.

Die Vorteile von Desktop-Virtualisierung für die Krankenhaus-IT zeigt Concat gemeinsam mit den Partnern Oracle, dem Signaturspezialisten secrypt und eHealth technologies. Auf der Basis der Oracle-Technik Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und Sun-Ray-Equipment ist eine Infrastruktur mit verschiedenen E-Health-Anwendungen aufgebaut. Ein Arzt kann sich dabei mit einer Identitätskarte (zum Beispiel Signaturkarte oder dem demnächst bundesweit ausgerollten elektronischen Heilberufeausweis, eHBA) einmalig im System anmelden (Single Sign-on) und jederzeit an einem anderen Arbeitsplatz weiter arbeiten, ohne seine Session (Diagnose, Dokumentation, usw.) vorher speichern oder schließen und wieder öffnen zu müssen. Mit der Signaturkarte kann der Arzt auch die Arztumlaufmappe (MIACS) sowie Arztbriefe, Befunde oder Patientenakten signieren, wobei wichtige Datenschutzanforderungen erfüllt werden. Ihm bleibt mehr Zeit für die Behandlung von Patienten. Außerdem zeigt Oracle mit seinem Partner F&F zwei weitere Applikationen für Krankenhäuser: Die Nachfolgeversion des Integrationsservers eGate sowie die Fortbildungsverwaltungssoftware ELP25 FBmed.

Auf der conhIT zeigt Concat eine neue Version des Wartezimmer-Kiosks für Krankenhäuser, Arztpraxen, Krankenkassen oder Apotheken. Damit können Patienten ihre eGK-Stammdaten lesen und zu einem späteren Zeitpunkt auch aktualisieren – letzteres ist auf der Messe in einer simulierten Testumgebung zu sehen. Der Kiosk nutzt die Software n-pat, eine Plattform für eGK-Anwendungen des Concat-Partners n-design, und ist mit einem Touchscreen von NCR, dem eGK-Kartenlesegerät von Identive sowie der KoCo-Box von KoCo Connector ausgestattet. Dadurch ist der Kiosk bereits für die Telematik-Infrastruktur vorbereitet: Sobald die gematik die Spezifikation für den Online-Update der eGK freigegeben hat, wird der Kiosk zum Wartezimmer-Konnektor, über den das eGK-Online-Update erfolgt. Die Freigabe soll in 2012 erfolgen; die Ausschreibung für den Testbetrieb läuft bis 1. Juni 2012.

Mit der Anwendungsplattform n-pat können Krankenkassen in deren Geschäftsstellen schon heute die elektronische Gesundheitskarte ihrer Mitglieder auf Funktionsfähigkeit prüfen, die Versichertendaten lesen, aktualisieren und für die Versicherten ausdrucken. Die portable Software n-sight Corporate ist für Krankenversicherungen gedacht, die es ihren Mitgliedern ermöglichen wollen, die eGK zu Hause zu nutzen. Damit ist erstmals der sichere Zugang zu einem Online-Portal der Krankenkassen bei Nutzung der eGK möglich. Die Software läuft auf jedem Windows-Rechner mit Web-Browser und unterstützt alle gängigen USB-Kartenterminals.

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