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HPE Synergy

Composable Infrastructure – IT-Ressourcen per Software definieren
Softwaredefinierte Lösungen basieren auf einem neuen, intelligenten Ansatz.
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Traditionelle IT-Infrastruktur hält dem Geschäftstempo nicht Stand

IT-Leiter kennen das Dilemma: Das Business fordert neue Anwendungen und Kapazitäten, die Bereitstellung dauert Wochen oder Monate. Jede Änderung an der Infrastruktur erfordert manuelle Konfigurationsschritte auf mindestens drei Ebenen (Compute, Storage und Netzwerk) mit unterschiedlichen Tools, unterschiedlichen Schnittstellen und hohem Fehlerrisiko. Und wenn eine Abteilung weniger Kapazität benötigt als geplant, kann die überprovisionierte Hardware nicht einfach für andere Zwecke genutzt werden.

Das Ergebnis: Infrastrukturen werden für den Spitzenbedarf gebaut und laufen im Alltag auf einem Bruchteil ihrer Kapazität. Gleichzeitig blockieren lange Provisionierungszeiten die Agilität des Unternehmens. Dieses strukturelle Problem lösen traditionelle Rack-Server, Blade-Systeme oder hyperkonvergente Infrastruktur nur teilweise.

HPE Synergy adressiert genau dieses Problem:
Als erste Plattform, die von Grund auf für Composable Infrastructure entwickelt wurde, ermöglicht sie IT-Teams, Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen per Software in Minutenschnelle zu jeder benötigten Konfiguration zusammenzustellen und bei veränderten Anforderungen sofort umzukonfigurieren.
Inhalte auf dieser Seite

Was ist Composable Infrastructure?

Composable Infrastructure ist ein Architekturansatz, bei dem Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen als disaggregierte, softwaregesteuerte Pools bereitgestellt werden. Anstatt dass jeder Server fest mit seinem lokalen Storage und einem fixen Netzwerk-Port verbunden ist, werden alle Ressourcen in einen gemeinsamen Pool eingebracht und bei Bedarf dynamisch dem jeweiligen Workload zugeteilt.

Die drei Designprinzipien von Composable Infrastructure

Fluid Resource Pools

Disaggregierte Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen stehen als gemeinschaftlicher Pool zur Verfügung und können flexibel zugewiesen werden

Software-Defined Intelligence

Templatebasierte Workload-Komposition über eine einheitliche Verwaltungsschicht, HPE OneView bzw. Synergy Composer, statt manuellem Konfigurationsaufwand auf jeder Infrastrukturebene

Unified API

Eine einzige, durchgängige API ermöglicht die vollständige Beschreibung, Bereitstellung und Verwaltung der Infrastruktur – von der Netzwerkkonfiguration bis zur Server-Provisionierung per einzelner API-Anfrage oder Skriptzeile

HPE Synergy Architektur

Frame, Composer und Module

Der HPE Synergy 12000 Frame

Jede HPE Synergy Lösung beginnt mit dem HPE Synergy 12000 Frame, einem 10-Höheneinheiten-Chassis, das Compute-, Storage- und Fabric-Ressourcen mit Stromversorgung, Kühlung und Management in einer physischen Einheit vereint.

Kapazität

Bis zu 12 Half-Height- oder 6 Full-Height-Compute-Module pro Frame; flexible Mischbestückung erlaubt

Skalierung

Mehrere Frames werden über Frame Link Modules zu einem einheitlichen Composable-Domain verbunden und gemeinsam über einen Synergy Composer verwaltet

Stromversorgung

Redundante Titanium-class-Netzteile für maximale Effizienz und Ausfallsicherheit

Netzwerk

Profitieren Sie von den neuesten und performantesten Netzwerk-Technologien

Management-Netzwerk

Vollständig isoliertes, dediziertes Management-Netzwerk getrennt vom Produktions-Datennetz, für erhöhte Sicherheit und Management-Stabilität

Synergy Composer: das Management-Herzstück

Der HPE Synergy Composer 2 ist eine Management-Appliance, die direkt in den Frame eingebaut wird und HPE OneView als eingebettete Software mitbringt. Er ist das zentrale Steuerungselement für die gesamte Composable-Infrastruktur.

Auto-Discovery

Automatische Erkennung und Inventarisierung aller Compute-, Storage- und Fabric-Ressourcen im Frame und in verbundenen Frames

Profilebasiertes Management

Server-Profile und Templates definieren in HPE OneView, wie ein Compute-Modul konfiguriert sein soll. Netzwerkverbindungen, Storage-Zuweisung, Firmware-Versionen, BIOS-Einstellungen, alles in einem wiederverwendbaren Template

Single Point of Management

Ein Synergy Composer 2 verwaltet einen oder mehrere verknüpfte Frames. Für High Availability wird ein zweiter Composer als Redundanz-Appliance empfohlen

Infrastructure-as-Code

Über die Unified API und HPE OneView können Infrastrukturkonfigurationen vollständig in Code beschrieben und in Automatisierungs-Pipelines (Ansible, Terraform, CI/CD) integriert werden

Sicherheit: Silicon Root of Trust in der Composable-Plattform

Alle aktuellen HPE Synergy Compute-Module (Gen11 und Gen12) unterstützen den HPE Silicon Root of Trust. Gen12-Module mit iLO 7 bieten zusätzlich eine Secure Enclave und Post-Quantum-Kryptografie. Jeder Compute-Modul trägt einen unveränderlichen kryptografischen Fingerprint im iLO-Chip, der beim Systemstart die Integrität der gesamten Firmware-Kette verifiziert.

Ergänzend sorgt das vollständig isolierte Management-Netzwerk im Synergy Frame dafür, dass Management-Kommunikation (Synergy Composer, iLO) physisch vom Produktionsdaten-Netzwerk getrennt ist. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt für Umgebungen mit strengen Compliance-Anforderungen.

Server Configuration Lock verhindert unbeabsichtigte oder unautorisierte Konfigurationsänderungen an Compute-Modulen. Für auditierte Umgebungen und regulierte Branchen ist dies relevant.

KI-gestützte Insights: Energie, Auslastung und Prognosen

COM nutzt KI-Modelle, um aus den gesammelten Server-Betriebsdaten handlungsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen:
  • Energieverbrauchsprognose: KI-basierte Vorhersage des Energieverbrauchs für die nächsten sechs Monate. Ermöglicht proaktive Budgetplanung, ESG-Reporting und das Setzen von Schwellwert-Alerts für Kosten- und CO₂-Kontrolle
  • AI-powered Server Utilization Insights: Analyse der tatsächlichen Serverauslastung über Zeit – identifiziert Unter- oder Überkapazitäten und unterstützt Rightsizing-Entscheidungen (neues Feature, September 2025)
  • Compute Copilot: Neu integrierter KI-Assistent, der Infrastruktur-Fragen direkt beantwortet und bei der Diagnose von Incidents unterstützt – ohne langes Durchsuchen von Dokumentationen
  • HPE OpsRamp Integration: Nahtlose Anbindung an HPE OpsRamp für erweitertes AIOps und ITSM-Integration in bestehende Service-Management-Prozesse

Deployment und Erreichbarkeit

COM ist als cloud-native SaaS-Dienst konzipiert und erfordert keine lokale Management-Infrastruktur:
  • Kein lokaler Management-Server: Die gesamte Plattform läuft in der Cloud – kein dedizierter Appliance-Server im eigenen Rechenzentrum notwendig
  • 90-Tage Free Trial: HPE bietet eine kostenlose 90-Tage-Testversion an – ein risikofreier Einstieg zur Evaluierung des Mehrwerts in der eigenen Umgebung
  • Kompatibilität: Unterstützt HPE ProLiant Gen8 und neuer, HPE Synergy Gen9+, HPE Apollo Gen9+, HPE Superdome Flex und neuer sowie HPE Alletra Storage Server und HPE StoreEasy
  • Gen-10-Abdeckung: Alle neuen COM-Funktionen (KI-Insights, Global Map View, Multi-Vendor-Monitoring) sind auch für bestehende Gen10 Server und neuer verfügbar – kein Zwang zu Gen12

HPE Synergy Compute-Module für jeden Workload

Innerhalb des Synergy-Frameworks können Compute-Module je nach Workload-Anforderung kombiniert werden. Gen11 und Gen12 Module können parallel im selben Frame betrieben werden:

Synergy 480 Gen12

  • Formfaktor:
    Dual-Socket, Half-Height
  • Typischer Einsatz:
    Virtualisierung, Enterprise-Workloads, KI-Inferenz
  • Besonderheit:
    Intel Xeon 6; DDR5 bis 6.400 MHz; iLO 7; aktuellste Generation

Hinweis:

Alle Compute-Module werden innerhalb desselben Frames kombiniert und vom Synergy Composer gemeinsam verwaltet. Ein Frame kann gleichzeitig Module für Virtualisierung (Synergy 480) und Datenbankworkloads (Synergy 660) enthalten.

Storage und Fabric: flexibel und integriert

Composable Storage

HPE Synergy bietet mehrere Storage-Optionen, die direkt in den Frame integriert werden:
  • NVMe-Option
    Direkt angebundene NVMe-Laufwerke im Compute-Modul (Synergy 480 Gen11 / Gen12) für maximale Storage-Performance bei latenzsenisitiven Workloads
  • SAN-Integration
    Volle Unterstützung für externen Fibre-Channel- und iSCSI-Storage; nahtlose Integration in bestehende SAN-Umgebungen über Synergy-Interconnect-Module
  • Software-Defined Storage
    Integration mit HPE Nimble Storage, HPE Primera und HPE Alletra über HPE OneView für einheitliches Storage-Management

Rack-Scale Fabric

HPE Synergy eliminiert eigenständige Top-of-Rack-Switches durch integrierte Interconnect-Module im Frame:
  • Virtual Connect SE 100Gb F32 Module
    Bis zu 32 Downlinks mit je 100 Gbit/s für Compute-Module; Uplinks in Ethernet- und Fibre-Channel-Netze; vollständig durch HPE OneView verwaltet
  • Fabric-Flexibilität
    Ethernet und Fibre Channel werden unterstützt – Anpassung an bestehende Rechenzentrum-Infrastrukturen ohne erzwungenen Technologiewechsel
  • Netzwerk-Templates
    Netzwerkkonfigurationen werden in HPE OneView als Templates definiert und automatisch auf neue Compute-Module angewendet. Keine manuelle Switch-Konfiguration bei jeder Provisionierung erforderlich.

Sicherheit: Zero-Trust-Ansatz für Server-Operationen

COM verfolgt einen Zero-Trust-Sicherheitsansatz für alle Server-Management-Operationen:
  • Multi-Faktor-Authentifizierung: Verpflichtende MFA für alle Administratoren – kein Zugriff ohne zweiten Faktor
  • Secure Gateway: Konsolidierung aller HPE iLO-Verbindungen über ein verschlüsseltes Secure Gateway – kein direkter, offener Netzwerkzugriff auf iLO-Schnittstellen erforderlich
  • SSO-basierte Remote Console: Single Sign-On für den Remote-Zugriff auf HPE iLO – nahtlos und sicher, ohne separate iLO-Credentials pro Server verwalten zu müssen (verfügbar ab COM Advanced)
  • Workflow Policy Approvals: Genehmigungsworkflows für kritische Operationen schützen vor unbeabsichtigten oder nicht autorisierten Änderungen an produktiven Systemen (neues Feature, September 2025)
  • Governance & Compliance: Policy-basiertes Management stellt sicher, dass alle Server konsistent konfiguriert und compliant bleiben – auditierbar und dokumentierbar

KI-gestützte Insights: Energie, Auslastung und Prognosen

COM nutzt KI-Modelle, um aus den gesammelten Server-Betriebsdaten handlungsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen:
  • Energieverbrauchsprognose: KI-basierte Vorhersage des Energieverbrauchs für die nächsten sechs Monate. Ermöglicht proaktive Budgetplanung, ESG-Reporting und das Setzen von Schwellwert-Alerts für Kosten- und CO₂-Kontrolle
  • AI-powered Server Utilization Insights: Analyse der tatsächlichen Serverauslastung über Zeit – identifiziert Unter- oder Überkapazitäten und unterstützt Rightsizing-Entscheidungen (neues Feature, September 2025)
  • Compute Copilot: Neu integrierter KI-Assistent, der Infrastruktur-Fragen direkt beantwortet und bei der Diagnose von Incidents unterstützt – ohne langes Durchsuchen von Dokumentationen
  • HPE OpsRamp Integration: Nahtlose Anbindung an HPE OpsRamp für erweitertes AIOps und ITSM-Integration in bestehende Service-Management-Prozesse

Deployment und Erreichbarkeit

COM ist als cloud-native SaaS-Dienst konzipiert und erfordert keine lokale Management-Infrastruktur:
  • Kein lokaler Management-Server: Die gesamte Plattform läuft in der Cloud – kein dedizierter Appliance-Server im eigenen Rechenzentrum notwendig
  • 90-Tage Free Trial: HPE bietet eine kostenlose 90-Tage-Testversion an – ein risikofreier Einstieg zur Evaluierung des Mehrwerts in der eigenen Umgebung
  • Kompatibilität: Unterstützt HPE ProLiant Gen8 und neuer, HPE Synergy Gen9+, HPE Apollo Gen9+, HPE Superdome Flex und neuer sowie HPE Alletra Storage Server und HPE StoreEasy
  • Gen-10-Abdeckung: Alle neuen COM-Funktionen (KI-Insights, Global Map View, Multi-Vendor-Monitoring) sind auch für bestehende Gen10 Server und neuer verfügbar – kein Zwang zu Gen12

Integration mit HPE OneView: Management ohne Silos

HPE Synergy ist technisch untrennbar mit HPE OneView verbunden. HPE OneView ist als Embedded Software im Synergy Composer enthalten. Über HPE OneView werden alle Synergy-Ressourcen verwaltet.

Server-Profile und Templates

Einmalig ein Server-Profil definieren und auf beliebig viele Compute-Module anwenden; Änderungen am Template können automatisch auf alle zugeordneten Profile übertragen werden

Firmware-Management

Zentrale Firmware-Baseline für alle Synergy-Komponenten (Compute, Storage, Interconnects) aus einer Oberfläche heraus, mit Rollback-Funktion

Globale Ressourcenübersicht

Echtzeit-Übersicht über alle Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen im Frame und über verknüpfte Frames hinweg

Automatisierungsintegration

RESTful API-Zugriff auf alle OneView-Funktionen für Integration in Ansible, Terraform, PowerShell und eigene Automatisierungsskripte

Lifecycle-Management

Von der ersten Inbetriebnahme über Konfigurationsänderungen bis zur Stilllegung; Der gesamte Infrastruktur-Lifecycle wird in OneView dokumentiert und gesteuert

Typische Einsatzszenarien
für mittelständische und große Unternehmen

Szenario 1

Private Cloud und Virtualisierung

Unternehmen, die eine Private Cloud aufbauen oder betreiben, profitieren von HPE Synergy durch deutlich reduzierte Provisionierungszeiten. Neue VMs und Container-Hosts werden nicht durch manuelle Hardware-Konfiguration, sondern durch automatisierte Server-Profile bereitgestellt. Bei steigendem Bedarf wird ein neues Compute-Modul in den Frame eingesetzt und ist innerhalb von Minuten produktiv.
Szenario 2

DevOps und Continuous Delivery

Entwicklungsteams, die schnelle Infrastruktur-Bereitstellung für CI/CD-Pipelines benötigen, können über die Synergy Unified API Infrastruktur programmatisch anfordern und freigeben. Ein Entwickler oder eine Pipeline kann per einzelnem API-Aufruf einen vollständigen Compute-Stack (Server, Storage-Zuweisung, Netzwerkkonfiguration) bereitstellen und nach Abschluss des Tests wieder freigeben.
Szenario 3

Datenbank-Konsolidierung

Unternehmen mit mehreren isolierten Datenbankservern (SAP HANA, Oracle, SQL Server) können diese auf HPE Synergy konsolidieren. Der Synergy 660 Gen10 Plus mit 4-Sockel-Konfiguration bietet die notwendige Ressourcenbasis für speicherintensive Datenbank-Workloads, während die Composable-Architektur sicherstellt, dass ungenutzte Kapazitäten für andere Workloads verfügbar sind.
Szenario 4

Test-, Entwicklungs- und Staging-Umgebungen

IT-Abteilungen, die separate Infrastruktur für Test und Produktion betreiben, können mit Synergy dynamisch zwischen Umgebungen wechseln: Ressourcen, die tagsüber in der Produktionsumgebung genutzt werden, könnten nachts für Entwicklungs- und Testworkloads zur Verfügung stehen. Profile definieren die Konfiguration, nicht die Hardware.

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    Concat AG: Ihr HPE Synergy Partner für Planung, Integration und Betrieb

    HPE Synergy entfaltet seinen vollen Mehrwert erst durch eine durchdachte Planung und sorgfältige Integration in Ihre bestehende IT-Umgebung. Die Concat AG begleitet Sie mit ausgewiesener Expertise:

    Bedarfsanalyse und Sizing

    Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen, ob und in welcher Konfiguration HPE Synergy die richtige Antwort auf Ihre Infrastrukturanforderungen ist, inklusive Vergleich mit alternativen Architekturen

    Solution Design

    Wir dimensionieren Frames, Compute-Module, Storage und Netzwerk-Konfiguration auf Basis Ihrer Workload-Profile und Wachstumsplanung

    HPE OneView Konfiguration

    Wir richten Server-Profile, Templates, Netzwerk-Definitionen und Firmware-Baselines in HPE OneView ein. Dies gewährleistet Ihnen sofortige Produktivität nach der Inbetriebnahme

    Automatisierungsintegration

    Wir verbinden HPE Synergy mit Ihren Tools und ITSM-Systemen für maximale operative Effizienz

    Migration

    Strukturierte Migration bestehender Workloads von Rack-Servern, Blade-Systemen oder HCI-Umgebungen auf HPE Synergy

    Schulung und Knowledge Transfer

    Wir trainieren Ihr IT-Team auf HPE Synergy und HPE OneView, damit Sie die Plattform selbstständig und effizient betreiben können
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    Häufige Fragen zu HPE Synergy

    HPE Synergy richtet sich primär an mittlere und große Unternehmen sowie Service Provider, die eine signifikante Anzahl an Server-Workloads betreiben und von Automatisierung und flexibler Ressourcennutzung profitieren. Der sinnvolle Einstieg liegt typischerweise bei einem Frame (entspricht bis zu 12 Half-Height-Compute-Modulen) mit klarer Wachstumsperspektive. Für sehr kleine Umgebungen ohne Skalierungsbedarf können klassische Rack-Server oder HCI (HPE SimpliVity) besser geeignet sein – sprechen Sie uns an, wir ermitteln die passende Lösung für Ihre Anforderungen.

    HPE Synergy (Composable Infrastructure) und HPE SimpliVity (HCI) verfolgen unterschiedliche Ansätze: HCI integriert Compute, Storage und Netzwerk in einem eng gekoppelten System mit einfacher Skalierung und ist ideal für Virtualisierung und VDI. HPE Synergy disaggregiert diese Ressourcen bewusst, um größere Flexibilität und unabhängige Skalierbarkeit jeder Ressourcenebene zu ermöglichen. Synergy ist besonders vorteilhaft, wenn unterschiedliche Workload-Typen (Bare-Metal, VM, Container) auf einer gemeinsamen Infrastruktur betrieben werden sollen.

    Ja. HPE Synergy ist vollständig kompatibel mit VMware vSphere und unterstützt das VMware vCenter Server Plug-in von HPE OneView für nahtloses Management. HPE bietet zudem zertifizierte VMware-Konfigurationen und Reference Architectures für HPE Synergy mit vSphere an. Eine bestehende VMware-Umgebung kann schrittweise auf Synergy-Hardware migriert werden.

    Klassische Blade-Server (wie HPE ProLiant BL-Serie oder frühere C-Class BladeSystem) teilen zwar ein Chassis, aber Compute, Storage und Netzwerk sind weiterhin pro Blade fest konfiguriert. HPE Synergy geht einen Schritt weiter: Ressourcen sind echte Pools, die dynamisch und softwaregesteuert zugewiesen werden. Das ermöglicht ein Konzept wie 'Stateless Compute', bei dem Compute-Module keine feste Identität haben, sondern über Server-Profile definiert werden – das ist mit traditionellen Blade-Systemen nicht realisierbar.

    HPE Synergy ist eine aktive Plattform, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. HPE entwickelt die Synergy-Plattform aktiv weiter: Mit dem Synergy 480 Gen12 (Intel Xeon 6) und dem Synergy 480 Gen11 bietet HPE aktuelle Compute-Module mit langfristigen Support-Zusagen. Als strategische Composable-Infrastructure-Plattform von HPE ist Synergy für Unternehmen geeignet, die eine langfristige Infrastrukturinvestition planen. Für aktuelle Informationen zu Produkt-Roadmap und Support-Zeiträumen sprechen Sie unsere HPE-Experten an.

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