In vielen Rechenzentren hat sich über Jahre ein Flickenteppich aus Verwaltungswerkzeugen angesammelt: ein Tool für die Server-Verwaltung, ein anderes für Storage, ein drittes für das Netzwerk und keines davon spricht mit den anderen. Das Ergebnis sind manuelle Übergaben zwischen Teams, fehleranfällige Mehrfachpflege von Konfigurationsdaten und ein fehlender Gesamtüberblick, der fundierte Entscheidungen erschwert.
Jede Änderung an der Infrastruktur, ein neuer Server, eine Netzwerkanpassung, ein Firmware-Update erfordert den koordinierten Einsatz mehrerer Spezialisten und mehrerer Tools. Das bindet knappe IT-Kapazitäten für Routineaufgaben und verlangsamt die Bereitstellung neuer IT-Services für das Business.
HPE OneView ist eine software-definierte Infrastruktur-Managementplattform von HPE. Sie bietet eine zentralisierte Oberfläche zur Verwaltung und Überwachung von HPE ProLiant Servern, HPE Synergy Composable Infrastructure, HPE Speichersystemen und Netzwerk-Interconnects. Alles über eine einzige, ressourcenorientierte Architektur.
Die Plattform wird als Appliance bereitgestellt. Entweder als virtuelle Appliance für klassische HPE ProLiant-Umgebungen oder als Hardware-Appliance (Synergy Composer), die direkt im HPE Synergy Frame verbaut wird. Über das HPE GreenLake-Portal ist sie zusätzlich als Compute Ops Management–OneView Edition zugänglich.
Läuft als virtuelle Maschine auf ihrem Hypervisor; einfache Installation; empfohlen für reine HPE ProLiant-Umgebungen ohne HPE Synergy
Direkt im Synergy 12000 Frame verbaut; HPE OneView ist als Embedded Software enthalten; keine separate VM notwendig
Zugang zu OneView über HPE GreenLake / HPE Compute Ops Management; vereinfachte Lizenzierung für hybride Umgebungen
Ungepatchte Firmware ist eine der häufigsten Einfallstore für Cyberangriffe auf die Server-Infrastruktur. HPE OneView bietet ein dediziertes Firmware-Compliance-Dashboard:
HPE OneView wurde von Grund auf mit einer modernen, standardisierten RESTful API entwickelt. Diese API ist der Schlüssel für die Integration von HPE-Infrastruktur in moderne IT-Betriebsmodelle:
HPE OneView überwacht kontinuierlich den Gesundheitszustand der gesamten verwalteten Infrastruktur und sendet proaktiv Warnmeldungen, bevor Probleme zu Ausfällen führen:
HPE OneView deckt den gesamten Infrastruktur-Lifecycle ab:
HPE OneView ist explizit für Umgebungen optimiert, die keinen oder nur eingeschränkten Internetzugang haben, sogenannte Dark Sites oder Air-Gap-Netzwerke. Firmware-Updates, Software-Patches und Management-Updates können über interne Repositories bereitgestellt werden, ohne dass eine Verbindung nach außen erforderlich ist. Das ist besonders relevant für:
IT-Leiter fragen häufig, wie HPE OneView und HPE Compute Ops Management (COM) sich voneinander unterscheiden und ob beide Produkte benötigt werden. Die kurze Antwort: Sie adressieren unterschiedliche Anforderungen und können ergänzend eingesetzt werden.


HPE OneView skaliert von kleineren Umgebungen mit wenigen Dutzend Servern bis hin zu großen Rechenzentren mit Tausenden von Servern und Profilen über mehrere Standorte. Eine einzelne virtuelle Appliance kann mehrere hundert Server verwalten; für größere Umgebungen können mehrere Appliances eingesetzt werden. OneView ist für das Management von Infrastrukturen jeder Größe ausgelegt.
HPE OneView unterstützt HPE ProLiant Rack- und Tower-Server (ab Gen8), HPE ProLiant BladeSystem (G7, Gen8, Gen9, Gen10), HPE Synergy Composable Infrastructure, HPE Speichersysteme (Nimble, Primera, Alletra) sowie HPE Netzwerk-Interconnects. Die aktuelle Support-Matrix ist auf der HPE-Website verfügbar – sprechen Sie uns an, wenn Sie prüfen möchten, ob Ihre vorhandene Hardware unterstützt wird.
Ja. HPE OneView wird pro verwalteter Instanz (Server, Enclosure) lizenziert. Die Lizenz ist in bestimmten HPE-Hardware-Bundles enthalten oder kann separat erworben werden. Für HPE Synergy ist OneView direkt im Synergy Composer enthalten und erfordert keine separate Lizenz für den Synergy-Betrieb. Die Concat AG berät Sie zur optimalen Lizenzierungsstrategie für Ihre Umgebung.
HPE OneView ist primär für HPE-Hardware ausgelegt. Über die API und das Partner-Ökosystem (z. B. HPE OpsRamp) kann die Überwachung auf Nicht-HPE-Systeme erweitert werden.
Die Bereitstellung der virtuellen Appliance ist technisch überschaubar. Den eigentlichen Aufwand verursacht die initiale Konfiguration: Definition von Netzwerk-Sets, Server-Profil-Templates, Firmware-Baselines und Benutzerrollen. Hier lohnt sich professionelle Unterstützung – eine sorgfältige Grundkonfiguration ist die Voraussetzung dafür, dass HPE OneView seinen vollen Mehrwert entfaltet. Die Concat AG begleitet Sie durch diesen Prozess.
