In jeder Krise steckt eine Chance. Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung einen regelrechten Schub beschert. Für 95 Prozent der Unternehmen ist die Digitalisierung wichtiger geworden, ermittelte der Bitkom in einer Umfrage im April 2021. Auch die Marktforscher von Deloitte ziehen ein optimistisches Fazit: Die Hoffnung auf innovative Pfade zu mehr Wachstum sei durchaus berechtigt. Schon heute würden Unternehmen in die neuen Technologien und Geschäftsmodelle investieren, die dafür Voraussetzungen sind.

Viele Stimmen aus Führungseben bestätigen, dass die Digitalisierung gerade in der Bereitstellung von IT-Services und der damit einhergehenden Anwendungsbereitstellung für Enduser einen Zeitsprung hingelegt hat. Pläne, welche vorher für einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren angelegt waren, wurden innerhalb von einem Jahr umgesetzt.

6 Must-haves für hybride App-Bereitstellung

Wenn Anwendungen nicht optimal funktionieren oder die Datensicherheit verletzt ist, gehen die Skalierbarkeit und Flexibilität der Cloud verloren. Es braucht einen Application Delivery Controller, der in eine Verwaltungsplattform integriert ist, um alle ADC-Geräte von einer einzigen Konsole aus zu sehen und zu verwalten. Und zwar unabhängig davon, ob Anwendungen lokal oder in der Cloud gehostet werden. So kann die Administration eine optimale Anwendungsleistung und Anwendungssicherheit gewährleisten.

End-to-End Netzwerkvisibilität

Wenn Anwendungen nicht optimal funktionieren oder die Datensicherheit verletzt ist, gehen die Skalierbarkeit und Flexibilität der Cloud verloren. Es braucht einen Application Delivery Controller, der in eine Verwaltungsplattform integriert ist, um alle ADC-Geräte von einer einzigen Konsole aus zu sehen und zu verwalten. Und zwar unabhängig davon, ob Anwendungen lokal oder in der Cloud gehostet werden. So kann die Administration eine optimale Anwendungsleistung und Anwendungssicherheit gewährleisten.

Echtzeitanalyse der Netzwerkperformance

Bei Anwendungen, die sich sowohl im lokalen Rechenzentrum als auch in der Cloud befinden, ist die Fehlerbehebung bei der Netzwerkleistung zuweilen eine enorme Herausforderung. Vor allem dann, wenn Benutzer über ein beliebiges Gerät darauf zugreifen. Um Anwendungsoptimierung und Betriebszeit zu gewährleisten, sollte ein ADC in eine Echtzeit-Analyseplattform integriert sein, die umsetzbare und brauchbare Informationen aus der gesamten Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung liefert. Auf diese Weise erhält die Administration unmittelbar Feedback in Form von Warnmeldungen.

Die Analyseplattform ist überdies ein wertvolles Instrument, um aus Daten wichtige Erkenntnisse zu gewinnen: Diese kann das IT-Team nutzen für das Anwendungsleistungsmanagement, die Fehlerbehebung und die Abwehr von Sicherheitsbedrohungen.

Automatisierte Bereitstellung

Der Trend ist eindeutig: Anwendungen verlagern sich immer mehr in die Cloud. Die Automatisierung unterstützender Dienste gewinnt an Bedeutung. Unternehmen sollten daher einen ADC wählen, der in ein Workflow-Management-System integriert ist, um Aufgaben wie Lifecycle-Management und Bereitstellung zu automatisieren. Das ermöglicht es einem IT-Team, schneller zu arbeiten, Fehler zu vermeiden und Kosten zu senken. Mit anderen Worten: Dies erschafft die Möglichkeit zur aktiven Gestaltung der IT.

Skalierung on Demand

Grundsätzlich sind Arbeitsaufträge und Arbeitsprozesse (Workloads) in ihrer Anzahl nie dauerhaft konstant. Sie können steigen oder fallen, zum Beispiel am Monatsende, wegen eines besonderen Ereignisses oder jahreszeitlich bedingt. Die Infrastruktur für die Anwendungsbereitstellung muss entsprechend skalierbar (basierend auf benutzerdefinierten Bedingungen) bzw. flexibel sein, damit Unternehmen Cloud-Kapazität dort einsetzen können, wo sie diese am dringendsten benötigen. Für diesen Zweck sollte ein ADC über eine automatische Skalierungsfunktion mit bidirektionaler Signalisierung verfügen, die sich zwischen der Anwendungs- oder Virtualisierungsschicht und dem ADC befindet.

Orchestrierung in der Cloud

Die Entwicklung in Rechenzentren wird sich auch künftig in Richtung des softwarebasierten Modells fortsetzen. Es bedarf daher einer Orchestrierung von Netzwerkdiensten, damit Unternehmen dynamisch die Anwendungsinfrastruktur bereitstellen können. Um diese Aufgabe zu bewältigen, sollte ein ADC API-gesteuert sein, damit er sich nahtlos in Orchestrierungsplattformen integrieren lässt und deren Automatisierungsleistung innerhalb und außerhalb des Unternehmensbereichs nutzen kann.

Flexibles Lizenzmanagement

Die meisten ADC-Geräte basieren auf permanenten, statischen Lizenzen, die einen definierten Durchsatz ermöglichen. Hierbei kann es zu einer Unterauslastung bestimmter Geräte und einer Unterlizenzierung anderer kommen.

Um die erforderliche Flexibilität, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit einer Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung zu erhalten, bietet es sich an, eine Lizenzkapazität als Pool zu erwerben. Auf diese Weise können Unternehmen sehr einfach Lizenzkapazität auf ein nicht ausgelastetes Gerät anwenden, sei es im lokalen Rechenzentrum oder in der Cloud. Also genau dort, wo diese benötigt wird.

Teil 1: Hybride Bereitstellung – Fluch oder Segen 

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