
HPE SimpliVity ist eine Hyperconverged-Infrastructure-Lösung (HCI) von Hewlett Packard Enterprise. Sie führt Rechenleistung, Storage und zentrale Datenservices in einer integrierten Infrastruktur zusammen. Dadurch können Unternehmen klassische, getrennte Server- und Storage-Strukturen konsolidieren.
Die wichtigsten Merkmale:
HPE positioniert SimpliVity aktuell unter anderem für Edge-, VDI- und allgemeine Virtualisierungs-Workloads.
HPE SimpliVity ist eine hyperkonvergente Infrastrukturplattform. Sie kombiniert zentrale Bestandteile einer klassischen virtualisierten IT-Infrastruktur in einem gemeinsamen System. Traditionelle Virtualisierungsumgebungen bestehen häufig aus mehreren getrennten Ebenen. Dazu gehören Server für die Rechenleistung, ein SAN oder NAS für den Storage sowie zusätzliche Systeme für Backup und Disaster Recovery. Hyperconverged Infrastructure verfolgt einen anderen Ansatz.
Hyperconverged Infrastructure, kurz HCI, fasst Compute, Storage und weitere Infrastrukturservices in einer softwaredefinierten Plattform zusammen. Die einzelnen Server einer HCI-Umgebung werden als Nodes bezeichnet. Mehrere Nodes bilden einen Cluster und stellen ihre Ressourcen gemeinsam für virtuelle Maschinen bereit. HPE beschreibt HCI als softwarezentrierte Architektur, bei der die zugrunde liegenden Hardware-Ressourcen abstrahiert und als gemeinsame Ressourcenpools bereitgestellt werden.
Bei HPE SimpliVity kommen dafür HPE-ProLiant-basierte Systeme zum Einsatz. Aktuelle Plattformen sind beispielsweise HPE SimpliVity 325 und HPE SimpliVity 380. Ziel ist es, mehrere bisher getrennte Infrastrukturkomponenten enger zusammenzuführen und dadurch Administration, Skalierung und Datensicherung zu vereinfachen.
HPE SimpliVity verbindet Rechenleistung und Storage innerhalb eines Clusters. Die Virtualisierungsplattform nutzt die Ressourcen der SimpliVity-Nodes für den Betrieb virtueller Maschinen.
Ein Node stellt dafür unter anderem bereit:
Mehrere Nodes werden zu einem Cluster verbunden. Die Ressourcen stehen anschließend für die virtualisierten Workloads zur Verfügung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die HPE SimpliVity Data Virtualization Platform. Sie stellt Datenservices wie Deduplizierung, Komprimierung, Datensicherung und Replikation bereit. HPE nennt diese Plattform auch in seinen aktuellen SimpliVity-Schulungsunterlagen als einen wesentlichen Bestandteil der Architektur.
HPE SimpliVity basiert auf HPE ProLiant Compute Servern. HPE SimpliVity 380 Gen12 basiert beispielsweise auf der HPE ProLiant Compute DL380 Gen12 Plattform. HPE SimpliVity 325 Gen12 nutzt die DL325-Gen12-Plattform. Damit verbindet HPE seine etablierte Serverplattform mit den Software- und Datenservices von SimpliVity.
HPE SimpliVity war lange stark mit VMware vSphere verbunden. Das ist weiterhin eine unterstützte Plattform, aber inzwischen nicht mehr die einzige Option. Mit HPE SimpliVity Software 7.0 unterstützen aktuelle Gen12-Systeme auch HPE Morpheus VM Essentials. Für VMware-Umgebungen steht weiterhin die Integration in VMware vCenter zur Verfügung. Für VM Essentials bietet HPE ein eigenes SimpliVity Management Plugin. Für Unternehmen ist diese Entwicklung relevant, weil die Wahl der Virtualisierungsplattform damit nicht mehr grundsätzlich auf VMware beschränkt ist.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Architektur. Klassische Umgebungen trennen Compute und Storage häufig in eigenständige Systeme. Bei HPE SimpliVity werden diese Ressourcen innerhalb einer HCI-Plattform zusammengeführt.
| Klassische Infrastruktur | HPE SimpliVity |
| Server und Storage häufig getrennt | Compute und Storage in einer HCI-Plattform |
| Separate Storage-Systeme | Softwaredefinierte Storage-Funktionen innerhalb der Plattform |
| Mehrere Management-Ebenen | VM-zentriertes Management |
| Externe Backup-Infrastruktur häufig erforderlich | Integrierte Backup- und Recovery-Funktionen |
| Compute und Storage unabhängig erweiterbar | Erweiterung über HCI-Nodes |
| Mehrere Infrastrukturkomponenten müssen abgestimmt werden | Stärker integrierte Plattform |
Das bedeutet jedoch nicht, dass HCI grundsätzlich besser als eine klassische Architektur ist. Ein klassisches SAN- oder Storage-Konzept kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Compute- und Storage-Kapazitäten stark unterschiedlich wachsen. Bei klassischer HCI sind beide Ressourcen enger an den jeweiligen Node gebunden.
HPE bietet deshalb neben SimpliVity auch disaggregierte HCI-Ansätze wie HPE Alletra dHCI an. Dort lassen sich Compute und Storage unabhängiger voneinander skalieren.
Ein wichtiges Merkmal von HPE SimpliVity sind die integrierten Datenservices. Backup und Recovery sind Bestandteil der Plattform und müssen daher nicht grundsätzlich als separate Infrastruktur aufgebaut werden.
Integrierte Backups
Backups lassen sich auf Ebene virtueller Maschinen erstellen. Dadurch können Sicherungsrichtlinien direkt an Workloads beziehungsweise VMs ausgerichtet werden. HPE nennt für SimpliVity unter anderem:
HPE gibt für bestimmte SimpliVity-Konfigurationen an, dass eine 1-TB-VM innerhalb von 60 Sekunden oder weniger gesichert beziehungsweise wiederhergestellt werden kann. Diese Angabe stammt aus der HPE SimpliVity HyperGuarantee und ist daher als Herstellerangabe zu verstehen.
Deduplizierung und Komprimierung
HPE SimpliVity dedupliziert und komprimiert Daten bereits während ihrer Verarbeitung. Deduplizierung erkennt identische Datenblöcke und speichert sie nicht mehrfach. Komprimierung reduziert zusätzlich die Größe der gespeicherten Daten. Dadurch kann sich sowohl der lokale Speicherbedarf als auch das Datenvolumen bei Backups und Replikationen reduzieren.
HPE gibt für SimpliVity eine garantierte Dateneffizienz von 10:1 über Primär- und Backup-Storage an. Auch hierbei handelt es sich um eine Herstellerzusage innerhalb der HPE SimpliVity HyperGuarantee und nicht um einen pauschal für jede einzelne Anwendung zu erwartenden Messwert. Die tatsächliche Datenreduktion hängt unter anderem von den gespeicherten Daten und Workloads ab.
Replikation zwischen Standorten
SimpliVity kann Daten zwischen Standorten replizieren. Das ist insbesondere für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen oder einem separaten Disaster-Recovery-Standort interessant. Durch Deduplizierung und Komprimierung muss dabei nicht zwangsläufig der vollständige logische Datenbestand über das WAN übertragen werden. Für langfristige oder zusätzliche Datensicherung kann SimpliVity außerdem mit HPE StoreOnce kombiniert werden. Aktuelle VMware-Konfigurationen unterstützen dabei auch HPE StoreOnce Data Immutability.
Eine integrierte Datensicherung ersetzt jedoch nicht automatisch eine vollständige Backup-Strategie. Anforderungen an Aufbewahrungszeiten, Unveränderbarkeit, getrennte Sicherungssysteme und externe Kopien sollten weiterhin individuell bewertet werden.
HPE SimpliVity ist auf den hochverfügbaren Betrieb virtualisierter Workloads ausgelegt. Aktuelle SimpliVity-Plattformen können Hochverfügbarkeit bereits mit zwei Nodes bereitstellen. HPE empfiehlt für HPE SimpliVity 325 Gen12 und 380 Gen12 mindestens zwei Nodes, um die Vorteile der hochverfügbaren HCI-Architektur zu nutzen. Daten werden redundant innerhalb der SimpliVity-Infrastruktur gespeichert. Dadurch soll der Ausfall einzelner Hardwarekomponenten nicht unmittelbar zum Verlust der gespeicherten Daten führen.
HPE nennt für seine aktuelle Architektur unter anderem:
Für bestimmte aktuelle Konfigurationen unterstützt SimpliVity zudem Stretched Cluster. Dabei können Nodes auf zwei Standorte verteilt werden. Bei solchen Architekturen müssen Netzwerk, Latenz, Redundanz und das Verhalten bei Standort- oder Leitungsverlust genau geplant werden.
Hochverfügbarkeit und Backup sollten dabei getrennt betrachtet werden. Hochverfügbarkeit soll den laufenden Betrieb bei einem Infrastrukturfehler aufrechterhalten. Backups dienen dagegen dazu, Datenstände nach Löschung, Beschädigung oder anderen Ereignissen wiederherzustellen.
HPE SimpliVity verfolgt einen VM-zentrierten Managementansatz. Viele Infrastruktur- und Datenmanagement-Aufgaben lassen sich dadurch direkt auf Ebene der virtuellen Maschinen durchführen. In VMware-Umgebungen erfolgt die Integration über ein SimpliVity Plugin für VMware vCenter. Aktuelle Systeme mit HPE Morpheus VM Essentials verfügen entsprechend über ein SimpliVity Management Plugin für HPE VM Essentials Management. Administratoren können damit unter anderem:
HPE InfoSight für SimpliVity ergänzt dies um Analysen auf Federation-, Cluster- und Hostebene. Dazu gehören historische Kapazitätsauslastung, Trends, Ressourcenverbrauch und Prognosen. Für den Betrieb einer HPE-Infrastruktur können daneben weitere Management-Werkzeuge relevant sein. HPE iLO konzentriert sich beispielsweise auf das hardwareseitige Servermanagement. HPE Compute Ops Management adressiert das cloudbasierte Management von HPE-ProLiant-Serverumgebungen. Diese Werkzeuge erfüllen damit andere Aufgaben als das VM- und Datenmanagement von SimpliVity, können aber Teil eines übergeordneten Betriebs- und Managementkonzepts für HPE-Infrastrukturen sein.
HPE SimpliVity verwendet eine Scale-out-Architektur. Benötigt ein Unternehmen zusätzliche Ressourcen, können weitere Nodes zum Cluster hinzugefügt werden. Aktuelle HPE SimpliVity 325 und 380 Systeme lassen sich schrittweise erweitern. Für HPE SimpliVity 380 Gen12 nennt HPE bis zu 16 Nodes innerhalb eines einzelnen Clusters und bis zu 96 Nodes innerhalb einer Federation. Entscheidend ist jedoch nicht allein die maximale Anzahl der Nodes.
Vor einer Erweiterung sollte geprüft werden, welche Ressource tatsächlich knapp wird:
Genau hier liegt eine grundsätzliche Besonderheit klassischer HCI-Systeme.
Compute und Storage sind innerhalb eines Nodes miteinander verbunden. Wird beispielsweise ausschließlich deutlich mehr Storage benötigt, kann die Erweiterung um einen vollständigen HCI-Node wirtschaftlich weniger sinnvoll sein als bei einer Architektur, in der Compute und Storage unabhängig voneinander skalieren.
Deshalb sollte bereits bei der Dimensionierung das erwartete Wachstum berücksichtigt werden.
HPE SimpliVity eignet sich besonders für Unternehmen, die virtualisierte Workloads konsolidieren und gleichzeitig den Infrastruktur- und Administrationsaufwand reduzieren möchten. Typische Einsatzbereiche sind:
Virtualisierte Serverlandschaften
Unternehmen können mehrere virtuelle Server auf einer gemeinsamen HCI-Plattform betreiben. Compute, Storage und Datenservices werden dabei enger zusammengeführt.
Mittelständische Unternehmen
Für mittelständische Unternehmen kann HCI interessant sein, wenn eine klassische Server-, SAN- und Backup-Architektur zu komplex oder administrativ aufwendig ist.
Remote Offices und Außenstellen
HPE positioniert SimpliVity ausdrücklich auch für Remote Office und Branch Office beziehungsweise Edge-Szenarien. Die Möglichkeit, hochverfügbare Konfigurationen mit zwei Nodes aufzubauen, ist insbesondere für Standorte interessant, an denen nur begrenzter Platz und begrenzte lokale IT-Ressourcen vorhanden sind.
Virtual Desktop Infrastructure
VDI ist ein weiterer von HPE genannter Einsatzbereich für SimpliVity. Viele ähnlich aufgebaute virtuelle Desktops können insbesondere von Deduplizierung und zentralem VM-Management profitieren.
Konsolidierung bestehender Infrastruktur
SimpliVity kann eine Option sein, wenn bestehende Server- und Storage-Silos im Rahmen einer Infrastrukturmodernisierung konsolidiert werden sollen.
Backup und Disaster Recovery
Unternehmen mit Anforderungen an VM-basierte Backups, Replikation und schnelle Wiederherstellung können die integrierten Datenservices in die Infrastrukturplanung einbeziehen.
HPE SimpliVity ist nicht für jede Infrastruktur automatisch die optimale Architektur. Eine Alternative sollte insbesondere geprüft werden, wenn Compute und Storage sehr unterschiedlich wachsen oder spezielle Storage-Anforderungen bestehen.
Unabhängige Skalierung von Compute und Storage
Benötigt ein Unternehmen regelmäßig zusätzliche Storage-Kapazität, aber kaum zusätzliche Rechenleistung, kann eine klassische HCI-Architektur zu unnötigen Ressourcen führen. In solchen Fällen können disaggregierte HCI-Modelle oder klassische Server-Storage-Architekturen flexibler sein.
Sehr große oder spezialisierte Storage-Umgebungen
Dedizierte Storage-Systeme bieten je nach Produkt Funktionen und Skalierungsmodelle, die über die Anforderungen einer typischen HCI-Umgebung hinausgehen können. Das betrifft beispielsweise sehr große Storage-Umgebungen oder Workloads mit speziellen Anforderungen an Performance, Protokolle oder Datenservices.
Bestehende Infrastruktur
Auch vorhandene Investitionen müssen berücksichtigt werden. Wenn leistungsfähige Server-, SAN- oder Backup-Infrastrukturen noch mehrere Jahre genutzt werden können, ist eine vollständige HCI-Konsolidierung möglicherweise wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Spezielle Architekturvorgaben
Anwendungen mit besonderen Anforderungen an Hardware, Storage oder Netzwerk sollten vor einer Migration genau geprüft werden. Die Entscheidung sollte deshalb nicht lauten: „HCI oder klassische Infrastruktur – was ist grundsätzlich besser?“ Entscheidend ist, welche Architektur zu Workloads, Wachstum, Verfügbarkeit, Betriebsmodell und vorhandener Infrastruktur passt.
Eine SimpliVity-Einführung sollte mit einer Analyse der vorhandenen Infrastruktur beginnen. Dabei sollten insbesondere Compute-, Storage-, Netzwerk- und Virtualisierungsanforderungen gemeinsam betrachtet werden.
1. Bestehende Infrastruktur analysieren
Zunächst sollte erfasst werden:
2. Backup und Recovery definieren
Für jede Anwendung sollten Recovery-Anforderungen festgelegt werden. Dazu gehören insbesondere:
Die integrierten SimpliVity-Funktionen können anschließend anhand dieser Anforderungen bewertet werden.
3. Wachstum berücksichtigen
Die Dimensionierung sollte nicht nur den aktuellen Bedarf abdecken. Wichtig ist auch die Frage, ob in den kommenden Jahren eher Compute, RAM oder Storage wachsen wird. Dadurch lässt sich frühzeitig beurteilen, ob eine gekoppelte HCI-Skalierung zur erwarteten Entwicklung passt.
4. Netzwerk planen
HCI ist stark vom Netzwerk abhängig. Das gilt insbesondere für Cluster-Kommunikation, Datenreplikation und standortübergreifende Architekturen. Bandbreite, Latenz und Redundanz sollten deshalb bereits während der Planung berücksichtigt werden.
5. Virtualisierungsplattform festlegen
Mit der aktuellen SimpliVity-Generation stehen unterschiedliche Virtualisierungsoptionen zur Verfügung. Neben Broadcom VMware unterstützt HPE inzwischen HPE Morpheus VM Essentials auf aktuellen Plattformen. Die Wahl beeinflusst unter anderem Lizenzierung, Administration, Migration und bestehende Betriebsprozesse.
6. Migration planen
Bestehende virtuelle Maschinen sollten strukturiert auf die neue Infrastruktur übertragen werden. Dabei müssen unter anderem Abhängigkeiten zwischen Anwendungen, Wartungsfenster, Backup-Strategien und Rückfallmöglichkeiten berücksichtigt werden.
Als Concat unterstützen wir Sie bei der Analyse Ihrer bestehenden Infrastruktur sowie bei Dimensionierung, Konzeption, Implementierung und Migration einer HPE-SimpliVity-Umgebung. Dabei betrachten wir nicht nur die benötigte Hardware, sondern auch Virtualisierung, Netzwerk, Datensicherung und die Anforderungen Ihrer bestehenden Workloads.
HPE SimpliVity kann eine sinnvolle Infrastrukturplattform sein, wenn Unternehmen virtualisierte Workloads konsolidieren und den Betrieb getrennter Server-, Storage- und Backup-Komponenten vereinfachen möchten. Zu den wesentlichen Merkmalen gehören die Integration von Compute und Storage, VM-zentriertes Management, integrierte Datensicherung sowie Deduplizierung und Komprimierung. Die Möglichkeit, hochverfügbare Umgebungen bereits mit zwei Nodes aufzubauen, macht SimpliVity auch für kleinere Standorte und verteilte IT-Umgebungen interessant.
HCI ist jedoch nicht automatisch für jede Infrastruktur die beste Lösung. Wenn Compute und Storage stark unterschiedlich wachsen oder spezielle Storage-Anforderungen bestehen, können klassische oder disaggregierte Architekturen geeigneter sein. Vor einer Entscheidung sollten deshalb Workloads, Ressourcenbedarf, Wachstum, Backup-Anforderungen, Netzwerk und Virtualisierungsstrategie gemeinsam betrachtet werden.
HPE SimpliVity ist eine Hyperconverged-Infrastructure-Lösung von Hewlett Packard Enterprise. Sie kombiniert Compute, Storage und Datenservices innerhalb einer integrierten Plattform für virtualisierte Workloads.
Hyperconverged Infrastructure, kurz HCI, bezeichnet eine softwaredefinierte Infrastruktur, bei der Rechenleistung, Storage und weitere Infrastrukturservices auf gemeinsamen Nodes zusammengeführt und zentral verwaltet werden.
HPE SimpliVity kann klassische Server- und Storage-Strukturen konsolidieren und stellt zusätzliche Datenservices wie Deduplizierung, Komprimierung, Backup und Recovery bereit. Ob dadurch separate Backup- oder Storage-Systeme vollständig entfallen können, hängt von den individuellen Anforderungen ab.
Ja. HPE SimpliVity verfügt über integrierte VM-zentrierte Backup- und Recovery-Funktionen. Zusätzlich sind je nach Konfiguration Replikation, HPE StoreOnce Integration und Disaster-Recovery-Funktionen verfügbar.
Aktuelle HPE SimpliVity Systeme unterstützen Broadcom VMware vSphere und HPE Morpheus VM Essentials. Die genaue Unterstützung hängt von SimpliVity-Version, Hardwaregeneration und Konfiguration ab und sollte anhand der aktuellen HPE-Kompatibilitätsinformationen geprüft werden.
HPE SimpliVity wird über zusätzliche Nodes skaliert. Dadurch können weitere Compute-, Arbeitsspeicher- und Storage-Ressourcen zum Cluster hinzugefügt werden.
HPE SimpliVity eignet sich insbesondere für Unternehmen mit virtualisierten Workloads, Außenstellen, VDI-Umgebungen oder Konsolidierungsprojekten. Entscheidend ist, dass die gekoppelte Skalierung von Compute und Storage zum Ressourcenbedarf passt.
Bei einer klassischen Infrastruktur werden Server und Storage meist als getrennte Systeme betrieben. HPE SimpliVity integriert Compute und Storage in einer HCI-Plattform und ergänzt diese um zentrale Datenservices wie Deduplizierung, Backup und Recovery.


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