Concat-Logo
Concat-Logo
Concat-Logo
Bleiben Sie immer aktuell mit Ihrer IT!

Storage kaufen oder als Service beziehen? Evergreen One im Vergleich zum klassischen Storage-Modell

In unserem IT Blog finden Sie aktuelle Themen zur IT Sicherheit, Managed Services, Cloud Anwendungen u. v. m.
Evergreen//One im Vergleich zum klassischen Storage-Modell

Kurzantwort: Storage-Kauf oder Evergreen One?

Beim klassischen Storage-Kauf erwirbt ein Unternehmen die benötigte Infrastruktur und dimensioniert sie für den erwarteten Bedarf. Evergreen One verfolgt einen anderen Ansatz: Storage wird als laufender Service mit einer vereinbarten Mindestnutzung und verbrauchsabhängigen Komponenten bereitgestellt.

Die wichtigsten Unterschiede:

  • Klassischer Kauf: hohe Anfangsinvestition und langfristige Kapazitätsplanung.
  • Storage-as-a-Service: laufende Kosten und stärkere Ausrichtung am tatsächlichen Verbrauch.
  • Evergreen One: Kombination aus Reserve Commitment, zusätzlichem On-Demand-Verbrauch und definierten Service Level Agreements.
  • Kapazitätswachstum: Everpure hält im Rahmen der geltenden Bedingungen zusätzliche Kapazitätsreserven vor.
  • Wirtschaftlichkeit: Entscheidend sind nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch Betrieb, Wachstum, Energie, Administration, Migration und Lifecycle.

Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt deshalb stark von Workloads, Wachstum, Nutzungsdauer und internen Betriebsstrukturen ab.

Storage kaufen oder als Service nutzen?

Unternehmen können Enterprise Storage grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Arten beziehen: Sie können die Infrastruktur selbst kaufen oder Storage als laufenden Service nutzen.

Beim klassischen Modell wird Hardware beschafft, installiert und über mehrere Jahre betrieben. Die benötigte Kapazität muss deshalb weitgehend im Voraus geplant werden.

Storage-as-a-Service, kurz STaaS, verschiebt dieses Prinzip. Unternehmen beziehen definierte Storage-Leistungen über ein Abonnement beziehungsweise einen Servicevertrag.

Everpure Evergreen One gehört zu dieser zweiten Kategorie. Everpure beschreibt Evergreen One als verbrauchsorientierten Storage-Service mit garantierten SLAs und kontinuierlicher Modernisierung.

Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, welches Modell besser zur jeweiligen IT-, Finanz- und Wachstumsstrategie passt.

1. Wie funktioniert der klassische Storage-Kauf?

Beim klassischen Storage-Kauf erwirbt das Unternehmen die benötigte Storage-Infrastruktur. Die Dimensionierung orientiert sich dabei nicht nur am aktuellen Speicherbedarf, sondern meist auch am erwarteten Wachstum.

Das Unternehmen trägt damit einen großen Teil der Verantwortung selbst:

  • Kapazität planen
  • Hardware beschaffen
  • Systeme betreiben
  • Wartung organisieren
  • Erweiterungen planen
  • Lifecycle berücksichtigen
  • spätere Modernisierungen vorbereiten

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass klassische Storage-Systeme regelmäßig komplett ersetzt werden müssen. Moderne Programme wie Everpure Evergreen//Forever ermöglichen beispielsweise auch bei gekauften Systemen kontinuierliche Hardware- und Software-Upgrades.

CAPEX: Investition zu Beginn

Ein klassischer Storage-Kauf wird typischerweise mit einer größeren Investition zu Beginn verbunden.

Das Unternehmen bezahlt beispielsweise:

  • Storage-Systeme
  • Controller
  • Speichermedien
  • erforderliche Lizenzen
  • Implementierung
  • gegebenenfalls zusätzliche Infrastruktur

Damit wird ein erheblicher Teil der Kosten vor der eigentlichen Nutzung festgelegt.

Für Unternehmen mit stabilen Anforderungen kann das sinnvoll sein. Die Kosten für die Infrastruktur sind früh bekannt und das Unternehmen besitzt die Hardware.

Dimensionierung: Wie viel Storage wird in drei oder fünf Jahren benötigt?

Eine zentrale Herausforderung des klassischen Kaufs ist die Kapazitätsplanung. Ein Storage-System wird selten ausschließlich für den aktuellen Bedarf beschafft. IT-Abteilungen müssen abschätzen, wie sich die Datenmenge während der geplanten Nutzungsdauer entwickelt.

Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

  • heutige belegte Kapazität
  • jährliches Datenwachstum
  • neue Anwendungen
  • zusätzliche Standorte
  • neue virtuelle Maschinen
  • Datenbanken
  • Backup- und Snapshot-Anforderungen
  • Analytics- und KI-Projekte

Ist die Prognose zu hoch, wird möglicherweise Kapazität gekauft, die lange ungenutzt bleibt.

Ist sie zu niedrig, müssen früher als geplant zusätzliche Systeme oder Erweiterungen beschafft werden.

Lifecycle: Was passiert mit der Infrastruktur nach einigen Jahren?

Storage-Hardware hat einen technischen und wirtschaftlichen Lebenszyklus.

Im Laufe der Zeit können beispielsweise neue Anforderungen an Kapazität, Performance oder Energieeffizienz entstehen. Auch neue Hardwaregenerationen und Softwarefunktionen können eine Modernisierung sinnvoll machen. Wie aufwendig dieser Lifecycle ist, hängt stark vom Hersteller und vom gewählten Betriebsmodell ab. Bei klassischen Legacy-Architekturen können größere Refresh-Projekte notwendig werden. Moderne Evergreen-Modelle versuchen dagegen, Controller, Medien und Software schrittweise zu aktualisieren, ohne die komplette Plattform auszutauschen.

2. Was bedeutet Storage-as-a-Service?

Storage-as-a-Service stellt Storage als laufenden Dienst bereit. Unternehmen beziehen damit nicht primär eine bestimmte Menge gekaufter Hardware, sondern einen definierten Storage-Service. Everpure beschreibt Evergreen One als Storage-as-a-Service-Plattform für Block-, File- und Object-Storage. Abhängig vom gebuchten Service gelten definierte Leistungs- und Serviceparameter.

Das verändert vor allem drei Bereiche:

  • Kostenstruktur
  • Kapazitätsplanung
  • Lifecycle-Verantwortung

OPEX: laufende statt hoher einmaliger Kosten

Storage-as-a-Service verschiebt einen größeren Teil der Kosten von der einmaligen Infrastrukturinvestition zu laufenden Servicezahlungen.

Deshalb wird das Modell häufig mit OPEX, also operativen Ausgaben, in Verbindung gebracht.

Eine wichtige Einschränkung: Ein As-a-Service-Vertrag bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Kosten bilanziell als OPEX behandelt werden können.

Die konkrete Bilanzierung hängt unter anderem vom Vertrag, den Rechnungslegungsvorschriften und der Unternehmensstruktur ab. Finance oder Accounting sollten deshalb frühzeitig in die Bewertung einbezogen werden. Aus Sicht der IT-Budgetierung bleibt der zentrale Unterschied dennoch bestehen: Statt viel Infrastruktur im Voraus zu kaufen, werden Kosten stärker über die Vertragslaufzeit und die Nutzung verteilt.

Verbrauch: Bezahlt wird nicht einfach die installierte Kapazität

Bei einem verbrauchsorientierten Modell ist die physisch vorhandene Kapazität nicht automatisch identisch mit der abgerechneten Nutzung. Für Evergreen One definiert Everpure ein Reserve Commitment. Das ist eine vertraglich vereinbarte Mindestnutzung. Wird diese überschritten, entsteht On-Demand-Verbrauch.

Laut den aktuellen Evergreen One-Nutzungsbedingungen gilt:

  • Das Reserve Commitment wird zu einem vereinbarten Reserve-Tarif abgerechnet.
  • Nutzung oberhalb dieses Commitments gilt als On-Demand.
  • Diese zusätzliche Nutzung wird anhand der durchschnittlichen täglichen Nutzung über dem Reserve Commitment ermittelt.
  • On-Demand-Nutzung wird nach den aktuellen Vertragsbedingungen grundsätzlich nachträglich abgerechnet, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Damit ist Evergreen One kein Modell ohne Mindestverpflichtung. Unternehmen sollten Reserve Commitment, erwartetes Wachstum und On-Demand-Preise deshalb gemeinsam betrachten.

SLAs: Storage-Leistung wird vertraglich definiert

Ein weiterer Unterschied liegt in den Service Level Agreements, kurz SLAs. Ein SLA definiert messbare Leistungs- oder Serviceziele.

Everpure nennt für Evergreen One unter anderem SLAs für:

  • Performance
  • Verfügbarkeit
  • Kapazitätspuffer
  • Energieeffizienz
  • geplante Ausfallzeiten
  • Datenmigration
  • Datenbeständigkeit

Für die Verfügbarkeit nennt Everpure aktuell ein SLA von 99,9999 Prozent. Außerdem wird ein SLA für keine geplante Ausfallzeit bei Upgrades oder Wartung ausgewiesen.

Welche SLAs konkret gelten, hängt vom gebuchten Service und den Vertragsbedingungen ab.

3. Klassischer Storage-Kauf und Evergreen One im Vergleich

KriteriumKlassischer Storage-KaufEvergreen One
InvestitionGrößere Investition bei BeschaffungLaufendes Abonnement mit Reserve Commitment und gegebenenfalls On-Demand-Nutzung
KostenstrukturStark durch Anschaffung und spätere Erweiterungen geprägtStärker an Vertragslaufzeit und Nutzung gekoppelt
SkalierungErweiterungen müssen geplant und beschafft werdenInfrastruktur wird im Rahmen des Service erweitert
KapazitätsplanungBedarf muss stärker im Voraus dimensioniert werdenReserve Commitment plus Kapazitätspuffer und On-Demand-Nutzung
BetriebGrößere Verantwortung beim Unternehmen bzw. DienstleisterTeile des Lifecycle- und Infrastrukturmanagements übernimmt Everpure
RefreshAbhängig von Plattform und WartungsmodellKontinuierliche Modernisierung ist Teil des Servicekonzepts
SLAsAbhängig von Hardware, Support und BetriebsmodellDefinierte Evergreen One-Service-Level
Finanzielles RisikoRisiko von Über- oder UnterdimensionierungRisiko verschiebt sich stärker auf Commitment, Verbrauch und Vertragsgestaltung
EigentumHardware gehört dem UnternehmenService-Infrastruktur wird als Teil des Service bereitgestellt

Die Tabelle zeigt bewusst keine pauschale Gewinnerseite. Die wirtschaftlich bessere Variante hängt vom konkreten Einsatzszenario ab.

4. Wie funktioniert Evergreen One?

Evergreen One kombiniert bereitgestellte Everpure-Infrastruktur mit einem verbrauchsorientierten Abonnement und definierten SLAs. Unternehmen wählen zunächst den benötigten Storage-Service und die entsprechenden Leistungsanforderungen. Everpure bietet verschiedene Kategorien für unterschiedliche Workloads an. Dazu gehören unter anderem Block- und File-Storage, File- und Object-Storage, Data Repository Services sowie spezielle Angebote für KI und weitere Einsatzbereiche.

Die Nutzung wird über Pure1 überwacht und verwaltet.

Das Grundprinzip besteht aus drei Komponenten:

  1. Reserve Commitment: vertraglich vereinbarte Mindestnutzung.
  2. Tatsächlicher Verbrauch: gemessene Nutzung des Storage-Service.
  3. On-Demand: Nutzung oberhalb des vereinbarten Reserve Commitments.

Zusätzlich stellt Everpure Infrastruktur bereit, um vereinbarte Kapazitäts- und Performance-Anforderungen zu erfüllen.

5. Was bedeutet „verbrauchsbasiert“ bei Evergreen One konkret?

Verbrauchsbasiert bedeutet bei Evergreen One nicht, dass keinerlei feste Verpflichtung besteht.

Das Unternehmen vereinbart zunächst ein Reserve Commitment. Everpure definiert dieses bei klassischen Evergreen One-Kapazitätsservices als Mindestnutzung der sogenannten „Effective Usable Capacity“. Diese Kapazität beschreibt vereinfacht die effektive Datenmenge, die vom Host in die Evergreen One-Umgebung geschrieben wird, einschließlich bestimmter zusätzlicher Snapshot-Daten.

Liegt die tatsächliche Nutzung oberhalb des Reserve Commitments, wird der zusätzliche Verbrauch als On-Demand-Nutzung abgerechnet.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Ein Unternehmen vereinbart eine bestimmte Basiskapazität. Solange die Nutzung innerhalb dieses Commitments liegt, fällt die vereinbarte Grundvergütung an. Steigt der tatsächliche Verbrauch darüber, wird die zusätzliche Nutzung separat berechnet. Die konkreten Preise, Mindestkapazitäten und Vertragslaufzeiten unterscheiden sich je nach Service Tier und Vertrag. Deshalb sollte „Pay per Use“ nicht mit „keine Mindestverpflichtung“ gleichgesetzt werden.

6. Was passiert bei wachsendem Speicherbedarf?

Evergreen One ist darauf ausgelegt, zusätzliche Infrastruktur bereitzustellen, bevor die vorhandene Kapazität vollständig ausgeschöpft ist.

Besonders relevant ist dabei das Buffer Capacity SLA.

Der aktuelle Evergreen One Product Guide beschreibt einen Kapazitätspuffer von 25 Prozent auf Basis des Reserve Commitments oder der effektiven Nutzung – je nachdem, welcher Wert höher ist. Für dieses SLA gelten weitere Bedingungen und Obergrenzen. Der Puffer bedeutet nicht, dass diese Kapazität kostenlos genutzt werden kann. Er stellt sicher, dass technische Kapazität für erwartetes Wachstum zur Verfügung steht. Die Abrechnung richtet sich weiterhin nach Reserve Commitment und tatsächlicher Nutzung.

Bei außergewöhnlichem oder ungeplantem Wachstum gelten zudem Melde- und Planungsanforderungen. Für IT-Leiter ist deshalb wichtig: Storage-as-a-Service reduziert die Notwendigkeit, mehrere Jahre Kapazität im Voraus physisch zu beschaffen. Eine Kapazitätsprognose bleibt trotzdem erforderlich. Sie wird nur anders genutzt.

7. Wann ist der klassische Storage-Kauf sinnvoll?

Ein klassischer Storage-Kauf kann sinnvoll sein, wenn Bedarf und Wachstum gut vorhersehbar sind.

Typische Voraussetzungen können sein:

  • langfristig stabile Workloads
  • relativ konstante Datenmengen
  • vorhandenes Storage-Know-how
  • ausreichend eigene Betriebskapazitäten
  • gewünschtes Eigentum an der Infrastruktur
  • Investitionsbudgets stehen zur Verfügung
  • sehr lange Nutzungsdauer
  • geringe Wahrscheinlichkeit größerer Kapazitätssprünge

Auch regulatorische, organisatorische oder finanzielle Vorgaben können für einen Kauf sprechen. Zudem sollte zwischen klassischem Legacy-Storage und modernen Kauflösungen unterschieden werden.

Everpure bietet beispielsweise mit Evergreen//Forever ein CAPEX-orientiertes Eigentumsmodell an, das kontinuierliche Controller-, Software- und Hardwaremodernisierung ermöglicht. Ein Kauf muss deshalb nicht zwangsläufig klassische „Forklift Upgrades“ bedeuten.

8. Wann ist Evergreen One interessant?

Evergreen One ist vor allem dann prüfenswert, wenn Kapazitätsentwicklung oder zukünftige Anforderungen schwer vorhersehbar sind.

Beispiele sind:

  • stark wachsende Datenbestände
  • neue KI- oder Analytics-Workloads
  • häufige Infrastrukturveränderungen
  • wechselnde Kapazitätsanforderungen
  • begrenzte personelle Ressourcen im Storage-Betrieb
  • Wunsch nach definierten SLAs
  • Vermeidung großer Vorabinvestitionen
  • Reduzierung eigener Lifecycle-Aufgaben

Auch für Unternehmen, die Storage-Ausgaben stärker mit dem tatsächlichen Wachstum koppeln möchten, kann das Modell interessant sein.

Evergreen One ist allerdings nicht automatisch günstiger als gekaufter Storage. Ein hoher, stabiler Verbrauch über viele Jahre kann beispielsweise zu einer anderen wirtschaftlichen Bewertung führen als eine stark wachsende oder schwer prognostizierbare Umgebung. Genau deshalb sollte nicht nur der Preis pro TiB betrachtet werden.

9. Wie lassen sich Kauf und Evergreen One wirtschaftlich vergleichen?

Ein sinnvoller Vergleich betrachtet die Total Cost of Ownership, kurz TCO.

Dabei sollten sämtliche relevanten Kosten über denselben Betrachtungszeitraum berücksichtigt werden.

Aktuellen Storage-Verbrauch ermitteln

Zunächst werden die vorhandenen Systeme analysiert.

Relevant sind beispielsweise:

  • Rohkapazität
  • nutzbare Kapazität
  • effektiv belegte Kapazität
  • Datenreduktionsraten
  • Performance
  • Wachstum
  • Snapshots
  • Backup-Anforderungen

Wachstum realistisch modellieren

Ein einzelner Ausgangswert reicht nicht aus.

Sinnvoll sind mindestens drei Szenarien:

  • niedriges Wachstum
  • erwartetes Wachstum
  • hohes Wachstum

Damit wird sichtbar, wie stark das Ergebnis von Prognosen abhängt.

Investitionen des Kaufmodells erfassen

Dazu gehören beispielsweise:

  • Hardware
  • Software
  • Support
  • Erweiterungen
  • Installation
  • spätere Modernisierung

Betriebskosten berücksichtigen

Häufig unterschätzt werden laufende Kosten.

Dazu können gehören:

  • Strom
  • Kühlung
  • Rack-Fläche
  • Administration
  • Monitoring
  • Wartung
  • Support
  • Kapazitätsmanagement

Lifecycle und Migration einrechnen

Auch ein späterer Plattformwechsel kann Kosten verursachen.

Zu betrachten sind:

  • Projektaufwand
  • Datenmigration
  • paralleler Betrieb
  • Tests
  • interne Arbeitszeit
  • mögliche Wartungsfenster

Evergreen One-Vertrag vollständig modellieren

Bei Evergreen One sollten mindestens berücksichtigt werden:

  • Reserve Commitment
  • Service Tier
  • Vertragslaufzeit
  • erwartete Nutzung
  • On-Demand-Verbrauch
  • benötigte Add-ons
  • erwartetes Wachstum

Mehrere Jahre vergleichen

Ein Vergleich nur für das erste Jahr ist meist wenig aussagekräftig.

Für eine Storage-Infrastruktur ist ein mehrjähriger Betrachtungszeitraum sinnvoll. Beide Modelle sollten dabei dieselben Workloads, Wachstumsannahmen und Serviceanforderungen abbilden. Erst dann lässt sich beurteilen, welches Betriebsmodell für das Unternehmen wirtschaftlich sinnvoller ist. Weiterführende Informationen zu Evergreen One und zur Einordnung in bestehende Storage-Umgebungen stellt Ihnen auch Concat bereit.

Fazit

Storage-Kauf und Storage-as-a-Service lösen dasselbe Grundproblem mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und betrieblichen Modellen.

Beim klassischen Kauf wird Infrastruktur früh dimensioniert und beschafft. Das bietet Eigentum und eine klar definierte Investition, erfordert aber eine belastbare Kapazitäts- und Lifecycle-Planung.

Evergreen One verschiebt den Ansatz hin zu einem laufenden Storage-Service. Das Modell kombiniert ein Reserve Commitment mit zusätzlichem On-Demand-Verbrauch und definierten SLAs. Kapazitätsreserven und kontinuierliche Modernisierung sollen dabei einen Teil des klassischen Infrastruktur- und Lifecycle-Managements reduzieren.

Welche Variante besser passt, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Für eine belastbare Entscheidung sollten IT-Leiter deshalb Kapazitätswachstum, Performance, Investitionen, laufende Betriebskosten, Personalaufwand, Lifecycle und Vertragskosten über denselben Zeitraum vergleichen.

FAQ zu Evergreen One und Storage-as-a-Service

Was ist Evergreen One?

Evergreen One ist ein Storage-as-a-Service-Angebot von Everpure. Unternehmen nutzen Storage über ein Abonnement mit definierten Service Level Agreements, einem Reserve Commitment und verbrauchsabhängigen Komponenten.

Wie wird Evergreen One abgerechnet?

Evergreen One kombiniert eine vereinbarte Mindestnutzung mit zusätzlichem On-Demand-Verbrauch. Das Reserve Commitment wird zum vereinbarten Tarif berechnet. Nutzung oberhalb dieses Commitments wird nach dem geltenden On-Demand-Tarif abgerechnet.

Was ist das Reserve Commitment?

Das Reserve Commitment ist die vertraglich vereinbarte Mindestnutzung eines Evergreen One-Service. Es bildet damit die wirtschaftliche Basis des Abonnements. Die tatsächliche Nutzung kann darüber hinausgehen.

Was passiert, wenn mehr Speicher benötigt wird?

Evergreen One sieht zusätzliche technische Kapazitätsreserven für Wachstum vor. Der aktuelle Product Guide beschreibt unter bestimmten Voraussetzungen einen Puffer von 25 Prozent gegenüber Reserve Commitment beziehungsweise effektiver Nutzung. Zusätzlicher tatsächlicher Verbrauch kann als On-Demand-Nutzung berechnet werden.

Welche SLAs bietet Evergreen One?

Everpure nennt unter anderem SLAs für Performance, Verfügbarkeit, Kapazität, Energieeffizienz, geplante Ausfallzeiten, Datenmigration und Datenbeständigkeit. Für die Verfügbarkeit nennt Everpure aktuell 99,9999 Prozent. Die jeweils geltenden Bedingungen ergeben sich aus dem gewählten Service und dem Vertrag.

Wann ist Storage-as-a-Service sinnvoll?

Storage-as-a-Service kann sinnvoll sein, wenn Datenbestände stark wachsen, zukünftige Kapazitäten schwer vorhersehbar sind oder Unternehmen Lifecycle-Aufgaben reduzieren möchten. Ob das Modell wirtschaftlich sinnvoll ist, sollte anhand einer individuellen TCO-Betrachtung geprüft werden.

Wann ist ein klassischer Storage-Kauf sinnvoll?

Ein Kauf kann sinnvoll sein, wenn Kapazitätsbedarf und Wachstum langfristig stabil sind, eigenes Storage-Know-how vorhanden ist und das Unternehmen die Infrastruktur bewusst besitzen möchte. Auch Investitions- und Bilanzierungsstrategien können eine Rolle spielen.

Ist Evergreen One automatisch günstiger als gekaufter Storage?

Nein. Evergreen One ist nicht automatisch günstiger als ein Kaufmodell. Das Ergebnis hängt von Kapazität, Wachstum, Laufzeit, Service-Leveln, Betriebskosten, Personalaufwand und Vertragskonditionen ab. Ein belastbarer Vergleich sollte deshalb die Gesamtkosten über mehrere Jahre betrachten.

Sie wünschen eine Beratung?

Unser Team ist für Sie da.

Hinweise zur Kontaktaufnahme

Ich stimme zu, dass Concat die von mir übermittelten personenbezogenen Daten erhebt, speichert und verarbeitet.

Concat wird die Daten ohne gesonderte Einwilligung nicht an Dritte weitergeben.

Ich gebe diese Einwilligung freiwillig ab und mir ist bekannt, dass ich sie jederzeit gegenüber Concat (postalisch, per Fax oder per E-Mail an [email protected]) ohne Angaben von Gründen widerrufen oder die Berichtigung, Löschung oder Sperrung der Daten für eine zukünftige Verwendung verlangen kann.
Concat AG
Wir sind für Sie da.

Das könnte Sie auch interessieren

HPE SimpliVity: Hyperconverged Infrastructure einfach erklärt

HPE SimpliVity: Hyperconverged Infrastructure einfach erklärt

Kurzantwort: Was ist HPE SimpliVity? HPE SimpliVity ist eine Hyperconverged-Infrastructure-Lösung (HCI) von Hewlett Packard Enterprise. Sie führt Rechenleistung, Storage und zentrale Datenservices in einer integrierten Infrastruktur zusammen. Dadurch können Unternehmen…

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen

Sie haben Fragen oder wünschen eine Beratung? Unser Serviceteam ist für Sie da. Gerne helfen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail persönlich weiter. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Hinweise zur Kontaktaufnahme
Ich stimme zu, dass Concat die von mir übermittelten personenbezogenen Daten erhebt, speichert und verarbeitet.

Concat wird die Daten ohne gesonderte Einwilligung nicht an Dritte weitergeben.

Ich gebe diese Einwilligung freiwillig ab und mir ist bekannt, dass ich sie jederzeit gegenüber Concat (postalisch, per Fax oder per E-Mail an [email protected]) ohne Angaben von Gründen widerrufen oder die Berichtigung, Löschung oder Sperrung der Daten für eine zukünftige Verwendung verlangen kann.




    © 2026 Concat AG – IT Solutions | All Rights Reserved | A Meridian Group International Company