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  • Bistum Aachen: Ein-Hersteller-Strategie bewährt sich

    Mit Riesenschritten in die Digitalisierung

Bistum Aachen: Ein-Hersteller-Strategie bewährt sich

Die Herausforderung

Kneipengottesdienste, Meet & Eat, Live-Chat, Zwiegespräche in Zeiten von Corona: Was hat das mit dem Bistum Aachen zu tun? Es sind neue Event-Formate, die das Bistum geschaffen hat, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen nach dem Motto: miteinander essen, reden, verändern.

Startpunkt war der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess, den der Bischof Dr. Helmut Dieser in seiner Silvesterpredigt 2017 ausgerufen hat. „Heute bei dir“, so der Name, hat zum Ziel, die Kirche von Morgen zu schaffen.

Für die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie öffnete das ein neues Kapitel. Dutzende von Veranstaltungen haben seither zu diesem Thema stattgefunden, die eine stetig wachsende Menge an Bildern, Videos und Dokumenten mit sich bringen.

Zur Dateneskalation trägt auch die fortschreitende Digitalisierung von Dienstleistungen und Prozessen bei, die das gesamte Bistum und jeden der 3.000 User betrifft. So findet beispielsweise die Kommunikation intern wie nach außen zunehmend ohne Papier statt. Und der Austausch vieler Dokumente und Change-Projekte mit bestehenden Dienstleistern erfolgt nur noch per E-Mail.

Aktuell steht das nächste große Projekt an: ein neues System für Enterprise Content Management, um den gesamten Aktenbestand ins digitale Zeitalter zu bringen.

Lösung

Modernisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur

Branche

Kirchliche Verwaltung

Unternehmensgrösse

3.000 User Accounts

„Mit der neuen Rechenzentrumsinfrastruktur sind wir zukunftsfähig aufgestellt für die Digitalisierung. Als generalistische IT-Organisation sind wir in Expertenthemen auf eine sehr offene und ehrliche Kommunikation angewiesen. Bei Concat haben wir diese Sicherheit. Die Zufriedenheit mit den vertrieblichen und technischen Kollegen, die uns betreuen, ist sehr hoch.“

André Güldenberg

IT-Leiter, Bistum Aachen

Die Lösung

Bei der Wahl der neuen Hardware entschied sich die IT-Leitung im Speicherbereich für zwei synchron gespiegelte All-Flash-Systeme Primera A630 von HPE, die Nachfolgegeneration der 3PAR. Im Serverbereich fiel die Wahl auf eine Composable, Software-Defined Infrastructure bestehend aus zwei Synergy-12000 Frames. Die Ausstattung der neuen Bladeserver 480Gen10 wurde entsprechend der benötigten Workloads definiert, um jederzeit die Benutzeranforderungen erfüllen zu können.

Für die Migration war es wichtig, diese so gut vorzubereiten, dass alles reibungslos ablaufen würde und es zu keinen Störungen oder Ausfällen käme. Um dies zu gewährleisten, bauten die Concat-Techniker in den Rechenzentren einen Parallelbetrieb mit den neuen Systemen auf und koppelten diese mit Bestandssystemen. Im Januar 2021 erfolgte dann im laufenden Betrieb schrittweise die Portierung der Daten und Anwendungen.

„Das Highlight schlechthin war, dass keiner etwas bemerkt hat von der Migration auf die neue Hardware. Weder die Anwender und Anwenderinnen noch wir vom IT-Team wurden gestört, und meine Mitarbeiter hatten wenig Aufwand“, resümiert André Güldenberg. „Das zeigt, dass wir bereits vor fünf Jahren alles richtig gemacht haben.“

Auch für die Optimierung der MS-SQL-Datenbanken holte das Bistum die Concat ins Boot: Nach einer Analyse der vorhandenen Umgebung inklusive des Sicherheitsbedarfs erfolgte Anfang 2021 die Konsolidierung einzelner Stand-alone-Instanzen zu einem Hochverfügbarkeits-Cluster. In diesem Kontext wurde auch das vorhandene Backup zu Veeam umgezogen und Wartungspläne für die nötigen Datenbank-Jobs eingerichtet, um den künftigen Administrationsaufwand auf ein Minimum zu senken.

Den 2016 mit Concat geschlossenen Supportvertrag ergänzte das Bistum Aachen um das Thema Backup. Heute überwacht das in Wendelsheim ansässige Service-Desk-Team der Concat die gesamte Hardware (Primera- und Synergy-Systeme sowie Switches von HPE), die VMware-Umgebung, die Oracle-Datenbank-Server sowie den MS SQL-Cluster.

Die Vorteile

„Das Besondere an den neuen HPE-Systemen ist die hochintegrierte Infrastruktur und die Einfachheit im Speicher- und Datenmanagement, die HPE InfoSight und OneView bieten. Das macht die Administration für meine Mitarbeiter sehr einfach und entlastet sie im Tagesgeschäft“, freut sich André Güldenberg.

InfoSight ist durch KI-Algorithmen so clever, dass es potenzielle Probleme oder Ausfälle proaktiv erkennt und vermeidet. Hierfür wertet die Software Daten von mehr als 100.000 Systemen weltweit aus und lernt ständig dazu. So kann InfoSight Abhängigkeiten berücksichtigen und weiß etwa, ob es bei einem Firmware-Update in Kombination mit VMware oder Windows-Server zu Problemen kommen kann. Diese Intelligenz gewährleistet eine sehr hohe Ausfallsicherheit für geschäftskritische Applikationen.

  • Höchste Ausfallsicherheit durch zwei gespiegelte Rechenzentren 

  • Einfache Erweiterbarkeit ermöglicht künftiges Wachstum 

  • Maximale Anwendungsverfügbarkeit durch KI-basiertes Management

  • Zukunftsfähige Technologiebasis für weitere Digitalisierung

  • Modernisierung durch neueste Technologie-Generation

Mit dem steigenden Bedarf an Rechnerleistung ist das Bistum Aachen jetzt gut und erweiterbar aufgestellt. Die modernisierte RZ-Infrastruktur dient als Basis für insgesamt 80+ Anwendungen und Datenbanken: Dazu gehören Office, Finanzen, Personalinformationssysteme, Inter-/Intranet, Bau- und Liegenschaften, Meldewesen, Kindergärten, Seminarmanagement, Zugangssystem etc. Hinzu kommen Citrix-Server für das Streamen der Applikationen auf die Desktops und VMware für die Virtualisierung der Server.

Bei der Frage nach der weiteren Zusammenarbeit denkt André Güldenberg in Richtung Multi-Cloud. „Da ist es gut, wenn man einen Dienstleister hat, der sich auch in anderen Themen als Hardware auskennt und die notwendige Größe hat, denn wir können nicht immer alles im Blick haben“, sagt er. „Mit der Concat haben wir ein gutes Vertrauensverhältnis und die Chemie stimmt.“

Portrait Bistum Aachen

Das Bistum Aachen wurde in seiner heutigen Form 1930 errichtet. Es umfasst 57 Kommunen mit rund einer Million Katholiken und ist unterteilt in acht Regionen. Diesen gehören an: drei Fortbildungsinstitute, zwei Beratungszentren, zwölf Bischöfliche Schulen, 326 Pfarrgemeinden und 301 Kitas. Das Bischöfliche Generalvikariat des Bistums Aachen ist die zentrale Verwaltungsstelle. Die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie ist unterhalb der Hauptabteilung Verwaltungsmanagement und Digitalisierung angesiedelt. IT-Leiter André Güldenberg betreut mit seinem 18-köpfigen Team rund 3.000 Accounts, davon 800 mit einem Arbeitsplatz direkt im Generalvikariat bzw. den angeschlossenen Einrichtungen. Dazu kommen Nutzerinnen und Nutzer, die von remote arbeiten, beispielsweise in Kirchengemeinden oder Kitas.

Partner

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