IDC erwartet, dass 60 Prozent der Unternehmen bis zum Jahr 2023 in ihren Rechenzentren auf verbrauchsorientierte IT-Angebote umschwenken. Denn: Betrieb, Wartung und Verwaltung einer lokalen Speicherinfrastruktur sind zeitintensiv, kostenaufwendig und erfordern spezialisiertes Know-how. Fehlt es an Personal und Budget ist der Bezug von Speicherressourcen aus dem hauseigenen Rechenzentrum eine attraktive Alternative.

Speicherkapazität flexibel beziehen

SAN, NAS, FC, iSCSI, NFS, SMB, NVMe, RAID: Die Speicherwelt ist reich an Akronymen, die Palette an Technologien, Standards, Produkten und Lösungen breit. STaaS ist ein weiteres Kürzel und steht für Storage-as-a-Service: die Bereitstellung von Speicherressourcen als Dienstleistung. Unternehmen buchen eine auf ihren Bedarf abgestimmte Speicherkapazität mit einem definierten Puffer nach oben. Wie bei Strom, Heizung oder Telefon zahlen sie dafür einen monatlichen Grundpreis. Darüber hinausgehende Kapazität rechnet der Anbieter zusätzlich nutzungsabhängig ab.

STaaS als On-Premises-Dienst

Ursprünglich von Public-Cloud- und Service-Providern angeboten, finden immer mehr Unternehmen Gefallen an Speicher als Service aus der hauseigenen Private Cloud. Denn die On-Premises-Variante kombiniert die technischen und finanziellen Qualitäten von Cloud-Diensten – direkt verfügbaren Speicher, skalierbare Kapazität, Pay-per-Use-Abrechnung – elegant mit den Geschwindigkeits- und Kontrollvorteilen sowie der datenschutzrechtlichen Sicherheit lokaler Speicherumgebungen.

Unternehmen stellen um

Dass die Vor-Ort-Bereitstellung von Storage-as-a-Service-Lösungen an Fahrt gewinnt, belegen aktuelle Zahlen des Analystenhauses DCIG. Der Anteil der lokal für STaaS eingesetzten Arrays stieg von 24 Prozent im November 2019 auf 46 Prozent im Juli 2020 an. Für STaaS als On-Premises-Dienst sprechen laut einer Befragung der Evaluator Group unter IT-Entscheidern, dass sie:

  • eine cloudähnliche Speicherlösung bereitstellen,
  • Speichersysteme konsolidieren,
  • unvorhergesehenen Kapazitätsbedarf decken,
  • auf ein nutzungsbasiertes Zahlungsmodell umstellen und
  • neueste Technologien nutzen.

Das nutzungsbasierte HPE Greenlake-Konzept

Bei HPE Greenlake führen Unternehmen Storage-as-a-Service im eigenen Rechenzentrum ein und steigen von einem investitions- auf ein betriebskostenorientiertes Bezugsmodell um. Anstatt eine Storage-Infrastruktur kaufen zu müssen, zahlen sie nur noch eine monatliche Nutzungsgebühr. Diese setzt sich aus einem Fixpreis und variablen Kosten zusammen. Der Pauschalbetrag deckt die Basiskapazität von 60 oder 80 Prozent ab. Die verbleibende Reserve von 40 beziehungsweise 20 Prozent steht für Auslastungs- oder Wachstumsspitzen bereit. Benötigt der Kunde mehr als die 60 oder 80 Prozent, bezahlt er im nächsten Monat nur das, was er zusätzlich verbraucht hat.

Storage-as-a-Service schafft Finanz- und Planungssicherheit

Ein weiterer Pluspunkt des STaaS-Konzepts ist, dass Echtzeitanforderungen die Kapazitätsplanung bestimmen. Bei der traditionellen Beschaffung beruht diese hingegen auf Prognosen. Das kann dazu führen, dass ein Großteil des Speicherplatzes brachliegt oder aufgrund eines unerwartet hohen Anstiegs an Speicherdaten nicht ausreicht. Während ein Zuviel an Storage teuer ist, kann eine Knappheit die Anwendungsleistung beeinträchtigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass IT-Verantwortliche häufig drei Monate oder länger auf Kapazitätserweiterungen warten müssen. Um zu vermeiden, dass langwierige Einkaufszyklen die Umsetzung von Projekten oder strategischen Initiativen ausbremsen, kaufen 67 Prozent der Firmen mehr Speicher, als sie benötigen.

Fazit: Der Wechsel auf das Storage-as-a-Service-Modell bringt Finanz- und Planungssicherheit. Unternehmen sind in puncto Kapazität sowie Kosten stets auf der sicheren Seite und können flexibel auf neue geschäftliche Anforderungen reagieren.

Die Vorteile auf einen Blick

Auftragsstudie von Forrester Consulting, „The Total Economic Impact™ of HPE GreenLake“, Juni 2020. hpe.com/de/de/storage/hpe-primera.html.

Servicepartner nehmen eine Schlüsselrolle ein

HPE Greenlake ermöglicht Unternehmen in kürzester Zeit eine sichere und kontrollierbare STaaS-Infrastruktur vor Ort zu realisieren, die sich vom „Look-and-Feel“ mit Cloud-Umgebungen messen kann. Zur Auswahl stehen verschiedene vorintegrierte oder modulare Lösungen, die unterschiedliche Leistungs-, Verfügbarkeits- und Datenschutzanforderungen erfüllen.

Concat veredelt das HPE Greenlake Angebot

Der Hersteller setzt bei seinen Greenlake-Storage-Services auf Partner, deren Dienstleistungen und Know-how das eigene Pointnext-Angebot optimal ergänzen. Entscheiden sich Unternehmen für Concat als On-Premises-Partner, können sie ein weites Spektrum an Aufgaben auslagern. Hierzu gehören zahlreiche mit der Implementierung, dem Betrieb, dem Speichermanagement sowie der Überwachung und dem Support verbundene Aufgaben. Service Level Agreements garantieren für die Aktualität und Verfügbarkeit der Systeme.

Storage-as-a-Service in der Praxis

Dass sich Storage-as-a-Service auszahlt, macht eine mittelgroße Stadtverwaltung in Deutschland vor. Viele der über 500 verschiedenartigen Anwendungen, darunter das Geo-Informationssystem oder die Finanzplanungssoftware, sind äußerst speicherintensiv. Die vorhandene Speicherinfrastruktur war technisch veraltet, die Ausbaukapazität erschöpft.

Um Storage-Kapazität flexibler und kosteneffizienter bereitzustellen, entschieden sich die IT-Verantwortlichen für das Bezugsmodell STaaS. Basis stellen 3PAR-Speicher von HPE, die so konfiguriert sind, dass 80 Prozent des Speicherplatzes durchgängig und 20 Prozent als Reserve bereitstehen. Anfragen nach mehr Ressourcen lassen sich nun kurzfristig bedienen. Die Modernisierung wirkte sich positiv auf die Performance aus: Daten werden doppelt oder dreifach so schnell gespeichert wie zuvor. Der Geschwindigkeitsschub kommt vor allem Nutzern zugute, die mit rechenintensiven Anwendungen arbeiten.

Speichergeschwindigkeit verdoppelt bis verdreifacht

Für die Bereitstellung und den operativen Betrieb der Lösungen zeichnet HPE im Zusammenspiel mit Concat verantwortlich. Ein Servicevertrag regelt die Rund-um-Überwachung der Infrastruktur inklusive der proaktiven Behebung technischer Störungen, bevor sie Engpässe oder Hardwareausfälle verursachen. Infolgedessen ist der Speicher selbst nachts und am Wochenende hochverfügbar.

Heute profitiert die Stadt von einer Lösung, bei der sie nur für das tatsächlich verbrauchte Speichervolumen zahlt und Überkapazitäten vermeidet. Dank einer genauen Übersicht über die Nutzung lassen sich die Kosten zudem intern auf Bereiche oder Abteilungen umlegen.

Das Dienstleistungsspektrum von Concat

Planung und Implementierung

  • Projektplanung- und Management
  • Kapazitäts- und Performanceplanung nach kundenindividuellen Vorgaben
  • Migration
  • Testphase
  • Schulungen
  • Abnahme

Support

  • Betrieb der Storage-Umgebung gemäß ITIL (IT Infrastructure Library)
  • Incident Management und Steuerung in Richtung Kunde und Hersteller
  • Überwachung des Gesamtsystems in Bezug auf Wachstum, Performance & Latenz
  • Überwachung der Software und der Patchstände, automatische Updates aller relevanten Komponenten
  • Design & Einrichtung von Speicherbereichen nach Best Practices
  •  Anpassen von Speicherbereichen, z. B. LUN-Vergrößerung, LUN Placement, Tiering
  • Troubleshooting
  • Datensicherung & -wiederherstellung
  • Proaktiver und reaktiver Remote- und Vor-Ort-Support
  • Reporting (Kapazitätsauslastung, Speicherperformance & -verfügbarkeit)
  • Service-Review-Meetings
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Skalierbarkeit elegant kombiniert mit Pay-per-Use