• JUGEND für Europa

    Von 0 auf Homeoffice in 3 Tagen

JUGEND für Europa: Von 0 auf Homeoffice in 3 Tagen

Die Herausforderung

Die zentrale Frage von JUGEND für Europa an die Concat AG als Systemhaus-Partner war: „Wie können wir sehr schnell eine für unsere Mitarbeiter einfach nutzbare Plattform für die Arbeit aus dem Homeoffice zur Verfügung stellen?“

Die Corona-Krise traf die Nationale Agentur JUGEND für Europa vollkommen unvorbereitet, wie viele andere Firmen auch. Die an einer Hand abzählbaren Homeoffice-Nutzer arbeiteten in der Vergangenheit dediziert über VPN-Verbindungen. Dies lief so ab, dass die IT-Abteilung für jeden einzelnen Mitarbeiter eine Verbindung einrichtete und verwaltete. Durch die Corona-Pandemie ergab sich akut der Bedarf, für viele Mitarbeiter das Arbeiten aus dem Homeoffice zeitnah zu ermöglichen. Dies ließ sich mit der vorhandenen VPN-Infrastruktur und dem damit verbundenen manuellen Verwaltungsaufwand nicht umsetzen.

Lösung

Virtual Desktop Infrastructure

Branche

Nationale Agentur

Unternehmensgrösse

ca. 80 Mitarbeiter

“Wir sind sehr froh, dass wir in so kurzer Zeit 40 Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen konnten und der Geschäftsbetrieb dadurch weiterläuft. Concat hat die VDI-Plattform unglaublich schnell und kompetent eingeführt. Unsere Mitarbeiter rufen nun einfach im Browser eine URL auf und haben Zugriff
auf alle Anwendungen wie im Büro. Das ist eine Meisterleistung.

Esra Styn
IT-Systemadministrator, JUGEND für Europa

Lösung

Nach einem kurzen Remote-Brainstorming via Telefonkonferenz waren sich alle Beteiligten einig, dass eine VDI-Plattform die optimale Lösung für diese Herausforderung darstellt – basierend auf VMware vSphere und Horizon. Die Organisation konnte existierende IT-Infrastrukturen wie Server, Storage, Netzwerk oder Firewall direkt nutzen.

Auch das in der Agentur vorhandene Knowledge über die VMware-Produkte ließ sich optimal einsetzen. Die vor nicht langer Zeit durch aktuelle Fujitsu-Hardware abgelöste und bereits abgeschaltete, alte Server-Infrastruktur erweckten die Administratoren kurzerhand erneut zum Leben. Sie erlebt nun als VDI-Workload-Cluster einen zweiten Frühling!

Die Installation und Konfiguration der Lösungen führten die Consultants der Concat AG komplett aus der Ferne durch. Sobald es notwendig war, im Rechenzentrum (RZ) Hand an der Hardware anzulegen, übernahm das Admin-Team vor Ort in Bonn, auf dessen Fähigkeiten und Fertigkeiten absolut Verlass war.

Nach nur drei Werktagen, unzähligen Telefonaten, vielen Remote-Sessions, spontan bestellten SSL-Zertifikaten und durchaus komplizierten Firewall-Konfigurationen war die Plattform fertig und die ersten Nutzer online.

Ergebnis & Nutzen

Die Nutzer im Homeoffice arbeiten jetzt remote via Browser in einem von der IT-Abteilung bereitgestellten virtuellen Desktop. Die Firmenapplikationen stehen den Anwendern in bekannter Weise zur Verfügung. Sie können diese genauso performant nutzen wie im Büro.

Die unterschiedliche Bandbreite der einzelnen DSL-Anschlüsse der Mitarbeiter lässt sich durch aktuelle Protokolle wie VMware BLAST dynamisch optimieren, um das beste Nutzererlebnis für jeden einzelnen User zu erreichen. Die IT-Abteilung hat die Kontrolle über die Daten der Firma und schützt diese, indem die Verarbeitung im sicheren RZ innerhalb der VDI-Umgebung stattfindet. Das heißt: Keine Kopie von Daten via VPN auf den Endgeräten der Nutzer, keine verlorenen USB-Sticks, keine gestohlenen Laptops.

  • VDI-Umgebung ermöglicht Zugriff auf Firmendaten einfach über den Browser

  • Höhere Produktivität der Mitarbeiter bei geringerer Komplexität im Homeoffice

  • Keine Daten verlassen die Firma oder werden auf Endgeräten lokal gespeichert – somit können keine Daten verloren gehen

  • Zentrales Management aller Homeoffice-Nutzer durch die IT-Abteilung ist nun möglich

Skalierung ist kein Problem! Falls weitere Abteilungen oder Mitarbeiter zeitnah die Plattform nutzen möchten, kann das Admin-Team den VDI-Pool erweitern und neue virtuelle Desktops automatisch erzeugen. Und das alles mit wenigen Mausklicks!

Portrait JUGEND für Europa

Nationale Agentur Erasmus+ JUGEND IN AKTION und Europäisches Solidaritätskorps JUGEND für Europa ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) benannt und von der EU-Kommission (Generaldirektion Bildung und Kultur) vertraglich beauftragt, als Nationale Agentur die EU-Programme Erasmus+ JUGEND IN AKTION (2014 – 2020) sowie Europäisches Solidaritätskorps (2018 – 2020) in Deutschland gemäß den Richtlinien umzusetzen.

Mit diesem Auftrag verbunden ist die finanzielle Förderung von europäischen Projekten im Jugendbereich, die Weiterentwicklung von Jugendarbeit und die Unterstützung der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa.

Rechtsträger von JUGEND für Europa ist IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

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