Healthcare

Lösungen für Krankenhaus, Praxis, Telematik-Infrastruktur

Eine Vielzahl an Krankenhäusern vertraut auf die Concat AG als strategischen Partner für die IT-Infrastruktur bzw. für die Unterstützung des IT-Betriebs durch den eigenen Service und Support (24×7). Des Weiteren bieten wir seit vielen Jahren Lösungen rund um die elektronische Gesundheitskarte (eGK).

Sie suchen einen Dienstleister für die Telematik-Infrastruktur?
Unser Komplettpaket für den Telematik-Anschluss pdficon_small umfasst Konnektor, Kartenlesegeräte oder eGK-Tastatur, VPN-Zugangsdienst und Support. Alle Komponenten sind vom BSI zertifiziert und von der gematik zugelassen.

Werden Sie zertifizierter IT-Partner für die Telematik im Concat-Netzwerk. Stand heute haben wir mehr als 180 Techniker zertifiziert.

Concat AG: Zertifizierte Partner für den Praxis-Anschluss an die Telematik-Infrastruktur

Zertifizierungsschulung für IT-Dienstleister für Ärzte / SW-Hersteller

Laut BSI darf nur ein zertifizierter Techniker die Telematikkomponenten installieren und supporten. Inhalte der Hands-on-Schulung: gesicherte Lieferkette, technische Demonstration, Umgang mit Telematikkomponenten etc. Sie können eigene Tests direkt an den TI-Komponenten durchführen. Sie sind interessiert? arrow_blue_double Hier können Sie sich für den nächsten Termin anmelden oder eine Inhouse-Schulung mit uns vereinbaren.

KoCoBox MED+ - gematik-fähiger Konnektor für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur

KoCoBox MED+

KoCoBox MED+ – gematik-fähiger Konnektor (BSI-zertifiziert)
Der E-Health-Konnektor unseres Partners KoCo Connector GmbH aus Berlin bindet die Primärsysteme (Arztpraxis- und Krankenhausinformationsysteme) sicher in die Telematikinfrastruktur ein.

Leistungspektrum: Die KoCoBox MED+ ermöglicht über ein geschütztes Virtual Private Network sichere Verbindungen für den Datenaustausch:

  • innerhalb der Praxis-IT zwischen E-Health-Kartenterminal(s) und Arzt-/Krankenhaus-informationssystem,
  • zwischen Arzt-/Krankenhausinformationssystem und Mehrwertdiensten,
  • zwischen Arzt-/Krankenhausinformationssystem und zentraler Telematikinfrastruktur.

Dabei bietet sie:

  • einen sicheren Zugriff auf Anwendungen aus Fach- und Mehrwertdiensten des Gesundheitswesens,
  • via Telematikinfrastruktur einen sicheren Internetzugang sowie die Verbindung zu den sicheren Netzen der KVen (ohne weitere Geräte),
  • zukünftig die Verwendung des Heilberufsausweises (HBA) zum Erzeugen und Prüfen qualifizierte elektronischer Signaturen (QES).

Aktuelle Anwendung:
Aktualisierung der Versichertenstammdaten (VSDM): Nach dem Stecken der eGK des Patienten in das Kartenterminal werden die Leistungspflicht der Krankenkassen sowie die Stammdaten des Versicherten per Online-Abgleich überprüft und ggf. aktualisiert.

Künftige Anwendungen:

  • qualifizierte elektronische Signatur (QES)
  • elektronische Fallakte (eFA)
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • elektronische Patientenakte (ePA)
  • Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) inklusive eMedikationsplan
  • Organspendeerklärung, Patientenkiosk

IT-Sicherheitszertifikat des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)Die KoCoBox MED+ ist von der gematik für den Anschluss an die TI zugelassen und hat vom BSI das IT-Sicherheitszertifikat erhalten.
Falls Sie einen zertifizierten IT-Partner für den Anschluss Ihrer Praxis an die Telematik suchen, kontaktieren Sie uns bitte.

pdficon_small  KoCoBox MED+ gematikfähiger Konnektor für die Telematikinfrastruktur

pdficon_small  Konformitätserklärung

Kartenlesegeräte für die eGK - stationär & mobil mit gematik-Zulassung

eHealth Terminal Orga 6141 für stationären Einsatz
Das stationäre eHealth Terminal Orga 6141 unseres Partners Ingenico mit gematik-Zulassung wurde entwickelt für die Telematikinfrastruktur des deutschen Gesundheitswesens. Es dient dem Einsatz in Praxen, Krankenhäusern und MVZ.

Vorteile auf einen Blick:

  • großes, farbiges Grafikdisplay (240 x 400 Pixel)
  • ergonomisch optimierte Displayanzeige und Karteneinführung
  • liest alle aktuellen Chipkarten (KVK, eGK [G1plus/G2], HBA, SMC-B, gSMC-KT)
  • Schnittstellen: LAN-Verbindung zum Konnektor
  • akustische Tasten- und Eingabebestätigungen
  • intuitive Menüführung
  • kartenschonende Kontakte, d. h. lange Lebensdauer
  • zugelassen durch gematik
  • große, separate Tasten mit ergonomischem Druckpunkt; vermeidet falsche PIN-Eingaben
  • 128 Mbyte Flash, 64 Mbyte RAM, Linux-Betriebssystem

pdficon_small Flyer eHealth Terminal Orga 6141 (stationär)

eHealth Terminal Orga 930 M für mobilen Einsatz
Das mobile eHealth Terminal Orga 930 M von Ingenico ist für den mobilen Einsatz konzipiert und passt in jede Hemdtasche. Es ist das erste mobile Kartenterminal mit gematik-Zulassung (erfolgt am 29. Juni 2018).

Vorteile auf einen Blick:

  • großes, kontrastreiches TFT-Farbdisplay
  • speichert 275 KVK/eGK
  • Zulassung durch gematik
  • sehr handlich und leicht
  • geprüfte Schlag- und Sturzfestigkeit
  • kompatibel zu allen gängigen Praxis-EDV-Systemen
  • kein Daten- oder Datumsverlust durch interne Stützbatterie
  • Anschluss über USB (seriell optional)
  • optimierte Anzeige für manuelle Rezepterstellung
  • übersichtliche Anzeige aller wichtigen eGK- und KVK-Daten
  • Akku-Betrieb, dadurch unbegrenzte Speicherzyklen
  • freier Text zur Identifikation (z. B. eigener Name)
  • umfangreiches Zubehör (desinfizierbare Schutztasche und Ablageschale)

pdficon_small Flyer eHealth Terminal Orga 930 M (mobil)

Tastatur für die eGK - mit gematik-Zulassung

eGK-Tastaturlösung mit integriertem Kartenleser für Ärzte und Zahnärzte
Die Tastatur G87-1505 des Concat-Partners Cherry hat die gematik-Zulassung als E-Health-Kartenterminal erhalten. Damit ist es für die Nutzung zum Versichertenstammdaten-Management (VSDM) und weitere zukünftige Anwendungen in der Telematikinfrastruktur freigegeben.

Die bislang einzige Tastaturlösung am Markt für Ärzte und Zahnärzte lässt sich einfach und schnell ohne Verkabelung an das Netzwerk anschließen.

Produkteigenschaften:
eGK-Tastatur mit Kartenleser und gematik-Zulassung für Praxis, Krankenhaus, MVZ

  • Chipkarten-Leser zur Nutzung der eGK und der KVK (Krankenversichertenkarte)
  • SICCT-kompatibel
  • Sichere PIN-Eingabe (Klasse-2-Leser)
  • Mit USB-Schnittstelle
  • SICCT über USB durch Proxy-Treiber ohne zusätzlichen LAN-Anschluss möglich
  • Keine zusätzliche Stromversorgung nötig
  • 2 Full-Size-Kartenslots für eGK und HBA
  • 2 Slots für SMC-B und gSMC-KT
  • Grafisches Display 128 x 64 Pixel
Konnektor-Hosting für Kliniken, MVZ, Praxen etc.

Beim Konnektor-Hosting werden bis zu 80 Konnektoren in einem Server-Schrank zusammengeschaltet – dieser Schrank kann sich im Krankenhaus-Rechenzentrum befinden oder im hochsicheren Rechenzentrum mit Concat-Infrastruktur. Vor Ort ist dabei lediglich ein Kartenterminal nötig. An das Konnektor-Netzwerk lassen sich bis zu 3.200 Kartenterminals per VPN anbinden. Damit lassen sich auch große Kliniken mit mehreren Standorten an die Telematikinfrastruktur anbinden.

Interessant ist das Konnektor-Hosting auch für kleine Praxen von Ärzten oder Psychotherapeuten, die keine bildgebenden Verfahren einsetzen. Hier genügen ein Kartenlesegerät oder eine Cherry-Tastatur mit Kartenslots für eGK, HBA, SMC-B, gSMC-KT sowie ein Windows-Terminalserver, um sich per VPN an die Praxissoftware bzw. die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Der Arzt muss sich nicht mehr selbst um den Konnektor kümmern.

Encryption-as-a-Service als Alternative zu WhatsApp: für die sichere mobile Kommunikation zwischen Arzt und Patient

Unser Partner IDENTOS entwickelt Sicherheitslösungen, die sensible Daten in Anwendungen auf mobilen Geräten zuverlässig schützen. Die Plattform Encryption-as-a-Service bietet Identitätsmanagement, Endpunkt-Sicherheit und mobile Verschlüsselungstechnologien, so dass Arzt oder andere am Gesundheitswesen Beteiligte und Patient sicher kommunizieren können – als Alternative zu WhatsApp. Die EaaS-Software ist einfach und unkompliziert in eine Android- oder iOS-Applikation zu integrieren. Encryption-Software kombiniert mit State-of-the-Art Smartcard Cryptoterminals garantieren den sicheren Umgang mit sensiblen Patientendaten auf mobilen Geräten.

Die EaaS-Plattform bietet die sogenannte 3-Faktor-Authentifizierung (Geräteauthentifizierung, PIN-Authentifizierung, Benutzerauthentifizierung). Mithilfe der 3-Faktor-Authentifizierung ist die gesamte Sprach-, Daten- und Bild-Kommunikation z. B. während der digitalen Sprechstunde zwischen Arzt und Patient in höchstem Maß geschützt.

Fallbeispiel: Anwendung von Mobile-Secure-Messaging zwischen Arzt und Patient

Ein Arzt möchte die Nachsorge eines Krebspatienten mithilfe einer sicheren Softwareanwendung (Secure Messaging App) durchführen, um die Therapie engmaschig zu kontrollieren. In diesem Beispiel könnte er zum Patienten sagen: „Ich gebe Ihnen eine Messaging-App für den Zeitraum der Therapie, damit wir sicher kommunizieren können und ich erfahre, wie es Ihnen geht und wie Sie die Medikamente vertragen.“

Um dies zu ermöglichen, lädt sich der Arzt aus dem Rechenzentrum (RZ) des Krankenhauses eine Secure Messaging App auf seine mobilen Geräte (Tablet, Smartphone). Er kann die App aber auch von seinem PC-Browser aus verwenden. Die App wurde von der IT-Abteilung des Krankenhauses so ausgewählt, dass sie die Sicherheitsvorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik einhält.

Bevor der Arzt mit der digitalen Nachversorgung des Patienten beginnen kann, muss er sich gegenüber der Sicherheitsarchitektur der App authentifizieren, die auf einem Server im Rechenzentrum läuft. Diese Authentifizierung dient dem Nachweis, dass er berechtigt ist, den Patienten zu behandeln. Für die Identifikation verwendet er User-Name und Passwort, die er vom IT-Administrator erhalten hat, um sich anzumelden. Er wählt dann eine PIN oder hinterlässt seinen Fingerabdruck für die künftige Anmeldung.

Auch der Patient muss seine Identität persönlich nachweisen, um die App verwenden zu dürfen. Hierfür schickt ihm der Arzt einen Link für den App-Download auf das Smartphone. Nachdem er am Empfang im Krankenhaus seine Identität mit der elektronischen Gesundheitskarte nachgewiesen hat, bekommt der Patient einen Benutzernamen und ein einmaliges Passwort für die Registrierung gegenüber der App. Damit kann er sich anmelden und eine PIN wählen, die er für die künftige Anmeldung verwendet. Bei der Authentifizierung wird die ID des Patienten mit der App auf dem mobilen Endgerät fest verknüpft.

Nachdem die Grundlage geschaffen wurde für die sichere, verschlüsselte Kommunikation, kann der Arzt Dokumente (Rezepte, Befunde, Bildaufnahmen etc.) verschlüsselt übermitteln und Videosprechstunden mit dem Patienten durchführen, um dessen Gesundheitsverlauf im Auge zu behalten. Die Verschlüsselung erfolgt vor dem Datenversand auf dem Smartphone. Die App erzeugt ein eindeutiges Schlüsselpaar. Der öffentliche Schlüssel wird im Server des Krankenhaus-RZ hinterlegt, der private Schlüssel befindet sich auf dem Smartphone und verlässt dieses Gerät niemals.

Kernstück der App-Software ist eine Verschlüsselungsplattform (Encryption as a Service), die im Rechenzentrum des Krankenhauses läuft. Diese Plattform ermöglicht Echtzeit-Authentifizierung, Verschlüsselung und Entschlüsselung sowie den ständigen Schutz von Daten.

Die EaaS-Plattform bietet die sogenannte 3-Faktor-Authentifizierung (Geräteauthentifizierung, PIN-Authentifizierung, Benutzerauthentifizierung). Mithilfe der 3-Faktor-Authentifizierung ist die gesamte Sprach-, Daten- und Bild-Kommunikation während der digitalen Sprechstunde zwischen Arzt und Patient in höchstem Maß geschützt.

Durch den Einsatz einer sicheren App sparen Arzt und Patient wertvolle Zeit: Mithilfe von digitalen Visiten kann der Arzt in der gleichen Zeit deutlich mehr Patienten betreuen, als wenn er Hausbesuche machen würde.

e-Kiosk für die eGK in der Praxis oder im Krankenhaus
Concat eKiosk für Krankenhaus, Arztpraxis, Apotheke - VSDM-Update und mehr

Kiosk für die elektronische Gesundheitskarte
Zielgruppe: Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser, Krankenversicherungen etc.

Die wesentlichen Vorteile:

  • Der Kiosk funktioniert völlig unabhängig von der Praxis-Software bzw. der vorhandenen IT.
  • Der Online-Update der Versichertenstammdaten der eGK spart erhebliche Kosten (Kassen brauchen keine neuen Karten ausstellen).
  • Der Kiosk ermöglicht eine Vielzahl an Services, z. B. kann eine Apotheke ihren Kunden eine sogenannte Pulswellen-Blutdruck-Messung anbieten, die in Verbindung mit dem Mobil-O-Graphen und der eGK durchgeführt wird. Die gesicherte mobile VPN-Verbindung erfolgt über M2M von Vodafone.
  • Der Kiosk ist für die sofortige Inbetriebnahme vorkonfiguriert und in 20 Minuten einsatzbereit.
  • Die IKK Nord und die Lloyds-Apotheke Ingolstadt testeten dies bereits erfolgreich.

pdficon_small Flyer e-Kiosk für die eGK in der Praxis oder im Krankenhaus

Dienstleistungen für KRITIS und das IT-Sicherheitsgesetz

Sie möchten Ihre Infrastruktur vor Attacken oder Malware schützen? Sie benötigen ein mehrstufiges Firewall-Konzept? Sie suchen kompetente Unterstützung für das Thema KRITIS?
Gerne betreiben wir Ihre Security-Infrastruktur in Ihren eigenen RZ-Räumen (on premises) oder in unseren hochsicheren RZ-Flächen in ISO-zertifizierten Datacentern in Deutschland.

Um ein hohes Maß an IT-Sicherheit im Krankenhaus zu erreichen, beraten und unterstützen wir Sie mit folgenden Dienstleistungen:

  • Beratung zur Einführung eines Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS) nach ISO 27001
  • Sicherheitsarchitektur mit unterschiedlichen Schutzzonen und starker Verschlüsselung zum Schutz von Patientendaten
  • Schutz vor Malware durch: Security Incident und Event Management System (SIEM), Sandstorm-Verfahren, Analyse mit Forensik-Reports, Managed Antiviren-Lösungen, Enduser Protection etc.
  • Security-Workshop
  • Managed Services rund um die elektronische Gesundheitskarte
  • Betriebsunterstützung durch eigenen Service-Desk (24×7, ITIL-zertifiziert)

pdficon_small Flyer KRITIS und das IT-Sicherheitsgesetz

Praxis-EDV - IT-Unterstützung für Ärzte
Wir unterstützen Sie bei Einführung und Betrieb wesentlicher Komponenten für Ihre Praxis-EDV, z. B. eGK Kartenlesegeräte und Konnektoren. Damit können Sie sofort starten: Wir kümmern uns um die Aktualität Ihres Systems, unabhängig von Änderungen der Vorgaben.

  • Fundiertes Prozesswissen für Telematik
  • Support für dezentrale Komponenten nach ITIL
  • Partnerschaften mit den Technologieführern von Kartenlesegeräten und Konnektoren

pdficon_small Flyer Praxis-EDV

Telemedizin as a Service
Mobile Diagnose- und Therapieplattform COMES® der TU München für Patient & Arzt: Die Verknüpfung von biomedizinischen Sensoren mit elektronischen Medien und telematisch orientierten Datenbanken eröffnet den Weg zu einer individualisierten und personalisierten Telemedizin; sie unterstützt die Arzt-Patienten-Beziehung. Unser Tochterunternehmen Synergy Systems hat dafür das Backend entwickelt und betreibt das COMES-Expertensystem im Rechenzentrum in München.

Mehr Informationen über COMES finden Sie auf der arrow_blue_double Webseite comes-care.

Im Ärzteblatt ePaper 4/2014 ist ein Artikel über COMES erschienen.