
Viele Unternehmensnetze wachsen organisch: Neue Switches werden beschafft, wenn alte ausfallen oder Kapazitäten fehlen. Das Ergebnis ist eine heterogene Infrastruktur aus verschiedenen Generationen und Herstellern, die manuell konfiguriert, einzeln überwacht und bei jedem Firmware-Update händisch aktualisiert werden muss.
Dieser operative Aufwand ist messbar: Netzwerkteams verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Routineaufgaben – CLI-Konfiguration, Fehlersuche ohne zentrale Sichtbarkeit, manuelles Rollout von Sicherheits-Updates. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: AI-Workloads im Data Center verlangen höhere Bandbreiten und niedrigere Latenzen, IoT-Geräte am Campus-Edge brauchen sichere Segmentierung, und NIS2 fordert nachweisbare Netzwerksicherheit auf allen Ebenen.

Hinweis: Der HPE Aruba Networking CX 10040 und die vier neuen CX 6300M-Modelle wurden im Mai 2025 vorgestellt. Der CX 10040 verdoppelt die Skalierung und Performance des bestehenden CX 10000 durch eine aktualisierte AMD Pensando DPU.
Probleme erkennen, bevor sie auftreten
Jeder Aruba CX Switch enthält eine integrierte Network Analytics Engine (NAE). Diese Engine analysiert kontinuierlich den Netzwerkverkehr und den Switch-Zustand in Echtzeit und ermöglicht:
Zero Trust auf Switch-Ebene
HPE Aruba CX Switches implementieren Sicherheit nicht als nachträgliches Add-on, sondern als integralen Bestandteil des Betriebssystems:
Netzwerk als Code
AOS-CX wurde von Grund auf für moderne Automatisierungs-Workflows entwickelt. Alle Switch-Funktionen sind über eine vollständige REST API zugänglich:
Der Distributed Services Switch für KI-Infrastruktur
Die CX 10000-Serie ist eine neue Kategorie von Switches: Distributed Services Switches, die durch die Integration einer AMD Pensando DPU (Data Processing Unit) Netzwerk-Sicherheitsfunktionen direkt in die Switch-Hardware verlagern.
Traditionell werden Firewall, Verschlüsselung und Mikrosegmentierung durch separate Appliances oder Software realisiert – beides kostet entweder zusätzliche Hardware oder CPU-Ressourcen auf den Servern. Der CX 10000 verlagert diese Aufgaben auf die DPU im Switch selbst:
Alle Aruba CX Switches werden über HPE Aruba Networking Central verwaltet – dieselbe Plattform, die auch WLAN Access Points, SD-WAN-Gateways und Sicherheitskomponenten managed. Das bedeutet für IT-Teams:


Ja, bestehende AOS-S-Switches können weiter betrieben werden. Allerdings werden sie in HPE Aruba Networking Central nur eingeschränkt unterstützt, und AOS-S erhält langfristig keine neuen Features mehr. Für neue Beschaffungen empfiehlt HPE ausschließlich AOS-CX Switches. Die Concat AG berät Sie zu einem realistischen, schrittweisen Migrationspfad, der Ihre bestehenden Investitionen schützt.
Klassische Data-Center-Switches übermitteln Datenpakete; Sicherheitsfunktionen wie Firewall, Verschlüsselung und Segmentierung müssen durch separate Appliances oder Software auf den Servern realisiert werden. Der CX 10000 / CX 10040 integriert diese Funktionen durch die AMD Pensando DPU direkt in den Switch – hardware-beschleunigt, ohne CPU-Last auf den Servern und ohne den Umweg über externe Appliances. Das vereinfacht die Data-Center-Architektur und reduziert gleichzeitig die Angriffsfläche.
HPE stellt Migrations-Tools bereit, die bestehende AOS-S-Konfigurationen analysieren und in AOS-CX-Konfigurationen überführen. Die Migration kann schrittweise erfolgen – Switch für Switch oder Standort für Standort – ohne den gesamten Betrieb zu unterbrechen. Die Concat AG begleitet Sie durch diesen Prozess mit einer strukturierten Migrations-Methodik, die Risiken minimiert.
Die Antwort hängt von Ihrer Netzwerkarchitektur und Ihren Anforderungen ab. Grob gesagt: CX 6300M für Campus-Edge und Aggregation, CX 6400 für modularen Campus-Core, CX 8360 für Enterprise-Core und einfachere Data-Center-Umgebungen, CX 9300 für High-Performance-Data-Center mit 400G-Bedarf, CX 10000 / CX 10040 für Data Center mit integrierten Sicherheitsanforderungen. Wir ermitteln mit Ihnen die passende Konfiguration – sprechen Sie uns an.
Ja. Aruba CX Switches können vollständig lokal über CLI, REST API oder die grafische Weboberfläche verwaltet werden – ohne Cloud-Verbindung. Aruba Central ergänzt dies um zentrales Management, AIOps und Zero-Touch-Provisioning und ist für größere oder verteilte Umgebungen dringend empfohlen, aber keine technische Voraussetzung.
