Viele mittelständische Unternehmen betreiben ihre Virtualisierungsinfrastruktur noch im klassischen Drei-Ebenen-Modell: separate Server, ein SAN oder NAS für den Storage und eine externe Backup-Lösung obendrauf. Jede Ebene erfordert eigene Expertise, eigene Verwaltungstools und eigene Wartungsverträge – und jede Abhängigkeit zwischen den Ebenen ist eine potenzielle Fehlerquelle.
Das Ergebnis: IT-Teams verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit mit Infrastruktur-Management statt mit wertschöpfenden Projekten. Backup-Fenster dauern Stunden. Storage-Kapazitäten werden für den Spitzenbedarf überprovisioniert und laufen im Alltag halb leer. Und wenn ein Filialstandort oder eine Remote-Niederlassung eigene IT-Infrastruktur benötigt, vervielfacht sich der Aufwand.
HPE SimpliVity ist die einzige HCI-Plattform, die eine vertraglich garantierte Kapazitätseinsparung von 90 % über Storage und Backup kombiniert bietet – die sogenannte HPE HyperGuarantee. Diese Einsparung entsteht durch:
Für IT-Leiter bedeutet das: Sie kaufen deutlich weniger Rohspeicher, weil jedes Terabyte nach Deduplizierung und Komprimierung wesentlich mehr nutzbare Kapazität darstellt. Bei VDI-Umgebungen mit 500 identischen Windows-Desktop-Images sind Deduplizierungsraten von 10:1 und höher realistisch.
HPE SimpliVity ersetzt externe Backup-Lösungen durch integrierte, VM-zentrische Datenschutzfunktionen – direkt im vCenter oder im HPE Morpheus VM Essentials-Portal verwaltet:
HPE SimpliVity ist tief in VMware vCenter integriert – IT-Teams brauchen kein separates Storage- oder Backup-Management-Tool:
HPE SimpliVity bietet vollständige Hochverfügbarkeit bereits ab einem Cluster aus zwei Nodes – ohne externe Storage-Abhängigkeiten, ohne Witness-Appliance für Cluster mit drei oder mehr Nodes (ab SimpliVity 4.0 ist der Arbiter nur für 2-Node-Cluster und Stretch-Cluster erforderlich). Das ist besonders relevant für:
HPE hat mit SimpliVity das Konzept der Disaggregated HCI (dHCI) eingeführt – als Weiterentwicklung der klassischen HCI. Während bei klassischer HCI Compute und Storage immer gemeinsam skalieren müssen, ermöglicht dHCI die unabhängige Skalierung beider Ressourcen. Das ist besonders relevant für Workloads mit unterschiedlichen Wachstumsraten: Eine datenbankintensive Anwendung benötigt vielleicht mehr Storage, aber nicht mehr CPU – dHCI erlaubt genau diese unabhängige Skalierung.


Ja, HPE SimpliVity unterstützt neben Broadcom VMware vSphere auch HPE Morpheus VM Essentials als Hypervisor-Option. Beide können parallel auf derselben Infrastruktur betrieben werden. Für Unternehmen, die ihre VMware-Abhängigkeit reduzieren möchten, bietet diese Flexibilität einen klaren Migrationspfad.
HPE SimpliVity skaliert durch das Hinzufügen weiterer Nodes. Clusters können bis zu 16 Nodes umfassen; Federationen skalieren bis zu 96 Nodes. Heterogene Cluster – zum Beispiel eine Mischung aus SimpliVity 380 Gen11 und SimpliVity 325 Gen11 – werden unterstützt. Das ermöglicht eine schrittweise Kapazitätserweiterung ohne große Anfangsinvestition
HPE SimpliVity differenziert sich primär durch drei Merkmale: Die garantierte 90 % Kapazitätseinsparung (HyperGuarantee) ist einzigartig im HCI-Markt. Der dedizierte Hardware-Beschleuniger (HPE OmniStack Accelerator Card) stellt sicher, dass Deduplizierung und Komprimierung ohne CPU-Overhead laufen. Und die tiefe vCenter-Integration macht SimpliVity für VMware-Administratoren besonders zugänglich. Die optimale Wahl hängt von Ihrer spezifischen Umgebung ab – die Concat AG bewertet beide Optionen neutral für Ihren Anwendungsfall.
Ja. HPE SimpliVity 380 Gen11 setzt für den VMware-Betrieb gültige VMware vSphere- und vCenter-Lizenzen voraus – bestehende Lizenzen können weiterverwendet werden. Wer auf Morpheus VM Essentials umsteigen möchte, kann das schrittweise und parallel tun. Die Concat AG berät Sie zur optimalen Lizenzstrategie in Ihrer spezifischen VMware-Vertragssituation.
HPE SimpliVity 380 Gen11 unterstützt speicherintensive Workloads durch hohe RAM-Kapazitäten (bis zu 3 TB RAM pro Node in höheren Konfigurationen). Für dedizierte SAP-HANA-Workloads empfiehlt HPE in der Regel ProLiant-Rack-Server oder HPE Synergy mit entsprechender Zertifizierung. Die Concat AG klärt mit Ihnen, welche Plattform für Ihre Workload-Kombination die optimale Wahl ist.
