Seit der Übernahme von VMware durch Broadcom im Jahr 2023 sehen sich viele Unternehmen mit deutlich gestiegenen Lizenzkosten, veränderten Vertragsbedingungen und eingeschränkten Supportoptionen konfrontiert. Was als strategische Entscheidung für VMware vSphere begann, ist für viele IT-Leiter zu einem unerwarteten Kostenblock geworden.
Die Suche nach einer Alternative ist komplex: Ein Wechsel des Hypervisors berührt Hunderte von VMs, eingespielte Betriebsprozesse und in VMware investiertes Know-how. Viele Unternehmen wollen migrieren, scheuen aber den Aufwand und das Risiko.

VMware vSphere wird seit der Broadcom-Übernahme zunehmend pro Core lizenziert – ein Modell, das bei modernen Mehrkern-Prozessoren (bis zu 128 Cores pro Server bei Intel Xeon 6) die Kosten exponentiell wachsen lässt. VM Essentials verwendet ein Socket-basiertes Lizenzmodell: ein Preis pro CPU-Sockel, unabhängig von der Kernanzahl. Das ist der Haupthebel für die von HPE kommunizierte Einsparung von bis zu 90 % der VM-Lizenzkosten.
VM Essentials verwaltet gleichzeitig HPE-native VMs (auf dem HVM-Hypervisor von HPE, KVM-basiert) und bestehende VMware-VMs. Das bedeutet:
VM Essentials integriert AIOps-Funktionen für den laufenden Betrieb der Private Cloud:
VM Essentials setzt bei Backup und Recovery auf ein offenes Ökosystem statt proprietärer Lösungen:
Morpheus Enterprise wurde auf einem offenen, modularen Fundament entwickelt – kein proprietäres System, sondern eine Plattform, die mit bestehenden Investitionen und Präferenzen wächst:
Ein Unternehmen mit dezentralen Standorten (Filialen, Produktionsstandorte) benötigt lokale Compute-Ressourcen mit zentralem Management. PCBE auf SimpliVity-Basis liefert die einfachste HCI-Option: alle Komponenten in einem Node, lokal ausfallsicher ab zwei Nodes, zentrales Management über GreenLake – und dank VM Essentials ohne VMware-Lizenzkosten pro Edge-Standort.
Eine Bank oder ein Gesundheitsdienstleister benötigt eine Private Cloud mit vollständiger Datensouveränität – alle Daten on-premises, kein Datenabfluss in Public Clouds. PCBE auf dHCI-Basis mit HPE Alletra Storage MP B10000 liefert genau das: 100 % Datenverfügbarkeitsgarantie, alle Daten on-premises, DSGVO-konforme Infrastruktur und KI-gesteuerter Betrieb ohne Cloud-Abhängigkeit für die Datenhaltung.


Nein. HPE Morpheus VM Essentials verwaltet VMware-VMs und HPE-native VMs parallel in einer einzigen Oberfläche. Sie können schrittweise migrieren – beginnend mit neuen Workloads auf dem HPE-Hypervisor, während bestehende VMware-VMs weiter laufen. Die eingebettete Migrationsfunktion von VME Manager erlaubt automatisierte Parallelmigration von bis zu 20 VMs gleichzeitig.
Ja. HPE Morpheus VM Essentials ist hardware-agnostisch und wurde auf HPE ProLiant Gen12, Dell PowerEdge Servern und NetApp AFF Arrays validiert. Als Standalone-Software kann es auch auf bestehender Infrastruktur anderer Anbieter eingesetzt werden. Als PCBE-Engineered-System empfiehlt HPE allerdings HPE-eigene Infrastruktur (dHCI oder SimpliVity) für maximale Integration, Support und AIOps-Funktionalität.
Die Software (VM Essentials) wird per Socket als Subscription lizenziert – für 1, 3 oder 5 Jahre. Die Hardware kann per HPE GreenLake as-a-Service (monatliche Abrechnung, pay-per-use) oder als klassischer Kauf bezogen werden. HPE Financial Services bietet Null-Zahlungs-Einstieg und zinsgünstige Finanzierungsoptionen. Die Concat AG erstellt Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.
VM Essentials fokussiert auf Virtualisierung: VM-Management, Lifecycle-Automatisierung und Multi-Hypervisor-Support für HPE-VMs und VMware-VMs. Morpheus Enterprise ist die vollständige Cloud-Management-Plattform: Multi-Cloud-Management (Public Cloud, Private Cloud, Container, Bare Metal), FinOps, DevOps-Integration, ITSM-Konnektoren und bis zu 150-fach schnellere Provisionierung. VM-Essentials-Kunden können jederzeit auf Morpheus Enterprise upgraden.
HPE empfiehlt Veeam Data Platform als primäre Backup-Lösung für VM Essentials – das offizielle Veeam-Plug-in für VME liefert image-basierte VM-Backups, immutable Backups und einfaches Management über die vertraute Veeam-Oberfläche. Commvault ist ebenfalls zertifiziert. HPE StoreOnce dient als Backup-Ziel mit Catalyst-Stores und optionaler Ransomware-Resilienz durch Immutability.
