
Das Rechenzentrum hat sich verändert. Workloads sind dichter, bandbreitenhungriger und latenzsensitiver geworden. AI- und ML-Training erfordern massive, fehlertolerante Netzwerkinfrastrukturen. Gleichzeitig sind Data-Center-Netzwerke in vielen Unternehmen noch manuell, jede Konfigurationsänderung ist ein potenzielles Ausfall-Risiko, jedes Firmware-Update ein Projekt.
Die Folge: Netzwerkänderungen werden aufgeschoben, Wartungsfenster werden zu kritischen Ereignissen, und Fehler kosten Stunden bis Tage an Diagnosezeit. IT-Teams verbringen einen Großteil ihrer Kapazität mit dem Betrieb bestehender Infrastruktur, statt strategische Projekte voranzutreiben.


Die QFX-Series ist das dedizierte Data-Center-Switching-Portfolio von HPE Juniper Networking. Alle Modelle laufen auf Junos OS – einem gemeinsamen, stabilen Betriebssystem, das seit Jahrzehnten im Carrier- und Enterprise-Umfeld eingesetzt wird. Das bedeutet: eine Konfigurationssprache, eine API, ein Betriebskonzept für den gesamten Fabric – unabhängig von Größe und Performance-Klasse.
Der QFX5120-Switch unterstützt 1-GbE-, 10-GbE-, 25-GbE-, 40-GbE- und 100-GbE-Schnittstellen und ist in verschiedenen Modellen erhältlich – darunter auch Varianten mit 1-GbE-/10-GbE-Kupferoptionen. Damit eignet sich der QFX5120 für moderne Datacenter-Umgebungen, die Vernetzung zwischen Datacentern sowie für leistungsstarke Campus-Bereitstellungen.
Die Plattform bietet umfassende Softwarefunktionen zur Unterstützung moderner EVPN-VXLAN-Fabric-Architekturen. So lassen sich flexible, skalierbare und hochperformante Netzwerkstrukturen aufbauen, die den Anforderungen dynamischer IT-Umgebungen gerecht werden.
Für Datacenter-Bereitstellungen kann der QFX5120 mit dem einsatzbereiten Juniper Apstra System verwaltet werden. Apstra automatisiert den gesamten Netzwerklebenszyklus – von Design und Bereitstellung bis hin zum laufenden Betrieb – und unterstützt Closed-Loop-Assurance für mehr Transparenz, Stabilität und Betriebssicherheit.
Campus-Fabrics lassen sich über die Juniper Mist Cloud implementieren und verwalten. Dadurch werden betriebliche Abläufe vereinfacht, die Transparenz verbessert und der Netzwerkbetrieb insgesamt effizienter gestaltet.
Die QFX5130-Serie umfasst kostenoptimierte 1-HE-Switches mit hoher Portdichte und 400-GbE-Unterstützung auf Basis der Broadcom Trident 4 Siliziumtechnologie. Sie eignet sich ideal für Netzwerkumgebungen, in denen Cloud-Services integriert oder erweitert werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind Datacenter, Campus-Fabrics, die Vernetzung zwischen Datacentern sowie Firewall-Cluster-to-Fabric-Anbindungen.
QFX5130-Switches sind besonders gut für Spine-and-Leaf-Architekturen in Unternehmens-, Service-Provider- und Cloud-Provider-Umgebungen geeignet. Sie unterstützen skalierte Netzwerke, in denen Anwendungen auf eine präzise Datenverkehrsverarbeitung, In-Band-Telemetrie und dynamische Traffic-Steuerung angewiesen sind.
Dank ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bietet die QFX5130-Serie eine hohe Investitionssicherheit für moderne Datacenter-Netzwerke. Die Plattform unterstützt sowohl benutzerdefinierte Services in Provider-Netzwerken als auch anspruchsvolle Szenarien wie KI-Anwendungen, datenintensive Workloads und wissenschaftliche Forschungsumgebungen.
Der QFX5230-Switch wurde für hochperformante Spine-and-Leaf-IP-Fabrics mit hoher Portdichte entwickelt. Er eignet sich besonders für moderne Datacenter-Umgebungen, in denen Skalierbarkeit, Leistung und niedrige Latenzzeiten entscheidend sind – etwa bei KI-/ML-Workloads und anspruchsvollen Netzwerkimplementierungen in AI-Datacentern.
Die Plattform unterstützt Verbindungen mit 400 GbE, 200 GbE, 100 GbE, 50 GbE, 40 GbE, 25 GbE und 10 GbE und bietet damit hohe Flexibilität für unterschiedliche Architektur- und Bandbreitenanforderungen. Ergänzt wird dies durch erweiterte Layer-2- und Layer-3-Funktionen sowie eine sichere, vollständig automatisierte Bereitstellung.
Mit dem QFX5230 können Netzwerkbetreiber große IP-Fabrics der nächsten Generation aufbauen – basierend auf einer bewährten, internetskalierbaren Software-Suite und leistungsstarken Automatisierungsfunktionen. Dadurch unterstützt der Switch den Aufbau zukunftssicherer Datacenter-Netzwerke mit hoher Effizienz, Stabilität und Skalierbarkeit.
Der QFX5240-Switch bildet eine leistungsstarke Grundlage für moderne KI-Datacenter. Auf Basis des Broadcom Tomahawk 5-Chips unterstützt er 800 GbE und bietet damit die doppelte Kapazität gegenüber der vorherigen Generation. Damit ist die Plattform auf die anspruchsvollen Netzwerkanforderungen großer KI- und ML-Cluster ausgelegt, bei denen hohe Bandbreite, geringe Latenz und maximale Skalierbarkeit entscheidend sind.
In Kombination mit Apstra Data Center Director unterstützt der QFX5240 einen effizienten täglichen Betrieb von KI- und ML-Workloads – sowohl beim Training als auch beim Zugriff auf datenintensive Anwendungen. Die Switches stellen 800-GbE-Ports mit hoher Dichte in einem festen 2-HE-Formfaktor bereit und bieten Softwarefunktionen für fortschrittliche Netzwerkservices, die gezielt auf die Anforderungen von KI-/ML-Umgebungen abgestimmt sind.
Als zentraler Baustein leistungsfähiger KI-Netzwerke trägt der QFX5240 dazu bei, Job Completion Times zu verkürzen und Trainingsprozesse durch eine hohe GPU-Auslastung zu beschleunigen. So unterstützt die Plattform den Aufbau zukunftssicherer Datacenter-Infrastrukturen für rechenintensive KI-Anwendungen.
Die QFX5700-Serie nutzt die Leistungsfähigkeit eines vollständig programmierbaren Chipsatzes und unterstützt erweiterte Layer-2-, Layer-3- sowie EVPN-VXLAN-Funktionen. Damit eignet sich die Plattform für vielfältige Einsatzszenarien in Datacentern, Campus-Fabrics, bei der Datacenter-Vernetzung sowie für Firewall-Cluster-to-Fabric-Anbindungen.
Durch die flexible Wahl der Schnittstellengeschwindigkeiten für Server- und Intra-Fabric-Konnektivität ermöglicht die QFX5700-Serie vielseitige Bereitstellungsoptionen und schützt bestehende sowie zukünftige Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur.
Öffentliche Cloud-Anbieter und Service Provider profitieren von einer leistungsstarken Basis für skalierbare 400-GbE-IP-Fabrics, die auf stark wachsende Anforderungen ausgelegt sind. Unternehmen, die ihre Serverumgebungen von 10 GbE auf 25 GbE modernisieren, erhalten mit der QFX5700-Serie eine effiziente 100-GbE-/400-GbE-EVPN-VXLAN-Spine-Option mit reduziertem Stromverbrauch und geringerem Platzbedarf.
Mit einem bidirektionalen Durchsatz von bis zu 25,6 Tbit/s ist die Plattform optimal für Spine-and-Leaf-Architekturen in Unternehmensumgebungen, High-Performance-Computing, Service-Provider-Netzwerken und Cloud-Datacentern geeignet.
Die Switches QFX10008 und QFX10016 bieten eine hoch skalierbare Netzwerkplattform für anspruchsvolle Datacenter-, Campus- und Routing-Umgebungen. Sie basieren auf Junipers kundenspezifischer Q5-ASIC-Siliziumtechnologie und verfügen über tiefe Puffer sowie flexible Schnittstellenoptionen mit 1 GbE, 10 GbE, 40 GbE, 100 GbE und 200 GbE.
Mit einem Durchsatz von bis zu 96 Tbit/s und einem breiten Portfolio an Linecards unterstützen die Switches umfangreiche Layer-2- und Layer-3-Services. Dadurch bieten sie eine leistungsstarke Grundlage für moderne Netzwerkarchitekturen und sichern langfristige Investitionen in die Infrastruktur ab.
Dank ihrer architektonischen Flexibilität lassen sich QFX10008 und QFX10016 in unterschiedlichen Netzwerkumgebungen einsetzen – darunter Spine-and-Leaf-Fabrics sowie EVPN-VXLAN-Overlay-Architekturen. Unternehmen profitieren so von einer offenen, skalierbaren Lösung, ohne sich an proprietäre Architekturen binden zu müssen.
Die Verwaltung der QFX10008- und QFX10016-Switches erfolgt über Juniper Apstra, eine einsatzbereite, absichtsbasierte Netzwerksoftware. Apstra automatisiert den gesamten Netzwerklebenszyklus – vom Design über die Bereitstellung bis zum laufenden Betrieb – und unterstützt Closed-Loop-Assurance für mehr Transparenz, Stabilität und Betriebssicherheit.
Die Juniper QFX Series Switches bieten eine leistungsstarke, skalierbare und programmierbare Netzwerkbasis für moderne Datacenter-, Campus- und Cloud-Umgebungen. Sie wurden für anspruchsvolle Netzwerkarchitekturen entwickelt, in denen hohe Bandbreite, niedrige Latenz, flexible Skalierbarkeit und zuverlässige Performance entscheidend sind.
Die QFX-Serie unterstützt moderne IP-Fabric- und EVPN-VXLAN-Architekturen und eignet sich damit ideal für Spine-and-Leaf-Designs, Datacenter-Interconnect, Campus-Fabrics sowie hochperformante Workloads in Unternehmens-, Service-Provider- und Cloud-Provider-Umgebungen. Je nach Modell stehen unterschiedliche Schnittstellengeschwindigkeiten bis hin zu 400 GbE und 800 GbE zur Verfügung, sodass sich Netzwerke bedarfsgerecht modernisieren und zukunftssicher ausbauen lassen.
In Verbindung mit Juniper Apstra lassen sich QFX-Bereitstellungen im Datacenter über den gesamten Netzwerklebenszyklus hinweg automatisieren – vom Design über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb. Closed-Loop-Assurance sorgt dabei für kontinuierliche Validierung, mehr Transparenz und eine höhere Betriebssicherheit. Für Campus-Umgebungen kann die Juniper Mist Cloud eingesetzt werden, um die Bereitstellung und Verwaltung von Campus-Fabrics zu vereinfachen und die Sichtbarkeit im Netzwerkbetrieb zu verbessern.
Damit bieten die Juniper QFX Series Switches eine flexible Grundlage für moderne, automatisierte und leistungsstarke Netzwerkinfrastrukturen – von klassischen Datacenter-Fabrics über Cloud- und Provider-Umgebungen bis hin zu KI- und datenintensiven Workloads.
Hinweis: Die QFX-Series wird kontinuierlich erweitert. Port-Geschwindigkeiten und spezifische Modellbezeichnungen können sich ändern. Alle Angaben basieren auf veröffentlichten HPE-Juniper-Produktseiten (hpe.com, juniper.net). Die Concat AG prüft die jeweils aktuellen Spezifikationen für Ihre konkrete Anforderung.
Ein oft unterschätzter Vorteil der QFX-Series ist das gemeinsame Betriebssystem Junos OS. Während andere Hersteller unterschiedliche OS-Varianten für Leaf- und Spine-Switches einsetzen, läuft auf allen QFX-Modellen dasselbe Junos OS – mit identischer CLI, identischer API und identischem Konfigurationsmodell.
Juniper Apstra ist die führende Intent-Based-Networking-Plattform für Data-Center-Fabrics. Apstra abstrahiert die Komplexität des geräteweisen Netzwerk-Managements und ersetzt sie durch ein deklaratives Modell: IT-Teams definieren den gewünschten Netzwerkzustand (Intent), Apstra übersetzt diesen automatisch in Konfigurationen für alle beteiligten Geräte – und stellt kontinuierlich sicher, dass der reale Netzwerkzustand dem Intent entspricht.
Was Intent-Based Networking konkret bedeutet
Statt einzelne Switch-Befehle zu konfigurieren, beschreibt ein Administrator in Apstra: 'Ich möchte eine Spine/Leaf-Fabric mit EVPN-VXLAN, diesen VRFs und diesen Sicherheitsrichtlinien.' Apstra generiert daraus automatisch alle notwendigen Konfigurationen für jeden einzelnen Switch im Fabric – Juniper QFX und Multi-Vendor-Umgebungen gleichermaßen.
Apstra beinhaltet einen grafischen Fabric-Designer, der den Aufbau einer vollständigen Spine/Leaf-EVPN-VXLAN-Fabric durch einen strukturierten, geführten Prozess ermöglicht:
Das Herzstuck von Apstra ist die kontinuierliche Validierung. Apstra prüft permanent, ob der reale Zustand des Netzwerks dem definierten Intent entspricht – und meldet Abweichungen sofort:
Apstra speichert das gesamte Netzwerkwissen – Topologie, Konfigurationen, Telemetrie, Ereignisse – in einer proprietären Graph-Datenbank. Diese Datenbank ist der Kern der Apstra-Intelligenz:
Ein kritisches Merkmal von Apstra ist die Multi-Vendor-Fähigkeit. Apstra verwaltet nicht nur Juniper QFX-Switches, sondern auch Geräte von Arista Networks und Cisco – mit identischer Intent-Based-Verwaltungsschicht und identischer Validierungslogik.
Für IT-Leiter bedeutet das: Apstra beseitigt das Tool-Silo-Problem im Data Center. Eine einzige Verwaltungsschicht für heterogene Switching-Infrastruktur – ohne separate Management-Tools pro Hersteller, ohne separate Expertisen und ohne unterschiedliche Automatisierungs-Skripte pro Plattform.
Der wachsende Bedarf an KI-Infrastruktur stellt Netzwerkteams vor neue Anforderungen: GPU-Cluster müssen mit extrem hoher Bandbreite, ultra-niedriger Latenz und höchster Zuverlässigkeit verbunden werden – Netzwerkunterbrechungen kosten direkt GPU-Rechenzeit und damit Geld.
HPE Juniper Networking adressiert diesen Bedarf mit einem spezialisierten AI-Data-Center-Ansatz:


Ja. Apstra kann bestehende QFX-Deployments in seine Verwaltung aufnehmen, sowohl für neue Fabrics als auch für die schrittweise Migration bestehender Infrastruktur. Der Migrationsweg hängt von der bestehenden Topologie und dem Konfigurationsstand ab. Die Concat AG analysiert Ihre bestehende Umgebung und entwickelt einen realistischen Migrationsplan.
Apstra unterstützt aktuell die QFX5120-, QFX5130-, QFX5230-, QFX5700- und QFX10002-Serie sowie Geräte von Arista und Cisco (bestimmte Modelle). Die genaue Kompatibilitätsmatrix wird regelmäßig aktualisiert, wir prüfen die aktuelle Liste gerne für Ihre konkrete Anforderung. Neuere QFX-Modelle werden laufend in den Apstra-Support aufgenommen.
Apstra ersetzt oder ergänzt je nach Anforderung. Apstra bietet eigene Telemetrie, Validierung und historische Analyse. Für unternehmensweites IT-Monitoring kann Apstra Telemetrie-Daten an externe Systeme (Grafana, InfluxDB, SIEM) exportieren. Die Integration mit HPE OpsRamp und Marvis AI verbindet Apstra in die breitere HPE AIOps-Plattform.
Apstra skaliert von kleineren Fabrics (10-20 Switches) bis zu sehr großen Multi-Site-Umgebungen. Der Nutzen: weniger manuelle Fehler, schnelleres Provisioning, automatische Validierung. Gerade in mittelgroßen Rechenzentren, in denen kein dediziertes Netzwerkteam verfügbar ist, entlastet Apstra die vorhandenen Ressourcen erheblich.
Apstra wird per Subscription lizenziert, basierend auf der Anzahl der verwalteten Netzwerkgeräte (Switches). Über HPE GreenLake ist auch eine as-a-Service-Abrechnung möglich. Die Concat AG erstellt Ihnen ein auf Ihre Umgebung zugeschnittenes Lizenz- und ROI-Modell.
