
Kurzantwort: Everpure + Concat in 5 Punkten
Storage ist mehr als die Auswahl eines Speichersystems. Entscheidend ist, wie die Plattform in Ihre vorhandene Infrastruktur integriert wird, welche Anwendungen darauf laufen und wie Backup, Recovery, Netzwerk, Virtualisierung und Cloud zusammenspielen.
Everpure stellt dafür die technische Storage- und Datenmanagementplattform bereit. Das Unternehmen firmierte bis zum 23. Februar 2026 als Pure Storage. Mit der Umbenennung wurde der Fokus über klassische Storage-Systeme hinaus stärker auf Datenmanagement ausgerichtet.
Als Concat unterstützen wir Sie dabei, diese Technologie sinnvoll in Ihre bestehende IT-Umgebung zu integrieren. Dazu gehören die Konzeption, Implementierung, Integration und Weiterentwicklung von Everpure-Umgebungen.
So wird aus einem Storage-Produkt eine auf Ihre Anforderungen abgestimmte Infrastruktur.
Eine Storage-Strategie definiert nicht nur die verwendete Speicherplattform. Sie legt fest, wie Daten gespeichert, geschützt, bereitgestellt, migriert und langfristig betrieben werden.
Everpure deckt unterschiedliche Bereiche des Enterprise Storage ab. Dazu gehören Block-, File- und Object-Storage sowie Storage-as-a-Service und Cloud-Angebote. FlashArray richtet sich beispielsweise an geschäftskritische Workloads und stellt Block-, File- und Object-Services auf einer gemeinsamen Plattform bereit. Welche technische Lösung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, hängt jedoch von Ihrer bestehenden Umgebung und Ihren Anforderungen ab.
Zu klären sind unter anderem:
Erst aus diesen Anforderungen entsteht eine belastbare Storage-Architektur.
Als Everpure-Partner verbinden wir die Storage-Plattform mit Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur und unterstützen Sie bei Planung, Umsetzung und Betrieb.
Unsere Leistungen rund um Everpure umfassen unter anderem:
Das ist relevant, weil Storage selten isoliert betrieben wird.
Ein Speichersystem steht normalerweise in direkter Beziehung zu Servern, Hypervisoren, SAN oder Ethernet, Backup-Systemen, Datenbanken, Security-Lösungen und Cloud-Diensten.
Eine Änderung am Storage kann deshalb Auswirkungen auf mehrere Ebenen Ihrer IT haben.
Vor einer neuen Storage-Architektur analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die bestehende Umgebung sowie die technischen und organisatorischen Anforderungen.
Eine Bestandsaufnahme schafft die Grundlage für die weitere Planung. Dabei geht es nicht nur darum, vorhandene Systeme zu dokumentieren.
Wir betrachten beispielsweise:
| Bereich | Zu prüfende Punkte |
| Kapazität | Belegte und bereitgestellte Kapazität, Wachstum, Datenarten |
| Performance | IOPS, Durchsatz, Latenz und Spitzenlasten |
| Anwendungen | Datenbanken, VMs, Fileservices, Container, Spezialanwendungen |
| Verfügbarkeit | Redundanz, Cluster, RPO und RTO |
| Netzwerk | Fibre Channel, Ethernet, iSCSI, NVMe/TCP |
| Backup | Backup-Produkte, Aufbewahrung und Recovery-Verfahren |
| Security | Zugriffsschutz, Snapshots, Immutable Storage und Ransomware-Schutz |
| Virtualisierung | VMware, Hyper-V, Kubernetes oder alternative Plattformen |
| Cloud | AWS, Microsoft Azure und Hybrid-Cloud-Szenarien |
| Lifecycle | Alter, Supportstatus, Wartungsverträge und Refresh-Termine |
Dabei sollte nicht nur Ihre aktuelle Auslastung berücksichtigt werden. Auch erwartetes Datenwachstum, neue Anwendungen, geplante Cloud-Projekte oder Änderungen an der Virtualisierungsstrategie gehören in die Bewertung. Auf dieser Grundlage können wir gemeinsam mit Ihnen eine passende Zielarchitektur entwickeln.
Die Storage-Plattform sollte anhand Ihrer realen Workloads dimensioniert werden und nicht ausschließlich anhand der vorhandenen Bruttokapazität.
Kapazität ist nur ein Teil der Planung.
Ebenso relevant sind:
Bei Everpure kommen zusätzlich verschiedene Betriebsmodelle infrage.
Neben klassisch bereitgestellten FlashArray-Systemen bietet Everpure mit Evergreen One ein Storage-as-a-Service-Modell an.
Evergreen//One kombiniert Storage-Infrastruktur mit verbrauchsorientierter Nutzung und definierten Service Level Agreements. Everpure nennt unter anderem SLAs für Performance, Kapazität, Energieeffizienz, geplante Ausfallzeiten und Datenmigrationen. Für bestimmte Service-Stufen gibt der Hersteller eine Verfügbarkeit von bis zu 99,9999 Prozent an. Die konkreten Ansprüche hängen von den Bedingungen des jeweiligen Abonnements und der Einhaltung der technischen Voraussetzungen ab.
Für Sie bedeutet das: Neben der technischen Architektur sollten auch Betriebs- und Beschaffungsmodell betrachtet werden. Wir unterstützen Sie dabei, beide Aspekte gemeinsam zu bewerten.
Everpure muss nicht als isolierte Storage-Insel betrieben werden. Die Plattform lässt sich in bestehende Virtualisierungs-, Netzwerk-, Backup- und Cloud-Umgebungen integrieren.
Welche Architektur sinnvoll ist, hängt von Ihrem vorhandenen Technologie-Stack ab.
Virtualisierung
FlashArray kann als Storage-Plattform für virtuelle Umgebungen eingesetzt werden. Bei VMware sollte aktuell jedoch auch die weitere Entwicklung von VMware vVols berücksichtigt werden. Broadcom hat vVols für aktuelle VMware-Plattformen als auslaufende Technologie eingestuft.
Everpure empfiehlt betroffenen Kunden deshalb, Migrationen zu unterstützten VMFS- oder NFS-Datastores einzuplanen. Bei der Architekturplanung betrachten wir daher nicht nur, was heute technisch funktioniert. Wir berücksichtigen auch, welche Integrationswege langfristig unterstützt werden.
Netzwerk
Storage und Netzwerk sollten gemeinsam dimensioniert werden.
Abhängig von Ihrer Architektur kommen beispielsweise infrage:
Eine nicht passend dimensionierte oder konfigurierte Netzwerkinfrastruktur kann die Storage-Performance begrenzen, selbst wenn das Speichersystem genügend Leistung bereitstellen könnte. Deshalb beziehen wir die vorhandene Netzwerkarchitektur in die Storage-Planung ein.
Backup und Recovery
Snapshots ersetzen kein vollständiges Backup-Konzept.
Everpure FlashArray bietet unter anderem Snapshots und SafeMode-Funktionen für den Schutz von Recovery-Daten. SafeMode soll verhindern, dass geschützte Snapshots innerhalb definierter Zeiträume gelöscht werden können. Das gilt auch dann, wenn administrative Konten kompromittiert wurden.
Gleichzeitig lassen sich externe Backup-Plattformen integrieren. Everpure dokumentiert beispielsweise eine Technologiepartnerschaft mit Veeam. Die Integration umfasst unter anderem Snapshot-Orchestrierung über die Veeam Universal Storage API sowie die Nutzung von SafeMode-Funktionen.
Bei der Planung betrachten wir deshalb Primär-Storage, Snapshots, externe Backups und gegebenenfalls zusätzliche Kopien gemeinsam. Dabei orientieren wir uns unter anderem an Ihren Anforderungen an RPO und RTO.
Security
Storage-Security ist ein Bestandteil der Cyber-Resilienz, ersetzt aber keine umfassende IT-Sicherheitsstrategie.
FlashArray stellt unter anderem Verschlüsselung sowie SafeMode Snapshots bereit.
Darüber hinaus müssen weitere Ebenen berücksichtigt werden:
Wir betrachten Storage deshalb nicht als isolierte Security-Komponente. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit Ihrer übrigen Sicherheitsarchitektur.
Cloud
Everpure unterstützt auch hybride Storage-Architekturen mit AWS und Microsoft Azure.
Everpure bietet mehrere Cloud-Varianten. Dazu gehören unter anderem Everpure Cloud Azure Native und Everpure Cloud Dedicated für AWS beziehungsweise Azure.
Zusätzlich stehen FlashArray-Varianten für AWS Outposts und Azure Local zur Verfügung. Damit lassen sich beispielsweise Szenarien umsetzen, bei denen Daten und Anwendungen zwischen On-Premises-Infrastruktur und Cloud-Umgebungen verteilt werden.
Welche Architektur zu Ihren Anforderungen passt, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
Auch hier betrachten wir nicht nur die Storage-Komponente, sondern die gesamte Infrastruktur.
Eine Storage-Migration sollte als eigenes Projekt mit Analyse, Tests, Cutover und Rückfalloption geplant werden.
Wir unterstützen Sie bei Storage-Migrationen und Plattformwechseln. Dabei reicht das Spektrum von der Planung bis zur technischen Durchführung.
Typische Schritte sind:
Die konkrete Methode hängt von Quelle, Zielsystem und Workload ab. Virtuelle Maschinen können beispielsweise andere Migrationsverfahren nutzen als große Datenbanken oder File-Server. Deshalb betrachten wir eine Storage-Migration nicht als reinen Kopiervorgang. Entscheidend sind auch die Anwendungen und Abhängigkeiten rund um die Daten.
Nach der Inbetriebnahme beginnt der längste Teil des Storage-Lifecycles: der produktive Betrieb.
Dazu gehören unter anderem:
Wir unterstützen Sie dabei nicht nur im Rahmen von Consulting und Professional Services.
Auch der laufende Betrieb kann über unsere Managed Services abgedeckt werden. Dazu können je nach vereinbartem Leistungsumfang unter anderem Storage, SAN, Netzwerk und Backup gehören. Welche Verantwortung wir übernehmen, wird dabei individuell im jeweiligen Servicevertrag festgelegt.
Welche Rolle spielt Evergreen beim Lifecycle?
Everpure verfolgt mit Evergreen das Ziel, klassische Storage-Refresh-Zyklen zu reduzieren. Bei Evergreen One gehört beispielsweise ein No Data Migrations SLA zum Leistungsmodell.
Everpure verpflichtet sich dabei unter definierten Voraussetzungen zu Upgrades ohne klassische Datenmigration. Kann die vereinbarte Vorgabe nicht eingehalten werden, sehen die Vertragsbedingungen bestimmte Service Credits vor. Das unterscheidet sich von klassischen Storage-Lifecycles, bei denen nach mehreren Jahren häufig eine neue Plattform aufgebaut und der komplette Datenbestand migriert werden muss.
Bei der Zusammenarbeit verbinden wir die Everpure-Technologie mit unserer Erfahrung in Storage, Rechenzentrum, Netzwerk, Virtualisierung, Backup, Security und Cloud.
Dabei sind drei Punkte besonders relevant.
Wir sind Everpure Elite Partner
2025 haben wir den damaligen Pure Storage Elite Partnerstatus erreicht. Dabei handelt es sich um den höchsten Status innerhalb des Partnerprogramms. Nach der Umbenennung von Pure Storage in Everpure führen wir die Partnerschaft als Everpure Elite Partner weiter.
Ein Partnerstatus allein sollte zwar nicht das einzige Auswahlkriterium für ein Storage-Projekt sein. Er dokumentiert jedoch die etablierte Zusammenarbeit zwischen uns und dem Hersteller.
Storage- und Rechenzentrumskompetenz
Wir betrachten Storage nicht isoliert.
Unser Compute-&-Store-Portfolio umfasst unter anderem:
Damit können wir Abhängigkeiten zwischen mehreren Infrastrukturkomponenten bereits bei der Planung berücksichtigen. Das ist beispielsweise relevant, wenn eine neue Storage-Plattform gleichzeitig Änderungen an Virtualisierung, SAN, Backup oder Cloud-Anbindung erforderlich macht.
End-to-End-Betrachtung
Ein Storage-Projekt betrifft häufig mehrere technische Ebenen gleichzeitig.
Eine neue FlashArray-Plattform kann beispielsweise Auswirkungen haben auf:
Deshalb betrachten wir gemeinsam mit Ihnen nicht nur die Storage-Hardware.
Unser Ziel ist eine Architektur, bei der die einzelnen Komponenten Ihrer Infrastruktur technisch aufeinander abgestimmt sind.
Everpure mit Concat ist insbesondere für Unternehmen interessant, bei denen Storage Teil einer komplexeren Infrastruktur ist und nicht isoliert beschafft werden soll.
Typische Ausgangssituationen sind:
Dabei ist die reine Unternehmensgröße nicht das entscheidende Kriterium. Wichtiger sind Ihre technischen Anforderungen, die Kritikalität der Daten, die vorhandene Infrastruktur und das gewünschte Betriebsmodell.
Everpure stellt die technische Plattform für moderne Storage- und Datenmanagement-Architekturen bereit. Dazu gehören FlashArray-Systeme, Storage-as-a-Service mit Evergreen One sowie Cloud-Lösungen.
Für eine funktionierende Storage-Strategie reicht die Auswahl des Produkts allein jedoch nicht aus. Virtualisierung, Netzwerk, Backup, Security, Cloud, Migration und späterer Betrieb sollten gemeinsam geplant werden.
Als Everpure Elite Partner unterstützen wir Sie dabei über den gesamten Prozess hinweg: von der Analyse Ihrer bestehenden Infrastruktur über Architektur und Migration bis zum laufenden Betrieb.
So lässt sich die Storage-Plattform nicht isoliert, sondern als Bestandteil Ihrer gesamten IT-Infrastruktur betrachten.
Everpure ist der neue Unternehmensname von Pure Storage. Das Unternehmen entwickelt Storage- und Datenmanagementlösungen wie FlashArray, Evergreen One und verschiedene Cloud-Storage-Angebote.
Wir unterstützen Sie bei Beratung, Architektur, Implementierung, Integration und Weiterentwicklung Ihrer Everpure-Umgebung. Darüber hinaus bieten wir Professional und Managed Services für Storage und angrenzende Infrastrukturtechnologien an.
Ja, grundsätzlich können wir auch bestehende Everpure-Umgebungen betreuen und weiterentwickeln. Storage und SAN können zudem Bestandteil unserer Managed Services sein. Welchen konkreten Leistungsumfang wir übernehmen, stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Ja. Wir unterstützen Sie bei Storage-Migrationen und Plattformwechseln. Dazu gehören je nach Projekt die Analyse der Ausgangsumgebung, die Planung der Zielarchitektur, Tests und die technische Migration auf die neue Plattform.
Ja. Wir unterstützen Sie bei der Planung und Einführung von Evergreen One. Evergreen One ist das Storage-as-a-Service-Angebot von Everpure und verbindet nutzungsorientierte Storage-Bereitstellung mit definierten Service Level Agreements.
Ja. FlashArray kann Storage für VMware-Umgebungen bereitstellen. Bei neuen Planungen sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Broadcom VMware vVols als auslaufende Technologie behandelt. Je nach Umgebung können daher VMFS- oder NFS-basierte Architekturen relevant sein.
Ja. Everpure und Veeam bieten eine offizielle Technologieintegration. Dazu gehören unter anderem Storage-Snapshot-Orchestrierung und SafeMode-Funktionen zum Schutz von Recovery-Daten. Gemeinsam mit Ihnen stimmen wir die konkrete Architektur auf RPO, RTO und Ihr bestehendes Backup-Konzept ab.
Ja. Everpure bietet Storage-Lösungen für AWS und Microsoft Azure an. Dazu gehören unter anderem Everpure Cloud Dedicated, Everpure Cloud Azure Native sowie Varianten für AWS Outposts und Azure Local.

Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von Turnstile laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen