
IT-Leiter stehen vor einer strukturellen Entscheidung, die keine einfache Antwort hat: Die Public Cloud bietet Agilität, Skalierbarkeit und ein modernes Betriebsmodell – aber sie wirft ernsthafte Fragen zu Datensouveränität, Compliance, laufenden Kosten und Performance auf. Das eigene Rechenzentrum gibt volle Kontrolle, aber erfordert hohe Vorabinvestitionen, bindet IT-Kapazität durch Infrastruktur-Management und kämpft oft mit veralteter Technologie.
Mehr als 80 % der Unternehmen überdenken ihre Workload-Deployment-Strategie angesichts steigender Kosten, Lizenzänderungen und dem Wachstum hybrider Umgebungen. Die Antwort ist selten ein reines Public-Cloud- oder ein reines On-Premises-Modell – sondern ein hybrider Ansatz, der das Beste beider Welten vereint.
HPE GreenLake ist eine hybride Cloud-Plattform, die als Service geliefert wird. HPE liefert, installiert und verwaltet Infrastruktur – Compute, Storage, Networking – in der Umgebung des Kunden (eigenes Rechenzentrum, Colocation oder Edge-Standort). Die Infrastruktur bleibt im Eigentum von HPE; der Kunde zahlt monatlich auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs.
Was GreenLake von einem klassischen Outsourcing unterscheidet: Der Kunde behält die vollständige Kontrolle über seine Daten, seine Sicherheitsrichtlinien und seine Workloads. HPE verwaltet die physische Infrastruktur – der Kunde verwaltet seine Applikationen und Daten über das GreenLake-Portal selbst.
GreenLake bietet mehrere Wege, Infrastruktur zu beziehen und zu betreiben – abhängig von Budget, Compliance-Anforderungen und operativen Präferenzen:
Ein häufiges Bedenken gegenüber as-a-Service-Modellen: „Wer hat Zugriff auf meine Daten?“ GreenLake adressiert dieses Bedenken durch einen klar definierten Kontrollanspruch des Kunden:
Ein mittelständisches Unternehmen betreibt veraltete Server- und Storage-Infrastruktur, die in den nächsten 2 Jahren ersetzt werden muss. Statt einer großen Vorabinvestition übernimmt HPE die neue Infrastruktur über GreenLake as-a-Service: Aktuelle HPE ProLiant Gen12 Server und Alletra Storage werden geliefert und installiert, der Kunde zahlt monatlich auf Basis des Verbrauchs. Das IT-Team fokussiert sich auf die Migration der Workloads, nicht auf Beschaffung und Hardware-Management.
Ein Unternehmen möchte eine Private Cloud aufbauen, hat aber weder das Budget für eine große Vorabinvestition noch die internen Ressourcen für den Aufbau einer eigenen Cloud-Infrastruktur. HPE GreenLake Private Cloud Business Edition, mit HPE Morpheus VM Essentials, liefert eine vollständige Private-Cloud-Plattform als Service: Turnkey, pay-per-use, mit einheitlichem VM- und Container-Management und schneller Time-to-Value.
Eine Bank, ein Krankenhaus oder eine Behörde kann keine Workloads in die Public Cloud auslagern, aber will dennoch von Cloud-Ökonomie und modernen Betriebsmodellen profitieren. GreenLake Private Cloud Enterprise mit optionaler Air-Gap-Konfiguration liefert genau das: Cloud-Agilität on-premises, vollständige Datenkontrolle, DSGVO- und NIS2-Compliance – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Souveränität.
Ein Unternehmen möchte AI-Modelle auf eigenen Daten trainieren und AI-Applikationen betreiben, ohne diese Daten in eine Public Cloud zu übertragen. HPE GreenLake Private Cloud AI, co-entwickelt mit NVIDIA, liefert einen vollständigen, production-ready AI-Stack on-premises als Service: GPU-Infrastruktur, AI-Software-Stack und Management-Plattform – pay-per-use, vollständig in HPE-Verantwortung für die Infrastruktur.


Bei GreenLake Flex Solutions und as-a-Service-Modellen bleibt die Infrastruktur im Eigentum von HPE – der Kunde zahlt für die Nutzung. Bei bestimmten Kaufmodellen kann die Infrastruktur auch im Eigentum des Kunden bleiben und trotzdem über GreenLake-Services verwaltet werden. Die genaue Eigentumsstruktur hängt vom gewählten Modell ab. Die Concat AG klärt gerne die Details für Ihren spezifischen Fall.
GreenLake wird pay-per-use abgerechnet – basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch von Compute, Storage und anderen Ressourcen. Es gibt in der Regel eine Mindestabnahme oder eine Reserve-Kapazität als Basis. Die genauen Kosten hängen vom gewählten Service, der Infrastrukturkapazität und der Laufzeit ab. Die Concat AG erstellt Ihnen gern ein maßgeschneidertes Angebot.
Ja. GreenLake ist nicht auf das eigene Rechenzentrum beschränkt. HPE liefert und installiert die Infrastruktur in Colocation-Einrichtungen, eigenen Rechenzentren und Edge-Standorten – überall dort, wo der Kunde seine Infrastruktur benötigt. Das GreenLake-Portal verwaltet alle diese Standorte einheitlich.
Ja. GreenLake skaliert von mittelständischen Unternehmen mit wenigen Servern bis zu großen Konzernen mit komplexen Hybrid-Cloud-Umgebungen. Private Cloud Business Edition ist speziell auf den Mittelstand ausgerichtet: einfache Einführung, vorhersehbare monatliche Kosten und schnelle Time-to-Value. Die Einstiegshürde ist deutlich niedriger als bei einer selbst aufgebauten Private Cloud.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Infrastrukturposition und Datensouveränität: Bei Public Cloud läuft die Infrastruktur im Rechenzentrum des Anbieters; bei GreenLake bleibt sie beim Kunden. GreenLake liefert Cloud-Ökonomie (pay-per-use, Self-Service, elastische Skalierung) und modernes Management – aber mit den Datenschutz-, Compliance- und Performance-Vorteilen einer On-Premises-Infrastruktur.
