Die Herausforderung

Im Jahr 2016 strebte die Universität Freiburg eine grundlegende Modernisierung ihrer Speicherinfrastruktur an. Ein Mix aus kleineren, getrennten Systemen verschiedener Hersteller erschwerte zunehmend die Administration und verhinderte, auf individuelle Anforderungen schnelle Lösungen zu finden. Zudem waren diverse Insellösungen in einzelnen Fakultäten in Betrieb. Diese Systeme erhöhten den Verwaltungsaufwand enorm und stellten zusätzlich ein Sicherheitsrisiko dar.

Oberstes Ziel war es, entsprechend ausreichend konsolidierten Speicherplatz für die stetig steigenden unstrukturierten Datenmengen zu schaffen – idealerweise, ohne den damit verbundenen Administrationsaufwand zu erhöhen.

Zentrale Aspekte für die Teilnahme am Vergabewettbewerb waren die möglichst einfache und reibungslose Integration in die Datensicherungsumgebung, betrieben mit dem Tivoli Storage Manager von IBM (später umbenannt in IBM Spectrum Protect), da dieser für die Backup-Strategie der Universität als gesetzt galt und langfristig weiterverwendet werden sollte.

Weitere Kernpunkte waren der Funktionsumfang (vor allem für den Betrieb von mehr als 50.000 Homeverzeichnissen) und die Leistungsfähigkeit in Bezug auf künftiges Wachstum. Berücksichtigt werden musste auch die Einhaltung des begrenzten Budgetrahmens und lange Laufzeiten für Wartung und Support, die in Forschung und Lehre üblich sind.

Auf der Suche nach einer Lösung des Problems stieß der damalige Mitarbeiter Martin Ullrich auf das Angebot der Concat AG. Diese hatte 2013 gemeinsam mit dem Partner General Storage die Software dsmISI mit den Isilon-Systemen von Dell EMC so clever kombiniert, dass es möglich war, in Spectrum-Protect-Umgebungen über Nacht Backups mit riesigen Datenmengen zu fahren. dsmISI MAGS erfüllte die Anforderung nach einer Anbindung an Spectrum Protect und nach einer schnellen Sicherung und Wiederherstellung großer File-Services.

Das Team wollte ein einfach zu handhabendes Gesamtpaket mit geringem Betriebsaufwand, da die Personalressourcen stark begrenzt sind. In der Endrunde traf die Universität die Entscheidung für die Concat AG, da sie als großer Isilon-Partner viele Referenzen im Bereich Forschung & Lehre vorweisen konnte und das insgesamt nachhaltigste und umfassendste Konzept vorgelegt hatte.

Lösung

Scale-out-System als zentrale Speicherinfrastruktur

Branche

Lehre & Forschung