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HPE Juniper Data Center Networking

Hochperformante Fabric-Infrastruktur mit automatisiertem Lifecycle-Management fuer klassische und KI-Data-Center
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Data-Center-Netzwerk als IT-Beschleuniger

Das Rechenzentrum hat sich verändert. Workloads sind dichter, bandbreitenhungriger und latenzsensitiver geworden. AI- und ML-Training erfordern massive, fehlertolerante Netzwerkinfrastrukturen. Gleichzeitig sind Data-Center-Netzwerke in vielen Unternehmen noch manuell, jede Konfigurationsänderung ist ein potenzielles Ausfall-Risiko, jedes Firmware-Update ein Projekt.

Die Folge: Netzwerkänderungen werden aufgeschoben, Wartungsfenster werden zu kritischen Ereignissen, und Fehler kosten Stunden bis Tage an Diagnosezeit. IT-Teams verbringen einen Großteil ihrer Kapazität mit dem Betrieb bestehender Infrastruktur, statt strategische Projekte voranzutreiben.

HPE Juniper Networking adressiert dieses Problem mit zwei komplementären Komponenten: den QFX-Series-Switches – dem leistungsstärksten Data-Center-Switching-Portfolio auf dem Markt, von 10GbE Leaf bis zu 1,6-Tbps-AI-Fabrics – und Juniper Apstra, der führenden Intent-Based-Networking-Plattform für automatisiertes, herstellerübergreifendes Data-Center-Fabric-Management.
Inhalte auf dieser Seite

Das HPE Juniper QFX-Portfolio

Von der klassischen Spine/Leaf-Fabric bis zur 1,6-Tbps-AI-Infrastruktur

Die QFX-Series ist das dedizierte Data-Center-Switching-Portfolio von HPE Juniper Networking. Alle Modelle laufen auf Junos OS – einem gemeinsamen, stabilen Betriebssystem, das seit Jahrzehnten im Carrier- und Enterprise-Umfeld eingesetzt wird. Das bedeutet: eine Konfigurationssprache, eine API, ein Betriebskonzept für den gesamten Fabric – unabhängig von Größe und Performance-Klasse.

Der QFX5120-Switch unterstützt 1-GbE-, 10-GbE-, 25-GbE-, 40-GbE- und 100-GbE-Schnittstellen und ist in verschiedenen Modellen erhältlich – darunter auch Varianten mit 1-GbE-/10-GbE-Kupferoptionen. Damit eignet sich der QFX5120 für moderne Datacenter-Umgebungen, die Vernetzung zwischen Datacentern sowie für leistungsstarke Campus-Bereitstellungen.

Die Plattform bietet umfassende Softwarefunktionen zur Unterstützung moderner EVPN-VXLAN-Fabric-Architekturen. So lassen sich flexible, skalierbare und hochperformante Netzwerkstrukturen aufbauen, die den Anforderungen dynamischer IT-Umgebungen gerecht werden.

Für Datacenter-Bereitstellungen kann der QFX5120 mit dem einsatzbereiten Juniper Apstra System verwaltet werden. Apstra automatisiert den gesamten Netzwerklebenszyklus – von Design und Bereitstellung bis hin zum laufenden Betrieb – und unterstützt Closed-Loop-Assurance für mehr Transparenz, Stabilität und Betriebssicherheit.

Campus-Fabrics lassen sich über die Juniper Mist Cloud implementieren und verwalten. Dadurch werden betriebliche Abläufe vereinfacht, die Transparenz verbessert und der Netzwerkbetrieb insgesamt effizienter gestaltet.

Die QFX5130-Serie umfasst kostenoptimierte 1-HE-Switches mit hoher Portdichte und 400-GbE-Unterstützung auf Basis der Broadcom Trident 4 Siliziumtechnologie. Sie eignet sich ideal für Netzwerkumgebungen, in denen Cloud-Services integriert oder erweitert werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind Datacenter, Campus-Fabrics, die Vernetzung zwischen Datacentern sowie Firewall-Cluster-to-Fabric-Anbindungen.

QFX5130-Switches sind besonders gut für Spine-and-Leaf-Architekturen in Unternehmens-, Service-Provider- und Cloud-Provider-Umgebungen geeignet. Sie unterstützen skalierte Netzwerke, in denen Anwendungen auf eine präzise Datenverkehrsverarbeitung, In-Band-Telemetrie und dynamische Traffic-Steuerung angewiesen sind.

Dank ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bietet die QFX5130-Serie eine hohe Investitionssicherheit für moderne Datacenter-Netzwerke. Die Plattform unterstützt sowohl benutzerdefinierte Services in Provider-Netzwerken als auch anspruchsvolle Szenarien wie KI-Anwendungen, datenintensive Workloads und wissenschaftliche Forschungsumgebungen.

Der QFX5230-Switch wurde für hochperformante Spine-and-Leaf-IP-Fabrics mit hoher Portdichte entwickelt. Er eignet sich besonders für moderne Datacenter-Umgebungen, in denen Skalierbarkeit, Leistung und niedrige Latenzzeiten entscheidend sind – etwa bei KI-/ML-Workloads und anspruchsvollen Netzwerkimplementierungen in AI-Datacentern.

Die Plattform unterstützt Verbindungen mit 400 GbE, 200 GbE, 100 GbE, 50 GbE, 40 GbE, 25 GbE und 10 GbE und bietet damit hohe Flexibilität für unterschiedliche Architektur- und Bandbreitenanforderungen. Ergänzt wird dies durch erweiterte Layer-2- und Layer-3-Funktionen sowie eine sichere, vollständig automatisierte Bereitstellung.

Mit dem QFX5230 können Netzwerkbetreiber große IP-Fabrics der nächsten Generation aufbauen – basierend auf einer bewährten, internetskalierbaren Software-Suite und leistungsstarken Automatisierungsfunktionen. Dadurch unterstützt der Switch den Aufbau zukunftssicherer Datacenter-Netzwerke mit hoher Effizienz, Stabilität und Skalierbarkeit.

Der QFX5240-Switch bildet eine leistungsstarke Grundlage für moderne KI-Datacenter. Auf Basis des Broadcom Tomahawk 5-Chips unterstützt er 800 GbE und bietet damit die doppelte Kapazität gegenüber der vorherigen Generation. Damit ist die Plattform auf die anspruchsvollen Netzwerkanforderungen großer KI- und ML-Cluster ausgelegt, bei denen hohe Bandbreite, geringe Latenz und maximale Skalierbarkeit entscheidend sind.

In Kombination mit Apstra Data Center Director unterstützt der QFX5240 einen effizienten täglichen Betrieb von KI- und ML-Workloads – sowohl beim Training als auch beim Zugriff auf datenintensive Anwendungen. Die Switches stellen 800-GbE-Ports mit hoher Dichte in einem festen 2-HE-Formfaktor bereit und bieten Softwarefunktionen für fortschrittliche Netzwerkservices, die gezielt auf die Anforderungen von KI-/ML-Umgebungen abgestimmt sind.

Als zentraler Baustein leistungsfähiger KI-Netzwerke trägt der QFX5240 dazu bei, Job Completion Times zu verkürzen und Trainingsprozesse durch eine hohe GPU-Auslastung zu beschleunigen. So unterstützt die Plattform den Aufbau zukunftssicherer Datacenter-Infrastrukturen für rechenintensive KI-Anwendungen.

Die QFX5700-Serie nutzt die Leistungsfähigkeit eines vollständig programmierbaren Chipsatzes und unterstützt erweiterte Layer-2-, Layer-3- sowie EVPN-VXLAN-Funktionen. Damit eignet sich die Plattform für vielfältige Einsatzszenarien in Datacentern, Campus-Fabrics, bei der Datacenter-Vernetzung sowie für Firewall-Cluster-to-Fabric-Anbindungen.

Durch die flexible Wahl der Schnittstellengeschwindigkeiten für Server- und Intra-Fabric-Konnektivität ermöglicht die QFX5700-Serie vielseitige Bereitstellungsoptionen und schützt bestehende sowie zukünftige Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur.

Öffentliche Cloud-Anbieter und Service Provider profitieren von einer leistungsstarken Basis für skalierbare 400-GbE-IP-Fabrics, die auf stark wachsende Anforderungen ausgelegt sind. Unternehmen, die ihre Serverumgebungen von 10 GbE auf 25 GbE modernisieren, erhalten mit der QFX5700-Serie eine effiziente 100-GbE-/400-GbE-EVPN-VXLAN-Spine-Option mit reduziertem Stromverbrauch und geringerem Platzbedarf.

Mit einem bidirektionalen Durchsatz von bis zu 25,6 Tbit/s ist die Plattform optimal für Spine-and-Leaf-Architekturen in Unternehmensumgebungen, High-Performance-Computing, Service-Provider-Netzwerken und Cloud-Datacentern geeignet.

Die Switches QFX10008 und QFX10016 bieten eine hoch skalierbare Netzwerkplattform für anspruchsvolle Datacenter-, Campus- und Routing-Umgebungen. Sie basieren auf Junipers kundenspezifischer Q5-ASIC-Siliziumtechnologie und verfügen über tiefe Puffer sowie flexible Schnittstellenoptionen mit 1 GbE, 10 GbE, 40 GbE, 100 GbE und 200 GbE.

Mit einem Durchsatz von bis zu 96 Tbit/s und einem breiten Portfolio an Linecards unterstützen die Switches umfangreiche Layer-2- und Layer-3-Services. Dadurch bieten sie eine leistungsstarke Grundlage für moderne Netzwerkarchitekturen und sichern langfristige Investitionen in die Infrastruktur ab.

Dank ihrer architektonischen Flexibilität lassen sich QFX10008 und QFX10016 in unterschiedlichen Netzwerkumgebungen einsetzen – darunter Spine-and-Leaf-Fabrics sowie EVPN-VXLAN-Overlay-Architekturen. Unternehmen profitieren so von einer offenen, skalierbaren Lösung, ohne sich an proprietäre Architekturen binden zu müssen.

Die Verwaltung der QFX10008- und QFX10016-Switches erfolgt über Juniper Apstra, eine einsatzbereite, absichtsbasierte Netzwerksoftware. Apstra automatisiert den gesamten Netzwerklebenszyklus – vom Design über die Bereitstellung bis zum laufenden Betrieb – und unterstützt Closed-Loop-Assurance für mehr Transparenz, Stabilität und Betriebssicherheit.

Die Juniper QFX Series Switches bieten eine leistungsstarke, skalierbare und programmierbare Netzwerkbasis für moderne Datacenter-, Campus- und Cloud-Umgebungen. Sie wurden für anspruchsvolle Netzwerkarchitekturen entwickelt, in denen hohe Bandbreite, niedrige Latenz, flexible Skalierbarkeit und zuverlässige Performance entscheidend sind.

Die QFX-Serie unterstützt moderne IP-Fabric- und EVPN-VXLAN-Architekturen und eignet sich damit ideal für Spine-and-Leaf-Designs, Datacenter-Interconnect, Campus-Fabrics sowie hochperformante Workloads in Unternehmens-, Service-Provider- und Cloud-Provider-Umgebungen. Je nach Modell stehen unterschiedliche Schnittstellengeschwindigkeiten bis hin zu 400 GbE und 800 GbE zur Verfügung, sodass sich Netzwerke bedarfsgerecht modernisieren und zukunftssicher ausbauen lassen.

In Verbindung mit Juniper Apstra lassen sich QFX-Bereitstellungen im Datacenter über den gesamten Netzwerklebenszyklus hinweg automatisieren – vom Design über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb. Closed-Loop-Assurance sorgt dabei für kontinuierliche Validierung, mehr Transparenz und eine höhere Betriebssicherheit. Für Campus-Umgebungen kann die Juniper Mist Cloud eingesetzt werden, um die Bereitstellung und Verwaltung von Campus-Fabrics zu vereinfachen und die Sichtbarkeit im Netzwerkbetrieb zu verbessern.

Damit bieten die Juniper QFX Series Switches eine flexible Grundlage für moderne, automatisierte und leistungsstarke Netzwerkinfrastrukturen – von klassischen Datacenter-Fabrics über Cloud- und Provider-Umgebungen bis hin zu KI- und datenintensiven Workloads.

Hinweis: Die QFX-Series wird kontinuierlich erweitert. Port-Geschwindigkeiten und spezifische Modellbezeichnungen können sich ändern. Alle Angaben basieren auf veröffentlichten HPE-Juniper-Produktseiten (hpe.com, juniper.net). Die Concat AG prüft die jeweils aktuellen Spezifikationen für Ihre konkrete Anforderung.

Junos OS

Ein Betriebssystem für den gesamten Fabric

Ein oft unterschätzter Vorteil der QFX-Series ist das gemeinsame Betriebssystem Junos OS. Während andere Hersteller unterschiedliche OS-Varianten für Leaf- und Spine-Switches einsetzen, läuft auf allen QFX-Modellen dasselbe Junos OS – mit identischer CLI, identischer API und identischem Konfigurationsmodell.

Reduzierte Betriebskomplexität

Ein Netzwerkteam muss nur ein Betriebssystem beherrschen – unabhängig davon, ob es QFX5120 Leaf-Switches oder QFX10016 Core-Chassis verwaltet

Topology-Independent In-Service Software Upgrade (TISSU):

Firmware-Updates können auf QFX5100 und anderen Modellen ohne Downtime eingespielt werden – kein Maintenance-Window mehr für Routine-Updates

Konsistente Automatisierung

REST API, NETCONF, gRPC/gNMI und Python-SDK funktionieren auf allen QFX-Modellen identisch – Automatisierungs-Skripte sind übertragbar

Verifizierte Stabilität

Junos OS wird in den anspruchsvollsten Carrier- und Cloud-Umgebungen weltweit eingesetzt – eine Betriebsreife, die Enterprise-Data-Center direkt nutzen

Juniper Apstra

Intent-Based Networking für automatisiertes Fabric-Management

Juniper Apstra ist die führende Intent-Based-Networking-Plattform für Data-Center-Fabrics. Apstra abstrahiert die Komplexität des geräteweisen Netzwerk-Managements und ersetzt sie durch ein deklaratives Modell: IT-Teams definieren den gewünschten Netzwerkzustand (Intent), Apstra übersetzt diesen automatisch in Konfigurationen für alle beteiligten Geräte – und stellt kontinuierlich sicher, dass der reale Netzwerkzustand dem Intent entspricht.

Was Intent-Based Networking konkret bedeutet

Statt einzelne Switch-Befehle zu konfigurieren, beschreibt ein Administrator in Apstra: 'Ich möchte eine Spine/Leaf-Fabric mit EVPN-VXLAN, diesen VRFs und diesen Sicherheitsrichtlinien.' Apstra generiert daraus automatisch alle notwendigen Konfigurationen für jeden einzelnen Switch im Fabric – Juniper QFX und Multi-Vendor-Umgebungen gleichermaßen.

Kernfunktionen von Juniper Apstra im Detail

Design und Provisionierung: Fabric in Stunden statt Wochen

Apstra beinhaltet einen grafischen Fabric-Designer, der den Aufbau einer vollständigen Spine/Leaf-EVPN-VXLAN-Fabric durch einen strukturierten, geführten Prozess ermöglicht:

  • Reference Design Library: Apstra enthalt vorgefertigte, validierte Fabric-Designs für gängige Architekturen (2-Tier Leaf/Spine, 3-Tier, L3 Clos, 5-Stage Clos) – keine Neuentwicklung bewährter Designs

  • Automatische Konfigurationsgenerierung: Nach Auswahl und Parametrisierung des Designs generiert Apstra alle Gerätefigurationen automatisch – für Juniper QFX und unterstützte Multi-Vendor-Geräte

  • Intent-to-Config-Validierung: Bevor eine Konfiguration ausgerollt wird, validiert Apstra sie gegen das definierte Intent und weist auf Konflikte hin – präventivsatt reaktiv

Kontinuierliche Validierung: das Netz, das sich selbst überwacht

Das Herzstuck von Apstra ist die kontinuierliche Validierung. Apstra prüft permanent, ob der reale Zustand des Netzwerks dem definierten Intent entspricht – und meldet Abweichungen sofort:

  • Liveness Check: Apstra überwacht alle Control-Plane- und Data-Plane-Aspekte des Fabrics kontinuierlich – BGP-Sessions, VTEP-Konnektivität, Routing-Tabellen, Interface-Status

  • Intent-Drift-Erkennung: Sobald ein Gerät aus dem definierten Intent-Zustand abweicht – durch manuelle Änderung, Gerätefehler oder unerwartetes Verhalten – meldet Apstra dies sofort und bietet automatischen Rollback an

  • Service-Level-Validierung: Apstra validiert nicht nur Konfigurationen, sondern auch end-to-end Konnektivität und Service-Reachability im Fabric

Graph-Datenbank: Topologie-Wissen fuer blitzschnelle Fehlerdiagnose

Apstra speichert das gesamte Netzwerkwissen – Topologie, Konfigurationen, Telemetrie, Ereignisse – in einer proprietären Graph-Datenbank. Diese Datenbank ist der Kern der Apstra-Intelligenz:

  • Sofortige Root-Cause-Analyse: Bei einem Netzwerkfehler analysiert Apstra die Graph-Datenbank und identifiziert die Ursache – welches Gerät, welches Interface, welche Konfigurationsänderung – in Sekunden statt Stunden

  • Historische Analyse: Die Graph-Datenbank speichert den vollständigen Netzwerkzustand über Zeit – jede Konfigurationsänderung, jedes Ereignis, jede Telemetrie-Messung ist nachvollziehbar und auditierbar

  • Marvis AI Integration: Die Apstra-Graph-Datenbank liefert den Kontext, den Marvis AI Assistant for Data Center benötigt. Apstra ist tief mit Marvis integriert für intelligente Data-Center-AIOps

Multi-Vendor-Unterstützung: keine Herstellerbindung

Ein kritisches Merkmal von Apstra ist die Multi-Vendor-Fähigkeit. Apstra verwaltet nicht nur Juniper QFX-Switches, sondern auch Geräte von Arista Networks und Cisco – mit identischer Intent-Based-Verwaltungsschicht und identischer Validierungslogik.

Für IT-Leiter bedeutet das: Apstra beseitigt das Tool-Silo-Problem im Data Center. Eine einzige Verwaltungsschicht für heterogene Switching-Infrastruktur – ohne separate Management-Tools pro Hersteller, ohne separate Expertisen und ohne unterschiedliche Automatisierungs-Skripte pro Plattform.

Lifecycle-Management: von Day 0 bis Day N

  • Day 0 Design: Fabric-Architektur und Geräteauswahl im Apstra-Designer; Validierung des Designs vor dem ersten Kabel

  • Day 1 Provisionierung: Automatisierte Konfigurationsgenerierung und -rollout; Zero-Touch-Provisioning für Juniper QFX-Geräte

  • Day 2 Operations: Kontinuierliche Validierung, Telemetrie-Analyse, Konfigurationsänderungen mit automatischer Intent-Pruefung; Firmware-Management mit ISSU-Unterstützung

  • Day N Erweiterung: Scale-out durch Hinzufügen neuer Leaf-Switches – Apstra integriert neue Geräte automatisch in den bestehenden Fabric-Intent
QFX als Fundament für KI-Infrastruktur

AI-Data-Center-Networking

Der wachsende Bedarf an KI-Infrastruktur stellt Netzwerkteams vor neue Anforderungen: GPU-Cluster müssen mit extrem hoher Bandbreite, ultra-niedriger Latenz und höchster Zuverlässigkeit verbunden werden – Netzwerkunterbrechungen kosten direkt GPU-Rechenzeit und damit Geld.

HPE Juniper Networking adressiert diesen Bedarf mit einem spezialisierten AI-Data-Center-Ansatz:

800G und 1,6T QFX-Switches

Die neueste QFX-Generation bietet 800GbE und 1,6-Tbps-Ports – Grundlage für AI-Training-Cluster mit mehreren tausend GPUs

Ultra-Ethernet-Transport

HPE Juniper unterstützt Ultra-Ethernet für verlustfreie, hoch performante GPU-zu-GPU-Kommunikation – optimiert für AI-Workloads, die auf schnelle, stabile Verbindungen angewiesen sind

Liquid-Cooling-Ready

Die neuesten QFX-Modelle sind für Flüssigkühlung ausgelegt – notwendig für dichte AI-GPU-Cluster, die mit herkömmlicher Luftkühlung nicht effizient betrieben werden können

Apstra für AI-Fabrics

Juniper bietet eine validierte AI-Data-Center-Lösung, die QFX-Switches und Apstra zu einem vollständig automatisierten, schnell deployten AI-Netzwerk verbindet

Präzisionstelemetrie

Sekundengenaue Netzwerktelemetrie für AI-Workloads – erkennt Micro-Bursts und Congestion-Ereignisse, die bei AI-Training zu GPU-Idle-Zeiten führen
Für IT-Leiter, die KI-Infrastruktur planen: Das Netzwerk ist keine Nachrangigkeit bei KI-Projekten. GPU-Cluster-Performance hängt direkt von der Netzwerkarchitektur ab. Ein suboptimales Netzwerk kann den Durchsatz von KI-Training-Jobs um 20-40 % reduzieren – die genaue Zahl hängt von der Workload-Art ab. Die Concat AG berät Sie zu einer validierten AI-Netzwerkarchitektur.

Typische Einsatzszenarien

Szenario 1

Aufbau einer modernen EVPN-VXLAN-Fabric für ein Unternehmensrechenzentrum

Ein mittelständisches Unternehmen betreibt sein Rechenzentrum noch mit klassischen Layer-2-Strukturen und manueller CLI-Konfiguration. Jede Änderung erfordert koordinierte Eingriffe mehrerer Administratoren und ein Maintenance-Fenster. Mit QFX5120 Leaf-Switches, QFX5700 Spine-Switches und Juniper Apstra wird eine moderne EVPN-VXLAN-Fabric aufgebaut: Intent-basiert konfiguriert, kontinuierlich validiert und mit automatischem Rollback bei Fehlern – die Zahl der geplanten Maintenance-Fenster sinkt dramatisch.
Szenario 2

Multi-Vendor-Konsolidierung mit Apstra

Ein Unternehmen betreibt eine heterogene Fabric aus Juniper QFX und Arista EOS-Switches – mit zwei separaten Management-Tools und zwei verschiedenen Automatisierungs-Frameworks. Apstra wird als einheitliche Verwaltungsschicht eingeführt: beide Herstellerplattformen werden Über Apstra mit einem gemeinsamen Intent verwaltet, validiert und überwacht. Das Netzwerkteam benötigt nur noch ein Tool und ein Betriebskonzept.
Szenario 3

KI-Cluster-Netzwerk für On-Premises-GPU-Infrastruktur

Ein Unternehmen baut On-Premises-GPU-Infrastruktur für AI-Modelltraining auf. Die GPU-Server benötigen 400G-Konnektivitaet mit ultra-niedriger Latenz für kollektive Kommunikationsoperationen (AllReduce, AllGather). QFX5230 Leaf-Switches und QFX5700 Spine-Switches bilden eine verlustfreie AI-Fabric; Apstra provisioniert und validiert die gesamte Infrastruktur automatisch. HPE Juniper liefert eine validierte AI-Data-Center-Referenzarchitektur als Ausgangspunkt.
Szenario 4

Compliance-sicheres Fabric-Management mit lückenlosen Audit-Trails

Eine Bank oder ein Gesundheitsdienstleister muss nachweisen, dass alle Netzwerkänderungen autorisiert, dokumentiert und rückverfolgbar sind. Apstra protokolliert jede Konfigurationsänderung lückenlos in seiner Graph-Datenbank: wer hat wann was geändert, wie war der Zustand davor, wie danach. Der Audit-Trail ist vollständig, automatisch und jederzeit abrufbar – ohne manuelles Logging-Konzept.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen

Sie haben Fragen oder wünschen eine Beratung? Unser Serviceteam ist für Sie da. Gerne helfen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail persönlich weiter. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.




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    Concat AG: Ihr Partner
    für HPE Juniper Data-Center-Networking

    Data-Center-Netzwerke sind geschäftskritische Infrastruktur. Die Concat AG begleitet Sie mit ausgewiesener Expertise bei allen Phasen:

    Fabric-Architektur und Design

    Wir entwerfen eine Spine/Leaf-EVPN-VXLAN-Architektur, die auf Ihren Workloads, Skalierungsanforderungen und Budget basiert – klassisch, AI-optimiert oder hybrid

    QFX-Switch-Selektion

    Wir wählen die optimale QFX-Serie für jede Fabric-Ebene – Leaf, Spine, Core – basierend auf verifizierten Leistungs- und Portdichtedaten

    Apstra-Implementierung

    Wir implementieren Juniper Apstra für Ihre Umgebung: Fabric-Design in Apstra, Geräte-Onboarding, Intent-Definition, Validierungsregeln und Telemetrie-Konfiguration

    Migration bestehender Infrastruktur

    Strukturierte Migration von klassischen Data-Center-Topologien auf moderne EVPN-VXLAN-Fabrics – mit minimalem Produktionsausfall

    AI-Netzwerk-Planung

    Beratung und Implementierung von AI-Data-Center-Netzwerken mit QFX 400G/800G-Switches für GPU-Cluster-Infrastruktur

    Schulung und laufender Betrieb

    Training Ihres Netzwerkteams auf QFX, Junos OS und Apstra sowie laufende Unterstützung als HPE Platinum Partner
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    Häufige Fragen zu HPE Juniper Data Center Networking

    Ja. Apstra kann bestehende QFX-Deployments in seine Verwaltung aufnehmen, sowohl für neue Fabrics als auch für die schrittweise Migration bestehender Infrastruktur. Der Migrationsweg hängt von der bestehenden Topologie und dem Konfigurationsstand ab. Die Concat AG analysiert Ihre bestehende Umgebung und entwickelt einen realistischen Migrationsplan.

    Apstra unterstützt aktuell die QFX5120-, QFX5130-, QFX5230-, QFX5700- und QFX10002-Serie sowie Geräte von Arista und Cisco (bestimmte Modelle). Die genaue Kompatibilitätsmatrix wird regelmäßig aktualisiert, wir prüfen die aktuelle Liste gerne für Ihre konkrete Anforderung. Neuere QFX-Modelle werden laufend in den Apstra-Support aufgenommen.

    Apstra ersetzt oder ergänzt je nach Anforderung. Apstra bietet eigene Telemetrie, Validierung und historische Analyse. Für unternehmensweites IT-Monitoring kann Apstra Telemetrie-Daten an externe Systeme (Grafana, InfluxDB, SIEM) exportieren. Die Integration mit HPE OpsRamp und Marvis AI verbindet Apstra in die breitere HPE AIOps-Plattform.

    Apstra skaliert von kleineren Fabrics (10-20 Switches) bis zu sehr großen Multi-Site-Umgebungen. Der Nutzen: weniger manuelle Fehler, schnelleres Provisioning, automatische Validierung. Gerade in mittelgroßen Rechenzentren, in denen kein dediziertes Netzwerkteam verfügbar ist, entlastet Apstra die vorhandenen Ressourcen erheblich.

    Apstra wird per Subscription lizenziert, basierend auf der Anzahl der verwalteten Netzwerkgeräte (Switches). Über HPE GreenLake ist auch eine as-a-Service-Abrechnung möglich. Die Concat AG erstellt Ihnen ein auf Ihre Umgebung zugeschnittenes Lizenz- und ROI-Modell.

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