Traditionelles Backup basiert auf periodischen Snapshots: stündlich, täglich, wöchentlich. Bei einem Hardware-Ausfall oder menschlichen Fehler bedeutet das ein klar kalkulierbares Zeitfenster an potenziellem Datenverlust.
Ransomware stellt Unternehmen vor eine andere Herausforderung: Ein erfolgreicher Angriff verschlüsselt oft nicht nur Produktionsdaten, sondern auch online erreichbare Backups. Die eigentliche Schwierigkeit ist dabei selten allein die Frage "wie neu ist mein letzter Recovery Point", sondern vor allem: Ist dieser Recovery Point überhaupt unveränderlich und garantiert sauber? Ein kürzeres Backup-Intervall allein löst das nicht – ohne Immutability kann auch ein aktueller Snapshot durch den Angriff kompromittiert oder gelöscht werden, und ohne forensische Prüfung, klare Wiederanlaufpläne und eine isolierte Wiederherstellungsumgebung (Green Side statt Red Side) bringt selbst ein sekundengenauer Recovery Point wenig.
Die Lösung ist deshalb keine einfach schnellere periodische Backup-Lösung, sondern eine Datenschutzarchitektur, die unveränderliche, verifizierbare Recovery Points mit einem strukturierten, getesteten Wiederherstellungsprozess kombiniert.
HPE Zerto Software ist eine Disaster-Recovery-, Cyber-Resilience- und Workload-Mobilitätslösung, die auf Continuous Data Protection (CDP) basiert. HPE Zerto ist tief in das HPE-Portfolio integriert, insbesondere in HPE Alletra Storage MP B10000, wo Zerto die reale Journal-basierte Replikation liefert, während HPE StoreOnce für die langfristige, unveränderliche Backup-Aufbewahrung zuständig ist – beide Bausteine ergänzen sich im HPE Cyber Resilience Vault.
Der fundamentale Unterschied zu klassischen Backup-Lösungen: Backup sichert periodische Zustände für die langfristige Aufbewahrung und Wiederherstellbarkeit – Zerto dagegen repliziert jeden I/O-Schreibvorgang in Echtzeit in ein journal-basiertes Datenschutzsystem und zielt auf minimale Ausfallzeit (RTO) und minimalen Datenverlust (RPO) im Disaster-Recovery-Fall.

Das Journal speichert alle Änderungen in einem kontinuierlichen Strom; Administratoren können den Zustand eines Systems zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Vergangenheit wiederherstellen, mit granularen Checkpoints alle 5–15 Sekunden. Für die Frage „wie schnell bin ich nach einem Ausfall oder Angriff wieder online" ist das entscheidend – die Frage „wie weit zurück und wie unveränderlich kann ich wiederherstellen" bleibt weiterhin Aufgabe klassischer Backup-Lösungen wie HPE StoreOnce.
Das journal-basierte CDP-System von Zerto ist die technologische Grundlage aller Zerto-Fähigkeiten:
Zerto adressiert Ransomware auf zwei Ebenen: proaktive Erkennung und reaktive Recovery:
Zerto vereinfacht Disaster Recovery grundlegend durch Automatisierung und Orchestrierung:
Zerto ist nicht nur eine DR-Lösung, es ermöglicht auch nahtlose Workload-Migration zwischen unterschiedlichen Plattformen:
Für Organisationen, die den stärksten möglichen Ransomware-Schutz benötigen, bietet HPE den Zerto Cyber Resilience Vault:

Wir entwickeln eine vollständige, mehrschichtige Datenschutzarchitektur, die Zerto (CDP), Veeam/Commvault (Backup) und StoreOnce (Disk-Backup) und ggf. StoreEver (Tape Air-Gap) sinnvoll kombiniert
Einbindung von Zerto in Ihre HPE-Infrastruktur: Alletra Storage, GreenLake Portal, StoreOnce und ggf. Commvault-Integration

Zerto und Veeam sind komplementäre Technologien, keine Alternativen. Veeam ist optimiert für kosteneffiziente Langzeitaufbewahrung, breite Platform-Kompatibilität und Compliance-gerechte Archivierung, mit periodischen Snapshots als Grundlage. Zerto bietet Continuous Data Protection für Workloads mit höchsten RPO/RTO-Anforderungen und Near-Zero-Datenverlust durch sekündliche Checkpoints und Failover in Minuten. Viele Unternehmen setzen beide Produkte kombiniert ein: Zerto für kritische Workloads, Veeam für alle übrigen.
Zerto unterstützt VMware vSphere/ESXi, Microsoft Hyper-V und öffentliche Clouds: AWS und Microsoft Azure (als Replikationsziel oder Quelle). Nutanix-Unterstützung ist ebenfalls verfügbar. Diese breite Platform-Kompatibilität ermöglicht Workload-Mobilität zwischen On-Premises und Cloud sowie zwischen verschiedenen Hypervisoren.
Zertos Inline Real-Time Encryption Detection analysiert kontinuierlich die I/O-Muster aller geschützten Workloads. Wenn ungewöhnliche Verschlüsselungsaktivität erkannt wird, erfolgt die Warnung in Sekunden, im Gegensatz zu periodischen Scan-Lösungen, die Backups täglich prüfen und damit Ransomware stundenlang unentdeckt lassen. Die Kombination aus Echtzeit-Erkennung und granularen Journal-Checkpoints ermöglicht Recovery zu einem Zeitpunkt Sekunden vor dem Angriff.
HPE Zerto wird per VM (Virtual Machine) als Subscription lizenziert – je nach Schutzgrad (Standard, Enterprise) und Laufzeit (1, 3 oder 5 Jahre). Über HPE GreenLake ist auch ein as-a-Service-Modell mit monatlicher Abrechnung verfügbar. Für spezifische Anforderungen wie den Zerto Cyber Resilience Vault gelten separate Lizenzbedingungen. Die Concat AG erstellt Ihnen ein auf Ihre Umgebung zugeschnittenes Lizenzangebot.
HPE Zerto ist primär für virtualisierte Workloads (VMware, Hyper-V) und Cloud-Workloads optimiert. Für physische Server empfiehlt HPE ergänzende Lösungen wie HPE StoreOnce oder HPE StoreEver Tape Libraries. Ein ganzheitliches Datenschutzkonzept kombiniert Zerto für kritische VM-Workloads mit geeigneten Backup-Lösungen für physische Server und Applikationen außerhalb der Virtualisierungsschicht. Die Concat AG entwickelt mit Ihnen eine vollständige Datenschutzarchitektur.
