
Moderne Unternehmensnetze sind heterogener, verteilter und sicherheitskritischer als je zuvor: WLAN-Access-Points für Mitarbeiter, Gäste und IoT-Geräte, Switches im Campus und in Filialen, SD-WAN-Verbindungen zu Cloud-Applikationen, VPN-Zugänge für Remote-Mitarbeiter – und das alles verteilt über mehrere Standorte, häufig mit kleinen oder keinen lokalen IT-Ressourcen.
Viele IT-Teams verwalten dieses Netzwerk noch mit einem Flickenteppich aus CLI-Konfigurationen, herstellerspezifischen Management-Tools und manuellen Prozessen. Das Ergebnis: Konfigurationsfehler sind häufig, Fehlersuche dauert Stunden, Firmware-Updates werden aufgeschoben, und neue Standorte brauchen Wochen zur Inbetriebnahme. Gleichzeitig steigt der Druck durch NIS2, DSGVO und Zero-Trust-Anforderungen.
HPE Aruba Networking Central ist die zentrale Cloud-Management- und AIOps-Plattform für das gesamte HPE Aruba Networking Portfolio. Sie ermöglicht IT-Teams, sämtliche Netzwerkinfrastruktur: Access Points, Switches, SD-WAN-Router, Gateways und Firewalls, über eine einheitliche Oberfläche zu verwalten, zu überwachen und zu automatisieren.
Central ist mehr als ein Verwaltungswerkzeug: Die Plattform nutzt ein Telemetrie-Daten-Fundament aus über 5,2 Millionen verwalteten Geräten und mehr als 2 Milliarden verbundenen Netzwerkgeräten (Stand: April 2025, HPE-Angabe) für maschinelles Lernen und prädiktive Analysen. Das bedeutet: Anomalien werden erkannt, bevor sie zu Ausfällen führen, und Empfehlungen für Optimierungen werden automatisch generiert.
Hinweis: Die öffentlichen Cloud- und VPC-Deployment-Optionen nutzen die HPE-GreenLake-Infrastruktur mit lokalen Präsenzpunkten in der EU, den USA, Kanada, APAC, MENA und China – für DSGVO-konforme Datenhaltung in der EU.
Das Herzstück von HPE Aruba Networking Central ist die AIOps-Engine. Sie analysiert kontinuierlich Telemetriedaten aller verwalteten Geräte und liefert handlungsrelevante Erkenntnisse:
HPE Aruba Networking Central vereint das Management aller Aruba-Netzwerkschichten in einer Oberfläche:
Einer der stärksten operativen Vorteile von HPE Aruba Networking Central ist das Zero-Touch-Provisioning (ZTP). IT-Administratoren konfigurieren Geräte-Templates zentral in Central und versenden neue Hardware direkt an den Standort:
HPE Aruba Networking verfolgt einen Security-first-Ansatz: Sicherheitsfunktionen sind nicht als Add-on, sondern als integrale Bestandteile der Plattform konzipiert:
HPE Aruba Networking Central bietet über die OpsRamp-Integration erweiterte Sichtbarkeit, die über reine Aruba-Umgebungen hinausgeht:

HPE betreibt zwei führende Netzwerk-Management-Plattformen: HPE Aruba Networking Central und HPE Juniper Networking Mist. HPE hat klargestellt, dass beide Plattformen weiterentwickelt werden und kein Kunde migrieren muss.
Gleichzeitig arbeitet HPE aktiv an der Zusammenführung: Seit Dezember 2025 sind erste gemeinsame AIOps-Funktionen in beiden Plattformen verfügbar, darunter das Mist Large Experience Model. Das mittelfristige Ziel ist eine unified User Experience, die die Stärken beider Plattformen verbindet.
Für IT-Leiter bedeutet das: Wer heute in HPE Aruba Networking Central oder HPE Juniper Networking Mist investiert, ist auf der sicheren Seite. Beide Plattformen werden aktiv weiterentwickelt und konvergieren schrittweise – ohne erzwungene Migrationsprojekte.


Central wird pro Gerät (Access Point, Switch, Gateway) als Subscription lizenziert. Die Laufzeiten betragen typischerweise 1, 3 oder 5 Jahre. Der Funktionsumfang variiert je nach Subscription-Tier (Foundation, Advanced, Premium). Über HPE GreenLake ist auch eine monatliche NaaS-Abrechnung möglich. Die Concat AG berät Sie zur optimalen Lizenzstrategie für Ihre Umgebung.
Ja. HPE Aruba Networking Central skaliert von Einzelstandort-Umgebungen mit wenigen Access Points bis zu globalen Unternehmensnetzen mit zehntausenden Geräten. Für kleine Umgebungen bietet der Foundation-Tier einen kostengünstigen Einstieg mit den wesentlichen Management-Funktionen.
Ja. HPE Aruba Networking Central unterstützt eine breite Palette von Aruba-Hardware, darunter Access Points ab der AP-500-Serie, Aruba CX Switches und ältere Aruba-Switches mit AOS-S-Betriebssystem sowie Aruba Gateways. Die genaue Kompatibilitätsliste hängt von der jeweiligen Central-Version ab – wir prüfen das gerne für Ihre konkrete Hardware.
HPE Aruba Networking Central erfüllt DSGVO-Anforderungen durch EU-lokale Datenhaltung (Public SaaS und VPC in der EU verfügbar), verschlüsselte Datenübertragung und rollenbasierte Zugriffskontrolle. Das VPC-Deployment bietet eine dedizierte, vom Rest der HPE-Infrastruktur isolierte Instanz. Das On-Premises-Deployment ermöglicht vollständig air-gapped Betrieb ohne Cloud-Verbindung.
Beide Plattformen sind cloud-managed Netzwerk-Management-Lösungen mit AIOps-Funktionen. HPE Aruba Networking Central differenziert sich durch die vier Deployment-Modelle (Meraki bietet kein On-Premises-Modell), die tiefere Zero-Trust-Integration mit ClearPass/Cloud Auth, die Third-Party-Observability via OpsRamp und die zunehmende Integration von Junipers Mist-KI-Technologie. Die Wahl hängt von Ihrer bestehenden Infrastruktur und Ihren spezifischen Anforderungen ab – wir helfen Ihnen bei der Bewertung.
